Neuer Trend: Embryo-Statuetten

von: Rita Angelone am: Dienstag, 28.08.2012
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Es gibt nichts, was es nicht gibt. Und es gibt wohl auch nichts, was werdende Mütter nicht tun würden, um die Erinnerung an die Schwangerschaft wach halten zu können.

Die einen sammeln Ultraschall-Bilder ihrer Babies, die anderen fotografieren wöchentlich ihren wachsenden Bauch. Es gibt solche, die ihren Bauch bemalen oder gleich einen Gipsabdruck davon machen lassen. All diesen Aktivitäten gleich ist der dahinter stehende starke Wunsch, sich später an jeden einzelnen Entwicklungsschritt der Schwangerschaft erinnern zu können.

Nun kommt ein neuer Trend auf werdende Eltern zu. Ein japanische Unternehmen bietet seit kurzem gemeinsam mit einer Frauenklinik die Möglichkeit, ein 3D-Abdruck des Inneren des Bauches der werdenden Mutter anzufertigen. In diesen 3D-Modellen werden die ungeborenen Babys genau in der Lage dargestellt, in der sie sich im Bauch der Mutter befinden.

Die 3D-Modelle werden mit einer neuartigen Technologie erstellt, mit welcher es möglich ist, aus den aufgezeichneten Bilddaten des Babys im Mutterleib eine durchsichtige 3D-Hülle zu erstellen, in der mit einem weissen Harz der Körper des Babys dargestellt wird. Anders als die kostenlosen Ultraschallbilder oder die selbstaufgenommenen Fotos des wachsenden Bauches kostet ein sogenannter «Shape of Angel» rund 1'000 Euro! Doch trotz dieses erheblichen Preises scheint es eine grosse Nachfrage nach solchen «Abdrücken von Engeln» zu geben, denn das Unternehmen plant bereits kurz nach der Einführung weitere Optionen hinsichtlich Grösse und Formen.

Irrsinn oder tolle Innovation? Was meinen Sie dazu? Und was haben Sie selber unternommen, um sich an Ihre eigene Schwangerschaft erinnern zu können?

Mehr Informationen liefert das folgende youtube-Video:

Kommentare

von: Brunhild Steiner am: Mittwoch, 29.08.2012

Also ich weiss nicht wie ich mich fühlen würd, hätte meine Mutter oder mein Vater mich als "vorgeburtliche Miniatur" im Schlüsselanhänger, wie im Video zum Schluss als kostengünstigere Variante angeboten?
Oder das teurere Modell als Bücherstütze im Regal?
Aber wenn man Beginn weg damit aufwächst macht das einem vielleicht nichts aus? Und benutzt das Ding, nach Vererbung, einfach als Briefbeschwerer?

von: Teilzeitpapi am: Donnerstag, 30.08.2012

"Anders als die kostenlosen Ultraschallbilder". Diese Bilder haben gar nichts gekostet? Niemand hat sie bezahlt? Was für ein wunderbares Phänomen, mehr davon! :-)

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