Freche Kinder und «blinde» Eltern

von: Désirée Seuret am: Freitag, 30.12.2011
Tags: AnstandBenehmenErziehungKindRespekt

Auch die eigenen Kinder sind nicht perfekt. Das sollten sich Eltern eingestehen und deren unflätiges Benehmen nicht schön reden.

Selbstbewusster Bursche oder Arschloch-Kind? Junge auf Kinderstuhl. (Bild: iStockphoto)

Mit den sinkenden Temperaturen steigt mein Bedürfnis nach warmen Winterstiefeln. Bekanntlich tun sich Frauen nicht schwer mit Schuhekaufen. So bin auch ich kaum im Laden schon am Anprobieren. Kuschelig gefüttert, das Stiefelrohr bis unters Knie und ganz viele Häkchen für die Schuhbändel. Da so viel Schuhbinden im Stehen umständlich ist, setzte ich mich auf einen – für die Kundinnen vorgesehenen – Hocker. 

Inmitten meiner Schnürarbeit werde ich unterbrochen: «Das ist meiner!» Hm? Verwirrt blicke ich auf und in die grimmigen Augen eines halbwüchsigen Jungen. Aber die Schuhe kann er nicht meinen? Nein, es geht um den Hocker. «Geh‘ weg!» Bitte was? Der Kleine schnauzt mich in einem giftigen Ton an, als sei ich ein Strassenköter, den er aus seinem Sandkasten verscheuchen will. Das sei sein Hocker! Die Mutter des Jungen blickt zwischen den Regalen hervor und meint: «Er weiss halt, was er will.» Dem Frieden zuliebe gebe ich den Hocker frei. Und als Dank streckt mir der Kleine die Zunge raus! Michael Mittermeier würde sagen: «Das ist ein richtiges Arschloch-Kind.» Aber nein, es ist doch nur ein Junge, der halt weiss, was er will. Pha!

Es scheint mir ein Phänomen zu sein, dass Eltern ihr Kind nur als gutes Wesen sehen. Das eigene Kind drängelt sich beim Anstehen nie vor – es will nur, dass es speditiv vorwärts geht. Das eigene Kind mobbt auch keine Mitschüler – es ist nur sehr aufgeschlossen. Das eigene Kind ist anständig und lieb – schliesslich hat man es ja gut erzogen!

Reden sich Eltern ihre Kinder «schön», weil sie sonst das Gefühl haben, in der Erziehungsfunktion versagt zu haben? Jedes Kind ist ab und zu frech. Deshalb haben Eltern noch nicht versagt. Aber wenn sie ihr Kind im Glauben lassen, es sei okay, jedem die Zunge rauszustrecken, kommen bei mir Zweifel an den erzieherischen Kompetenzen auf. Eltern haben ihrem Kind Anstand und Respekt zu lehren. Wenn sie sich die Frechheit ihres Kindes schön reden, dann haben sie versagt. Finde ich. 

Mein Kind werde ich dereinst lieben, aber trotzdem nicht durch die Rosabrille betrachten. Wenn es der Charcuterieverkäuferin nicht «danke» für das «Redli» sagt, ist es nicht scheu, sondern unhöflich. Und wenn es sich im Schuhladen nicht benimmt, werde ich mein Kind zurechtweisen.

 Autorin 
Désirée Seuret studiert Journalismus und Organisationskommunikation an der ZHAW in Winterthur und ist kinderlos – wenn man «das Kind in der Frau» nicht beachtet.

Was sie sagt und er versteht

von: Nathalie Sassine am: Donnerstag, 29.12.2011
Tags:

Männer und Frauen sprechen verschiedene Sprachen. Vor allem während der Schwangerschaft.

"Ich hätte Lust auf Gurken."

Als ich schwanger war, wollte mein Mann partout nicht begreifen, dass „Mir ist schlecht“ nicht hiess „Mach mir bitte einen Tee, dann lege ich mich hin und dann wird’s schon wieder.“ Nein, „Mir ist schlecht“ hiess für mich damals: „Geh mir aus dem Weg, ich muss SOFORT ins Bad, mich übergeben!“ 

Nicht nur, aber vor allem während der Schwangerschaft, sprechen Mann und Frau verschiedene Sprachen. Sie glaubt dann, er wolle nicht verstehen, er hingegen findet, ihre Hormone drehen mit ihr durch. Sprich: Sie spinnt! 

Hier also ein kleine „Übersetzungshilfe“, damit die neun Monate nicht zum Kommunikationsdisaster werden:

 

Sie sagt: „Ich habe Hunger!“

Sie meint: „Jetzt! Sofort! Ein Steak bitte!“

Er versteht: „Lies deine Mail ruhig fertig und spiel noch etwas Playstation, bevor du dich endlich daran machst, ein Menu auf die Beine zu stellen, wofür du noch drei Stunden in der Küche stehen musst.“

 

Sie sagt: „Das sage ich jetzt nicht nur, weil ich schwanger bin.“

Sie meint: „Wirklich!“

Er versteht: „Das sage ich übrigens NUR weil ich schwanger bin, also nimm mich bitte nicht ernst, es sind die Hormone.“

 

Sie sagt: „Ich muss pinklen.“

Sie meint: „Ich habe da einen Babykopf, der gegen meine Blase drückt und wenn wir nicht SOFORT eine Toilette finden, mache ich mir in die Hose!“

Er versteht: „Ich muss SCHON WIEDER pinkeln, obwohl ich gerade vor sieben Minuten schon auf der Toilette war und in fünfeinhalb Minuten noch mal werde gehen müssen.“

 

Sie sagt: „Ich bin müde.“

Sie meint: „Ich bin so müde, ich möchte mich hinlegen und schlafen, bis das Baby kommt. In 14 Wochen.“

Er versteht: „Ich verwandle mich in deine Grossmutter, möchte um acht ins Bett und werde nie wieder Sex mit dir haben.“

 

Sie sagt: „Ich hätte Lust auf saure Gurken und Schokocrème.“

Sie meint: „Gurken und Schokocrème sind das einzige, wovon mir zurzeit nicht schlecht wird.“

Er versteht: „Bitte besorg mir das, obwohl ich morgen früh behaupten werde, dass ich so was nicht essen kann und dass mir davon schlecht wird.“

 

 

Sie sagt: „Sehe ich schwanger aus?“

Sie meint: „Sehe ich ENDLICH schwanger aus, oder einfach nur fett?“

Er versteht: „Egal, was du sagst, du findest mich fett und ich werde losheulen und beleidigt sein.“

 

Sie sagt: „Meine Brüste tun mir weh.“

Sie meint: „Meine Brüste tun mir EXTREM weh!“

Er versteht: „Meine Brüste sind zwar riesig, aber du darfst trotzdem nichts mit ihnen anstellen.“

 

Hormone sind während einer Schwangerschaft an vielem Schuld. Aber oft sind es eben doch die Männer, die uns nicht verstehen. Oder etwa nicht?

«Ich habe nichts mehr zu sagen»

von: Andrea Strahm am: Mittwoch, 28.12.2011
Tags: AdieuAndreaBilanzBlogbeitragKinderletzterStrahm

Andrea Strahm sagt Adieu. Und die Töchter ziehen Bilanz über ihre Erziehung.

Stolze Mama mit ihren Töchtern: Melina, Andrea und Livia.

Meine Jüngste wird im Januar volljährig, die Älteste wird es dann seit drei Jahren sein. Kurzum, ich habe in Bälde nichts mehr zu sagen. Rein. Gar. Nichts. Auch Ihnen, liebe Leser und Leserinnen, nicht, denn wo soll ich auch ein Thema hernehmen, mit zwei so wahnsinnig erwachsenen Kindern? Drum fragen wir sie doch zum Abschluss selber, was gut war in ihrer Erziehung und was nicht.

Die Erste, die ich erwische, ist Livia, die Jüngere. Meine in anständigem, mütterlich-liebevollem Ton gestellte Frage beantwortete sie mit einem Wortschwall, der mich vom Barhocker wirft. Wir haben nämlich Barhocker in der Küche, und darauf sitzen wir, nur so nebenher. Und der Schwall, der nun über mich wabbert, tönt in stark gekürzter Fassung etwa so:

Also Deine totale Überbehütung, das ist das Letzte, und zwar in jeder Hinsicht – Ausgang nur bis zum letzten Tram, ich darf nicht Velo fahren nachts und wenn’s regnet. Du hast total Probleme mit Loslassen, jetzt aber echt! 

Ok, ok, sie hat PPP, oder PP. Das ist Philosophie und/oder Psychologie und Pädagogik und ein Fach in der Schule und seither ist sie voll auf dem psychologischen Trip. Und sie hat ja nicht Unrecht, ich BIN eine Gluckhenne. Drum sind die beiden ja so gut herausgekommen.

Und es war total nervig, dass wir so selten Freunde zum Übernachten bringen oder mit in die Ferien nehmen durften, weil sich Papi immer gestört gefühlt hat, und dass Du relativ wenig mit uns gemacht hast. Dir war häufig schlecht oder Du hattest Migräne.

Na, wer reklamiert denn am meisten, wenn der Freund der Schwester mal etwas öfter als sonst hier übernachtet? Klein-Livia. Und mir WAR häufig schlecht und ich HATTE Kopfweh. Sie selber später auch, und da gingen wir zum Arzt, und der stellte fest, dass wir beide Laktose- und Fruktoseintoleranz haben. Und seitdem ich diese blöde Diät mache, bin ich TOPFIT.  

Also ich find’s super gut, dass Ihr erreicht habt, dass wir nicht rauchen, kiffen, Alk trinken – wie habt Ihr das gemacht?

GEMACHT? Na, gar nicht, ehrlich gesagt. Natürlich haben wir gemahnt, wie alle Eltern auch. Und wir Eltern sind weder die Kiffertypen noch rauchen wir. Ich trinke Wein und Bier, der Papi nichts als Wasser (immerhin mit Kohlensäure). Es gibt Kinder von Rauchern, die nicht rauchen, wie beispielsweise mich, und umgekehrt, wie bei ihnen. Pures Glück. 

Und dass wir in die Pfadi gingen, ins Boxen, in die Klavierstunde, da bin ich froh, dass wir das durften. 

Interessant, was so jungen Frauen wichtig erscheint. Und da kommt auch schon Melina, die ältere der beiden, mit ihren 21 Jahren ruhiger und erwachsener. Ausnahmen bestätigen die Regel. Vor allem bei ihr. 

Ich fand es schlimm, dass Ihr Euch oft nicht einig wart. Der Papi hat häufig was anderes gesagt als Du. Es war gut, als wir dann mal entschieden, dass das gilt, was der Erste sagt, der sich dazu äussert. Aber da war ich auch schon zwölf.

Asche auf unser Haupt, das stimmt. Aber daran war (natürlich…) der Kindsvater schuld, der immer darunter gelitten hatte, seine Eltern als Front zu erleben. Also schlug er sich stets auf die Seite der Kinder und wir hatten Zoff. Dauerte das wirklich bis Melina zwölf war? Zu dumm.

Und Du kamst nie mit ins Schwimmbad.

Ich sehe ja nichts ohne Brille! Wirklich unglaublich lustig, mit kleinen Kindern im Schwimmbad. Entweder man schwimmt und sieht a) nichts, weil die Brille beschlagen ist, oder b) nichts, weil man keine Brille anhat. Also sass ich schlotternd draussen am Schwimmbadrand und versuchte im Gewimmel und Gekreische potentiell ertrinkende Kinder auszumachen. Höchst entspannend, das.

Ihr habt uns immer gleich behandelt, keine bevorzugt, das ist super. Und uns einbezogen, wir durften mitreden. Ich fühlte mich immer ernst genommen.

Wow, da kriege ich aber umgehend einen ganz geraden Rücken! Sollte mein Chiropraktor sehen. Das hat sie wirklich gesagt, die Melina. Also wage ich die Frage, ob sie wie ihre Schwester auch findet, wir seien zu streng gewesen. Nein, findet sie nicht. Ich sei nun halt einmal ängstlich. 

Wir wissen ja, wie Du erzogen wurdest…

Herr, Du meine Güte! Hat die an der Uni nun auch PPP? Ich fühle mich psychisch wie im MRI, und das vor den Töchtern, wo ich doch die Autoritätsperson par excellence sein müsste.

Aber Mamilein, das warst Du eh nie!

Ich bin vernichtet, und es ist ihr so lang wie breit, der blonde Rossschwanz wippt, und schon ist sie weg, der Freund ruft, und die Kleine hat eh schon lange wieder Stöpsel in den Ohren und schaut auf dem Laptop Dr. House beim Differenzialdiagnosestellen zu.

Wie gesagt, ich habe nichts mehr zu sagen. Rein. Gar. Nichts. Mehr. Wunderbar.


An dieser Stelle möchte wir Andrea herzlich für Ihre ehrlichen, witzigen und durchaus lehrreichen Texte danken und wünschen Ihr für die Zukunft alles Gute. 

Willst du ein Kind?

von: Nathalie Sassine am: Dienstag, 27.12.2011
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Wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Ein paar Hinweise.

Werden wir trotz Kind was zu lachen haben?

Über den richtigen Zeitpunkt, um Kindern zu kriegen, haben viele von uns nachgedacht, abgewogen und meist ist es dann doch einfach passiert. „Drauf ankommen lassen“ nannten wir es. 

Ich fand es also umso interessanter, als das NEON letzte Woche titelte „Willst du Kinder?“ und ein Paar seine Überlegungen zum Thema schilderte. 

Spannend daran waren nicht nur die Gedankengänge (bei ihr war es erwartungsgemäss die biologische Uhr, die rational nicht nachvollziehbar ist), sondern die Tatsache, dass es der Mann war, der die eigentlich relevaten Fragen stellte. Den Katalog, den er sich anlegte, um zu eruieren, ob er Kinder wollte und auch dazu bereit war, sah wie folgt aus (er stellte sich die Fragen zwar erst NACH Ansicht der zwei Striche auf dem Test, gut sind sie allemal):

-    Wird das Kind genug zu Essen haben?
-    Und warme Klamotten?
-    Sind seine Eltern drogenabhängig?
-    Oder verrückt?
-    Wird das Kind – Stand jetzt – etwas erben?
-    Wird es eine Privatschule besuchen können?
-    Will ich, dass es eine Privatschule besucht?
-    Kann ich dem Kind erklären, was falsch und was richtig ist?
-    Wird es geliebt werden?
 

Wenn man sich fragt, ob man Kinder will, geht es ja nicht nur um eben dieses. Das eigene Leben wird schliesslich auf den Kopf gestellt. So hat der Autor auch Fragen zu seinem eigenen Leben:

-    Finde ich meine Freundin noch attraktiv, wenn sie mehr Kugel als Frau ist?
-    Kann ich mir vorstellen, mit dieser Frau auch noch in 50 Jahren zusammen zu sein?
-    Kann ich mir eine bessere Mutter für mein Kind denken?
-    Will ich mit anderen Frauen schlafen?
-    Will ich mit anderen Frauen schlafen, wenn sie nach Brei riecht und       stumpfes Haar hat?
-    Wirklich nicht?
-    Kann es sein, dass wir uns aus heute unbekannten Gründen irgendwann trennen?
-    Sind wir dann immer noch die bestmöglichen Eltern?
-    Haben wir grossartige, hilfsbereite Familien?
-    Werde ich überfordert sein?
-    Wird meine Freundin überfordert sein?
-    Werden wir über uns lachen
-    Werde ich beruflich zurücktreten können?
-    Werde ich noch ab und zu völlig dicht im Sonnenaufgang nach Hause kommen können?
-    Klingt es schlimm, mitten in der Nacht aufstehen zu müssen?
-    Gibt es Dinge, die ich mit Kind nicht machen kann?
-    Ehrlich?
-    Kann das Kind reisen?
-    Ist die Welt, in die das Kind hineingeboren wird, eine schlechte?
-    Bin ich mit meinem eigenen Leben manchmal überfordert? 
-    Kann ich sagen, was in zwei Jahren ist?
-    Werden wir es hinkriegen?

Ganz schön viele Fragen, nicht? Es geht dem Autor, Patrick Bauer, übrigens in seinem Text nicht darum, alle Fragen mit Ja beantworten zu können. Vielmehr schildert er, welche Themen auf einen zukommen und welche Wichtigkeit man ihnen einordnet. Die Beantwortung ist dann jedem selbst überlassen.

Sollten Sie also jüngere Paare kennen, die sich fragen, ob nun der richtige Zeitpunkt für Kinder wäre, schlagen Sie ihnen diesen Fragenkatalog vor, hilft’s nichts, schadet’s bestimmt auch nicht.

«Zu Weihnachten wünsche ich mir nettere Eltern»

von: Nathalie Sassine am: Freitag, 23.12.2011
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An Halloween haben sie ihren Kindern die Süssigkeiten weggegessen. Jetzt schenken sie ihnen Mist-Geschenke zu Weihnachten. Eltern sind fies. Und witzig!

Der Moderator dieser amerikanischen Show hatte Eltern im ganzen Land bereits an Halloween aufgefordert, ihre Kinder zu veräppeln. Kurz vor Weihnachten bittet er sie, ihren Kindern ein Geschenk vorzeitig zu geben. Einzige Bedingung: Es soll etwas sein, woran sie mit Bestimmtheit keine Freude haben. Die Reaktionen darauf? Sehen Sie selbst!

Feministen-Frühling

von: Nathalie Sassine am: Donnerstag, 22.12.2011
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«Ich bin zwar keine Feministin, aber...» Wetten, dass...?

Kleider machen nicht die Feministin.

Als ich aufwuchs, gehörte Feminismus nicht zum Familien-Wortschatz. Nicht, dass meine Eltern konservativ gewesen wären, im Gegenteil. Sie hatten zwar die klassischen Rollen inne – Vater verdient die Brötchen, Mamma macht damit Sandwiches für die Familie –, trotzdem lebte mir meine Mutter von Anfang an vor, was eine starke Frau zu sein hat. Sie war meinem Vater nie untergeordnet, sagte ihre Meinung (mehr als ihm lieb war) und vertrat auch sonst feministische Ansichten, ohne diese so zu nennen. Zugegeben, sie war eine Schönwetter-Feministin, Militärdienst und Reifen wechseln waren für sie ganz klar männliche To-Do’s, ansonsten stand sie der 70er-Jahre-Bewegung jedoch in nichts nach. Im Gegenteil, ich empfand ihren Willen, sich freiwillig für diese Rolle entschieden zu haben, in einer Zeit, in der es verpönt war, der «nur» Hausfrau und Mutter zu, als extrem stark. Und feministisch.

Mehr Vrenelis im Mathebuch?
Am 14. Juni 1991 streikten die Frauen in der Schweiz zum ersten Mal. Mit damals 18 war ich Feuer und Flamme und hatte grosse Erwartungen an die Rednerinnen in der Kanti-Mensa. Doch ich wurde enttäuscht. Das Einzige, was mir von diesem Tag wirklich geblieben ist, ist eine Mathematiklehrerin, die sich über die fehlenden Mädchen in den Sätzchenaufgaben der Mathebücher beklagte. Da ich das überhaupt nicht so empfand und es mir schlicht schnurzpiepegal war, ob es mehr Fritzlis oder Vrenelis mit Äpfeln und Birnen zu berechnen gab (weil ich, typisch Frau, schlecht in Mathe war), entschied ich für mich, dass Feminismus mich nichts angeht. Ich und eine ganze Generation Frauen mit mir. 

Denn – so eine nicht repräsentative Umfrage meinerseits über Facebook – meine Generation empfindet dieses Wort heute als negativ. Michèle Roten beschreibt es in ihrem Buch «Wie Frau sein» so: «Feminismus, wäh!» Denn wir, die ein paar Jahre nach der Einführung des Fraunstimmrechts geboren wurden, verbinden Feminismus immer noch mit haarigen Achselhöhlen, baumelnden Brüsten und lila Latzhosen. Männer? Ein notwendiges Übel, das PatriarchatDIESEN Feminismus wollen wir nicht. Was wollen wir dann?

Feminismus, Individualismus, Egoismus?
Wie bei allem anderen auch, wollen wir heute den Feminismus individuell definieren können. Ich bin sowohl feministisch, wenn ich mich für die Mutter-Rolle entscheide, als auch, wenn ich im Beruf Erfolg haben will. Die grössten Feministinnen sind heute wohl die, die alles wollen. Kind, Karriere und Kaviar (na ja, frau will hoch hinaus). Der Feminismus ist nicht nur individueller geworden, sondern auch egoistischer. «Meine Art zu Leben ist für mich die richtige. Alles andere sind Notlösungen.»
 

Fragt man Frauen diverser Generationen, hört man nur vermeintlich unterschiedliche Definitionen von Feminismus. Feminismus bedeutet aber für die meisten nach wie vor: Der Kampf für die Rechte der Frauen. Und da jede Frau anders ist und anders lebt, sind auch diese Rechte anders gewichtet. Für die eine Frau ist ihr Mann, der nicht im Haushalt mithilft ein „Eheproblem“. Eine andere bezeichnet hingegen die Schläge, denen sie von ihrem Partner täglich ausgesetzt ist, als «Eheproblem». Der Kampf ist derselbe: «Ich bin ein Mensch und möchte als solcher behandelt werden.» Feminismus ist somit nicht in Stein gemeisselt, sondern eine laufende Diskussion. Nicht nur zwischen den Geschlechtern, sondern auch unter Frauen.

Die patriarchalischen Medien werden umschifft
Diese Diskussion wird immer kräftiger unterstützt durch die neuen Medien. Noch nie durften so viele Frauen ihre Meinung offen sagen, ohne von (teils männlich regierten) Medien abgekanzelt zu werden. Das Web revolutioniert seit ein paar Jahren nicht nur unser Leben, sondern auch unsere Sicht auf den Feminismus und somit auf Frauen. Neben den negativen Effekten wie Sexting und Pornographie, garantiert das Internet eine noch nie dagewesene Meinungsäusserungsfreiheit! Und viele wissen davon zu profitieren.

Heute können sich Mädchen und Frauen online eine Identität bauen, die sie offline nach aussen tragen. Sie vertreten Meinungen, die teils weder ihre Familie, noch ihre Freunde oder gar ihre Regierung mit ihnen teilt. Betrachtet man die Bloggerinnen des arabischen Frühlings oder die diesjährigen Friedensnobelpreisträgerinnen, so kann niemand mehr behaupten, der Feminismus sei ein alter Hut. 

Aber nicht nur solche Grossereignisse zeigen auf, wie omnipräsent die Frauenbewegung heute noch ist, die Bloggerszene bewegt auch im kleineren Rahmen. Der Blog "Her Bad Mother"Motherlode der New York Times und Fuckermothers aus Deutschland, sie alle sind heute Meinungsmacherinnen, die sich nicht scheuen, auch mal zu sagen, dass es durchaus nerven kann, eine Frau zu sein. Oder eine Mutter. Dass es aber ebenfalls grossartig ist, heute dem weiblichen Geschlecht anzugehören. Oder dass man keinen Broccoli mag. Oder Vergewaltiger. Wir dürfen sagen, was wir wollen. Und gelesen wird es auch noch! Die Statistiken bestätigen diesen Trend ohne Zweifel.

Das Thema der Mutterschaft scheint übrigens eines der wenigen zu sein, das sich seit der ersten Feminismus-Welle grundlegend geändert hat. War eine Frauenrechtlerin früher der Meinung, Kinder seien der Inbegriff der Unfreiheit, so kämpfen moderne Feministinnen dafür, dass sie Kinder UND Karriere haben können. Und auch hier sind die Digital Moms nicht unschuldig dran.

Leider widersprechen wir Frauen uns oft selber, wenn wir behaupten «Ich bin zwar keine Feministin, aber...». Egal, wie wir uns nennen, ob Pipilottas, Stinktiere oder Superwomen. Hauptsache, wir geben den Kampf nicht auf. On- und Offline.

Welche anderen Mütterblogs kennen Sie? Wir entdecken immer gerne Neues.

Das bevorzugte Kind

von: Andrea Strahm am: Mittwoch, 21.12.2011

Jeffrey Kluger, Journalist beim «Time Magazine», behauptet, Eltern hätten ein Lieblingskind. Stimmt das?

Hat sie beide gleich lieb? Mutter mit ihren Töchtern. (Bild: iStockphoto)

Keiner habe alle seine Kinder gleich gern. Genau das stand kürzlich in der Sonntagszeitung. Der Autor einer entsprechenden Buches, Jeffrey Kluger, behauptet, dass 99% aller Eltern ein Lieblingskind hätten, und der Rest lüge, wenn er behauptet, kein solches zu haben. Entweder habe ich also ein Lieblingskind, oder ich lüge. Was aufs Gleiche herauskommt, so oder so: Ich habe ein Lieblingskind. Behauptet dieser kluge Kluger.

Nun werde ich leider UNGLAUBLICH bockig, wenn mir jemand sagt, was ich zu fühlen habe. Vermutlich hat niemand in seiner Kindheit öfter gehört als ich, er sei ein Dickschädel. Aber unbelehrbar bin ich nicht,  also habe ich mich in mein Innerstes versenkt und versucht herauszufühlen, was ich nun fühle. Vor allem,  und ob ich nicht doch, heimlich und uneingestanden, eine meiner Prachtstöchter lieber habe als die andere.

Kluger argumentiert biologisch. Dass man zum Beispiel die Erstgeborenen lieber hat, weil man in die besonders viel Zeit und Geld investiert hat, oder das Jüngste, weil es den Beschützerinstinkt besonders weckt. Nebenbei bemerkt: Schon das ist unlogisch, der Herr soll sich mal entscheiden, ob nun das Erstgeborene oder das Jüngste. Aber er nennt noch andere Beispiele: Man habe ein Kind etwa lieber, weil es einem ähnlicher ist, die gleichen Hobbies hat oder hübscher ist. Und weniger gern, wenn es der Schwiegermutter zu ähnlich sieht, und so weiter. Was er nennt, sind Umstände, äusserliche, erklärbare Gründe. 

Es stimmt natürlich, dass ich in die Erstgeborene mehr Geld investiert habe. Die Kleine hat von ihr vom Buggy bis zum Strampler alles geerbt, das war praktisch. Und ja, die Kleine beschütze ich derzeit noch mehr als die Grosse, sie ist ja auch jünger. Die Grosse habe ich bis sie dreijährig war mehr beschützt, denn da schwamm die Kleine noch als Eizelle herum und war genug geschützt. Die Kleine ist häufiger Thema in diesem Block, weil sie eben noch gewisse Erziehungsmassnahmen zu erdulden hat. Nehme ich der Grossen den Laptop weg oder sage, sie müsse um Mitternacht daheim sein, gibt das keine Diskussionen. Sondern sie schaut mich besorgt an und misst mir das Fieber. Keine gleicht der Schwiegermutter, wobei ich die sehr gern hatte. Beide sind hübsch, aber keine taugt für «Germany’s next Topmodel».

Es gibt Dinge, die mich an der einen nerven, und an der andern nicht. Die Grosse kann so was von belehrend sein, schraubt ihr Jus-Studentinnen-Näschen in die Luft und kanzelt mich ab, wenn ich nur mal zerstreut frage, ob sie zum Znacht da sei, und sie mir das schon von ihr gefühlte hundert Mal gesagt hat. Was eine unbewiesene Behauptung ist, aber lassen wir das. Und die Kleine, mit ihrem unglaublichen Puff, die nervt zuweilen ganz tüchtig, denn dauernd fliegt man über irgendetwas. In ihr Zimmer verirre ich mich nur noch, wenn ich einen Asthmaanfall provozieren will.

Aber was, bitte, hat das mit meiner Liebe zu ihnen zu tun? Kaum geht es einer von ihnen nicht gut, kriege ich Panik pur und setze Himmel und Hölle in Bewegung. Völlig egal, ob wir davor Krach hatten oder nicht, alles wie weggeblasen. Ist eine von ihnen gar ernsthaft krank, dann schlafe ich schlecht, sorge mich dumm und dämlich und recherchiere im Internet, bis ich Augen habe wie ein weisses Kaninchen. Ist aber alles in Butter, fahre auch mal genüsslich mit ihrem Vater ein paar Tage weg. Kurzum: Ich liebe beide gleich. Liebe geht viel tiefer, lässt sich nicht an Äusserlichkeiten messen, wie denen, die Herr Kluger da so nennt. Sorgt man sich mehr um ein Kind, als um das andere, dann weil es gerade nötig ist. Was mit Liebe nichts zu tun hat.

Und wie geht es Ihnen? Haben Sie ein Lieblingskind? Und wenn ja, wie gehen Sie damit um?

Partnerwahl Part two

von: Nathalie Sassine-Hauptmann am: Dienstag, 20.12.2011
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Auch Mrs. Right ist nicht einfach zu finden. Ein Vater erklärt seinem Sohn, worauf es zu achten gilt.

Keinen Freiraum, wenig Humor. Sie hat keine Chance. (Szene aus "Er steht einfach nicht auf dich")

Letzte Woche erfuhren wir, was wir unseren Töchtern unbedingt auf den Weg mitgeben müssen, bzw. worauf sie achten sollen, um zu erfahren, ob ihr Freund das Zeug zum „Mann für’s Leben“ hat.

Nun, ich habe auch einen Sohn. Und der hat einen Vater, der, als er erwähnten Artikel las, etwas pikiert meinte: „Also ich hätte da auch ein paar Dinge, die ich einem jungen Mann sagen würde, der eine Frau für’s Leben sucht.“ Na, da sind wir ja mal gespannt: 

- Wenn du diese Frau nicht als "Freund" bezeichnen kannst, lass es lieber bleiben. Die Beziehung mit einem Vorzeigepüppchen ist nichts für’s ganze Leben.

- Eine Frau, die im Restaurant nur Salat und Wasser bestellt, ist keine Geniesserin und wird es auch nicht zulassen, dass du einer bleibst.

- Wenn ihr deine roten Hosen und dein Parfum nicht gefallen, lass sie dir etwas Style beibringen. Meist kann es nicht schaden. Beim Bart hört der Spass aber auf.

- Wenn sie deine Freunde nicht mag und sie sie auch nicht, hat es keine Zukunft. Daran ist nichts zu ändern, sorry.

- Bei vielen Frauen kannst du davon ausgehen, dass sie wie ihre Mutter werden. Ist dir diese ein Graus? Dann weisst du, was du zu tun hast.

- Sie wird sich laufend ändern wollen. Das ganze Leben lang. Und sie wird von dir erwarten, dass du dich auch weiterentwickelst. Sei darauf vorbereitet.

- Am besten testest du eine Beziehung in den Ferien. Wenn ihr euch nach ein paar Tagen schon nicht mehr riechen könnt, ist der Fall klar. 

- Lass die Finger von Frauen mit Ehemann und Kindern, sie verlassen diese nur höchst selten. Und du wirst nicht der Grund für eine kaputte Familie sein wollen. 

- Wenn du ihretwegen dein Hockeytraining und den Abend mit Freunden streichen musst, hat das auf die Länge keine Chance. Jeder Mensch braucht Freiraum, sie übrigens auch.

- Deine Frau muss Humor haben und Ironie verstehen, sonst macht’s einfach keinen Spass!

So, Sohnemann ist ausgerüstet. Oder hat der Papa noch was vergessen?

Mädchen können's eben doch

von: Nathalie Sassine am: Montag, 19.12.2011
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Der alte Mythos wird über den Haufen geworfen. Mathematik ist keine Sache der Chromosome.

Mathe und Mädchen: Keine Frage der Chromosomen, sondern des Umfeldes.

Obwohl wir immer wieder welche lesen, bleiben wenige Studien so sehr haften, wie die von Harvard Präsident Lawrence Summers 2005. (Eine weitere war übrigens die, dass eine Frau über 30 eher von einem Tiger gebissen wird, als dass sie einen Mann findet. Dies wurde leider bis heute nicht widerlegt). Summers Studie besagte, dass Jungs einfach besser in Mathe sind, weil sie, eben, Jungs sind. Viele sahen dies damals zum Anlass, Frauen wieder an den Herd zu schicken oder an die Schreibmaschine, auf jeden Fall nicht in ein Studium der Wissenschaften. 

Die American Mathematical Society straft Summers heute Lügen mit einer neuen Studie, die besagt, dass Mädchen sehr wohl mathematisch begabt sind. Zumindest nicht weniger als Jungs. Sofern sie jedoch – und das besteht der grosse Unterschied zu Summers Untersuchung, die nämlich nur amerikanische Kinder berücksichtigte – sofern sie in einem Land aufwachsen, in dem Frauen gleichgestellt sind. Da wären wir ja nie darauf gekommen, nicht? 

Jane Mertz, Autorin dieser neuen Studie erklärt es sich mit der heutigen Gesellschaft. Sie nennt sie die «Barbie doll society», die Mädchen weismachen will, dass sie den Jungs zwar unterlegen sind, es aber eben o.k. ist, kein Algebra zu beherrschen. Dieser Glaube, unsere Töchter seien in Mathematik und Naturwissenschaften weniger begabt, hindert sie daran, solche Studienrichtungen überhaupt einzuschlagen. 

Oder ist es Zufall, dass Harvard erst nach 375 Jahren eine Professorin für Mathematische Forschung eingestellt hat?

Ewig sucht die Einkaufende

von: Désirée Seuret am: Freitag, 16.12.2011
Tags: CoopEinkaufMigrosSortimentSucheUmplatzierung

Warum bloss stellen Grossverteiler ihre Läden immer wieder um? Auf Nahrungssuche in einem Grossverteiler.

Im Food-Labyrinth: Frau beim «Boschten». (Bild: iStockphoto)

 Wo ist denn nun schon wieder die Bratensauce? Und wo sind die Erbsli-Dosen? Ich irre im Einkaufsladen umher wie ein Eichhörnchen, das seine vergrabenen Nüsse sucht. Irgendwo müssen sie sein, aber trotzdem finde ich nichts. Nach fünf durchkämmten Regalreihen frag ich eine Verkäuferin, in welcher Ecke nun die Konservendosen stehen.

Regelmässig stellt meine Stammfiliale eines grossen Detailhändlers die gesamte Ladeneinrichtung auf den Kopf. Der Halbrahm steht nicht mehr neben den Jogurt und das Aromat da, wo vorher die Essiggurken waren. Einzig die Charcuterie und die Schokoriegel an der Kasse sind Felse in der Brandung. Ausgeklügelte Marketingstrategie nennen diese Sortimenten-Umplatzierung die einen, unnötiges Verärgern der Kunden die andern – ich.

Umso mehr freut mich da jener etwa achtjährige Junge, der von seiner Mama – oder Papa – alleine zum «Boschten» geschickt wurde. Mit Einkaufszettel und Bastkorb zottelt er zwischen Gemüse- und Früchteauslage umher. Als der Kleine einen Verkäufer erblickt, steuert er diesen schnurstracks an. Das müsse er alles haben, meint er, und streckt dem Verkäufer seinen Einkaufszettel hin. Ha! Der Kleine hat doch Recht, ihm ist die Sucherei wohl auch zu blöd. Der Verkäufer nimmt sich dem Jungen hilfsbereit an und macht sich mit ihm zusammen auf die Suche. Und sie suchen… Auch der Verkäufer scheint noch seine liebe Mühe mit der neuen Anordnung des Sortimentes zu haben. Jedes Mal, wenn ich die beiden in den Regalgängen kreuze, muss ich innerlich lachen. Der Verkäufer durchforscht die Regale und der Kleine zottelt ihm geduldig hinterher.

Natürlich sind es nicht die Angestellten, die das Sortiment nach Lust und Laune umstellen. Sie führen die Umstell-Anordnungen von oben nur pflichtbewusst aus. Trotzdem ist diese Szene eine kleine Genugtuung für mich. Ich werde mich auch in Zukunft ärgern, wenn ich vor Salznüssen statt vor Kaffeepulver stehe – der Mensch ist halt nun einmal ein Gewohnheitstier. Aber mit diesem Szenario in Erinnerung werde ich das zukünftige Suchen gelassener nehmen. Und werde ich einmal selbst ein Kind haben, schicke ich es auch alleine mit dem Einkaufszettel los, um einen Verkäufer auf seine Kenntnisse der Sortimentenanordnung zu prüfen. Dafür darf es sich dann an der Kasse ein Snickers nehmen – die sind auch in 15 Jahren bestimmt noch am selben Ort.

Autorin 
Désirée Seuret studiert Journalismus und Organisationskommunikation an der ZHAW in Winterthur und ist kinderlos – wenn man «das Kind in der Frau» nicht beachtet.

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Mit Kleinkind auf Wandertour? Geht prima! Am besten in einer Traghilfe aus dem Sportgeschäft. «wir eltern» hat die...

Das erste Mal: Gärtnern

Das erste Mal: Gärtnern

Gartenzwerge an die Arbeit.Dass Gartenarbeit pädagogisch wertvoll ist, Maria Montessori darin den Königsweg zu...

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Wenn Kinder Kinder kriegen

Ein Baby ist kein Schnüggeli zum Schmusen, sondern harte Arbeit. Bewahren Sie die Teenager-Tochter davor, dies aus erster Hand erfahren zu müssen.
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Müttergeheimnisse

Es gibt Dinge, die kann man seinen Kindern nicht sagen. Und wahrscheinlich sollte man das auch nicht.
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Nackte Tatsachen

Für Frauen ist die (Intim-)Rasur schon fast zur Selbstverständlichkeit geworden. Und für Männer?
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Babyblues

Was tun, wenn sie will und er nicht? Gehen oder bleiben und leiden?
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Das Weibchen und der Nachwuchs

Nicht jede Frau weiss mit Babys umzugehen. Nicht jede Mutter versteht das.
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Klauen Sie ihren Kindern den Broccoli!

Der Esstisch gleicht mancherorts einer Kampfzone. Ernährungspsychologe Thomas Ellrott gibt Tipps für einen Waffenstillstand.
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Mütterliches Burnout

Manchmal ist der Babyblues erst der Anfang.
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Teilzeitarbeit – das spricht dagegen

Teilzeitarbeit gilt als Königsweg, um Berufs- und Familienarbeit miteinander zu vereinen. Bei näherer Betrachtung erweist sie sich jedoch als Sackgasse.
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Der Rabenmutter-Komplex

Warum nur quält berufstätige Mütter ständig ein schlechtes Gewissen? Neue Antworten auf ein altbekanntes Gefühl.
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Frühstücks(g)rollen

Ein kleines Weekend-Theater. Völlig frei erfunden. Aber mitten aus dem Leben gegriffen.
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Kinder an die Leine?

Kleinkinder wollen die Welt entdecken – und vergessen dabei alles um sich herum, auch den Strassenverkehr. Muss man sie deswegen anleihnen?
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Deutsche Sprach', schwere Sprach'

Mit der Einschulung verkommt die deutsche Aussprache. Warum nur?
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Vom Nervensägen

Kinder sind Nervensägen. Schonen Sie Ihre Nerven, denn sie werden nicht reissfester mit dem Alter. Ein paar Tipps.
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Papas unter Verdacht

Der amerikanische Blogger Adam Smith wurde von Müttern vom Spielplatz gemobbt. Daurauf wollte er wissen, ob andere Väter ähnliches erlebt haben. Die Antworten sind erschütternd.
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So peinlich!

Nicht nur Mütter sind peinlich, auch Teenager können ganz schön peinlich sein.
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Tigermütter vs. Kuschelmamis

Stehen wir westlichen Mütter unseren Kindern im Weg? Eine chinesische Mutter ist davon überzeugt.
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Daddy spielt die Hauptrolle

In Hollywood wimmelt es auf einmal von Väter mit Kindern. Sind sie deshalb Superdaddies?
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Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht

Kaiserschnittmütter sind Mütter zweiter Klasse. Warum eigentlich?
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Überzeugt überzogen

Der Kindergarten führte vor zwei Jahren Hochdeutsch ein. Bis heute bereitet das Thema sowohl Eltern als auch Politikern Kopfschmerzen. Oder Kopfweh? 
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Schwangerschafts-Schau

Schwangere kranken an einer neuen Form des Exhibitionismus. Wächst der Bauch, fallen die Hüllen. Was sollen diese Reproduktions-Feierlichkeiten?
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Mutter Natur letztes Wort

Wie viele Kinder sind genug? Eigene, meine ich. Und was, wenn Mutter Natur anderer Meinung ist als ich? 
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Hausgeburt mit Kindern?

Kann die Anwesenheit der Kinder bei einer Geburt wirklich so romantisch sein?
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Väterfehler

Papa arbeitet viel. Damit die Familie sich etwas leisten kann, auch am Wochenende. Ein Fehler.
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Wenn die Kindheit schrumpft

Mädchen kommen immer früher in die Pubertät. Wissenschafter rätseln über die Gründe dafür. 
Sind die abwesenden Väter schuld?
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Die Schlacht um den Mutterbauch

Frauen die zuhause gebären denken mehr  an sich als an ihr Baby. Das behauptet das renommierte Medizin-Journal The Lancet. Kein Kompliment für Mütter.
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Runinieren Töchter die Ehe?

Sie wünschen Sich eine lange glückliche Ehe? Hoffentlich haben Sie  keine Töchter. Denn Mädchenmütter werden häufiger geschieden als Bubenmütter. Warum?
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Die Hobbykeller-Initiative

Spaghettitanz und Flaschenspiel: Gibt es das langsame Annähern ans andere Geschlecht im Zeitalter der Internet-Pornographie noch?
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Alles Mütter oder was?

Alle meine Freundinnen sind Mütter. Oder ist es andersrum? Sind Frauen ohne Nachwuchs einfach nicht mehr meine Freundinnen? Huhn oder Ei?
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Glücklich ist, wer eine Schwester hat

Menschen mit Schwestern sind optimistischer und ausgeglichener. Schlechter als Einzelkindern ergeht es nur noch Menschen mit Brüdern, besagt eine britische Studie.
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Stillen mit Publikum

Überall herrscht das Credo, Stillen sei das Beste für unser Baby. Damit kann man einverstanden sein oder nicht, jede soll nach ihrer Façon. Aber bitte ohne Brüste zu zeigen!
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Neun Monate lang alles richtig machen

Schwangere und Neo-Mütter stehen unter Dauerbeschuss. Ein strenger Kodex regelt, was sie essen und trinken dürfen, und wie sie zu gebären haben. Warum nur?
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Der Kompromiss-Marathon

Kinderlose Menschen glauben, ihr Leben bestünde aus lauter Kompromissen. Bis sie Kinder kriegen.
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