von: Nathalie Sassine am: Freitag, 11.05.2012
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Nein, es ist nicht das Frühstück ans Bett. Auch nicht die Blumen vom Tankstellenshop. Es ist viel simpler.
Am Sonntag ist Muttertag und alle Mütter im Lande werden wieder reich beschenkt (hoffentlich). Selbst Gebasteltes, das – sind wir ehrlich – erst ab der Primarschule langsam beginnt, nach etwas auszusehen. Blumen – von den obliaten Löwenzahn, die nach 45 Sekunden im viel zu grossen Wasserglas zu welken beginnen, über die überteuerten Blumen, die nur noch am Valentinstag noch teurer sind. Bis hin zu Pralinen, die sich auf den Hüften bemerkbar machen, noch bevor das Grosi den Heimweg antritt (denn die will ja auch gefeiert werden und wie das geht, lasen wir hier letztes Jahr).
Eine amerikanische Studie publizierte kürzlich Zahlen zum Muttertag: 44% aller Väter vergessen den Muttertag schlechthin (die haben bestimmt keine schulpflichtigen Kinder, dann kämen sie nämlich nicht um den Tag der Tage). Doch auch Mütter würdigen den Muttertag offenbar nicht so, wie man das erwarten dürfte: Von den 19'000 befragten Müttern ziehen acht von zehn das Ausschlafen an jenem Sonntag vor. Frühstück ans Bett? Liebe Kindergesichter, bevor die Sonne aufgeht? Pha! Ein Drittel gab sogar zu, den Tag am Liebsten alleine verbringen zu wollen!
Deshalb starteten wir letzte Woche unsere eigene Umfrage und baten Mütter, uns mal ehrlich zu sagen, was sie sich zum Muttertag wünschen würden. Wirklich. Insgeheim. Oder gar nicht so geheim. Ihre Antworten waren sehr aufschlussreich und stimmten mit der genannten Studie weitgehend überein. Sie erzählten von den Tücken des Alltags mit Kindern:
«Ich wünsche mir den sofortigen Tod sämtlicher Magen-Darm-Viren und Bakterien, die einem in ihrer aufdringlichen Penetranz viele unappetliche Momente schenken.»
«Einen Tag lang alles nur einmal sagen müssen!»
Oder auch weiter gefasst:
«Ich wünsche mir, dass unsere Kids an jedem der anderen 364 anderen Tage im Jahr ein winziges kleines bisschen an den Muttertag denken!»
Viele wünschten sich ein Wochenende Wellness, einen Städtetrip oder einfach Zeit für sich. «Ohne Verpflichtungen.»
Auch materielle Bedürfnisse wurden genannt: Vom Parfum über Prosecco bis hin zu einem bescheidenen guten Buch.
Die Muttertagswünsche richteten sich übrigens nicht nur an die eigene Familie, sondern auch an andere «Mütter, die jede Form von Muttersein respektieren (erwerbstätige oder nicht, stillende oder solche, die ihr Kind schöppelen, mit oder ohne PDA gebären, Kuchen backen oder Grossmutti-Cake kaufen, strenge oder laschere, solche, die das Gemüse im Tiefkühlregal oder beim Biobauer holen etc.), denn seien wir mal ehrlich, wir leisten doch alle viel!»
Nicht einmal der Weltfrieden oder ein weiteres Baby fehlte unter den Wünschen!
Sind das jetzt alles Rabenmütter weil keine – ehrlich, nicht eine – sich wünschte, diesen Tag mit den Kindern und dem Kindsvater zu verbringen? Weil keine sich zu den liebenswerten und meist missglückten Backversuchen der Kleinen äusserte? Wohl kaum. Doch wenn man eine Mutter fragt, was sie wirklich will, muss man sich halt manchmal auch auf etwas gefasst machen. Nämlich, dass sie einmal im Jahr an sich selber denkt.
Wir wünschen allen Müttern einen wundervollen Muttertag mit vielen SPA-Gutscheinen, Proseccoflaschen und feuchten Küssen von Klein und Gross.
von: Rita Angelone am: Donnerstag, 03.05.2012
In welchem Land ist es am schönsten, Mutter zu sein? Und in welchem am schlimmsten?

Schlusslicht im Mütter-Index: Afghanistan. (Bild: iStockphoto)
Mütter klagen oft. Die einen aus mehr und die anderen aus weniger triftigen Gründen, wie der «Mother´s Index» belegt, der jährlich veröffentlicht wird und die weltweite Lebensqualität von Müttern erhebt.
Für 2011 führt Norwegen die Top Ten der besten Länder für Mütter an, gefolgt von Australien, Island, Schweden, Dänemark, Neuseeland, Finnland, Belgien, Holland, Frankreich und Deutschland. Die meisten dieser Länder kommen uns sehr bekannt vor, werden sie doch immer wieder in Berichterstattungen über familienfreundliche Gesellschaften herausragend zitiert. Es erstaunt auch nicht, dass alle in der Top Ten vertretenen Ländern auch in der Liste der «Top Gender Balanced»-Staaten zu finden sind.
Demgegenüber bilden die Zentralafrikanische Republik, Sudan, Mali, Eritrea, Demokratische Republik Kongo, Tschad, Jemen, Guinea-Bissau, Nigeria und Afghanistan die fünf Schlusslichter. Die Bedingungen für Mütter und Kinder ist in diesen Länder verheerend:
- Über die Hälfte der Geburten werden nicht durch ausgebildetes Personal begleitet.
- Im Durchschnitt stirbt eine Frau aus dreissig an den Folgen einer Schwangerschaft.
- Jedes sechste Kind stirbt vor dem Erreichend des fünften Lebensjahres.
- Jedes dritte Kind leidet an den Folgen von Unterernährung.
- Jedes siebte Kind wird nicht eingeschult, davon mehr Knaben als Mädchen.
- Im Durchschnitt geniessen Mädchen und Frauen weniger als sechs Jahre Schulbildung.
- Frauen verdienen nur 40% soviel wie Männer.
- Neun von zehn Frauen verlieren zu Lebzeit eines ihrer Kinder.
Der Kontrast zwischen Norwegen und Afghanistan könnte grösser nicht sein:
- Während in Norwegen alle Geburten fachmännisch begleitet werden, sind in Afghanistan nur in 14% der Fälle Fachleute bei der Geburt anwesend.
- Norwegische Frauen geniessen im Schnitt 18 Jahre Schulbildung und haben eine Alterserwartung von 83 Jahren, während Frauen in Afghanistan weniger als 5 Jahre Schulbildung und eine Alterserwartung von 45 Jahren aufweisen.
- Über 80% der Frauen in Norwegen setzen eine Verhütungsmethode ein, während es in Afghanistan nur 16% tun.
- Während in Norwegen nur eine Mutter auf 175 ihr Kind vor dem 5. Geburtstag verliert, stirbt in Afghanistan jedes fünfte Kind vor dem Erreichen dieses Alters.
Die erhobenen Daten zeigen, wie gross die Diskrepanz zwischen reichen und armen Ländern ist und wie wichtig es ist, Verbesserungen in Sachen Gesundheit und Wohlergehen von Müttern und Kindern auf der ganzen Welt anzustreben.
Wollen wir versuchen, uns daran zu erinnern, wenn wir das nächste Mal auf hohem Niveau klagen?
von: Nathalie Sassine-Hauptmann am: Mittwoch, 25.04.2012
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Wieso zweifelt man bei erwerbstätigen Mütter immer gleich die Liebe an ihren Kindern an? Diese und andere Fragen beantwortet das Buch «Macho Mamas».

Macho Mamas love their children too...
Noch bevor ich mein Exemplar des neuen Buches «Macho Mamas – Warum Mütter im Job mehr wollen sollen» in der Hand hielt, wurden sie bereits in diversen Medien rezensiert. Die Interviews mit den Autorinnen Nicole Althaus und Michèle Binswanger machten Lust auf das Buch, das erklärt, wieso das Genderproblem in der Arbeitswelt schon lange kein Männchen-Weibchen-Problem mehr ist. Es ist ein Problem zwischen Mann Frau und... Müttern.
Frauen können tun und lassen, was immer sie wollen. Nicht so die Mütter. Die verfallen nämlich auch im 21. Jahrhundert in alte Rollenmuster und das hindert sie im Job. Wieso das so ist und warum es nicht sein müsste, wird im Buch an zahlreichen Beispielen erläutert.
Diese hat offensichtlich auch Daniela Niederberger für die Weltwoche gelesen. Verstanden hat sie es aber nicht, wie mir scheint. So schreibt sie bereits eingangs Artikel, das Buch handle von Ehrgeiz und Eigensinn, nicht aber von den Kindern. Liebe Frau Niederberger, um die geht es ja auch gar nicht. Die Kinder sind weder das Problem, noch sind sie Schuld an der Misere.
Wieso geht es bei der Erwerbstätigkeit einer Mutter immer darum, ob sie ihre Kinder liebt? Ein Vater, der für den Unterhalt der Familie aufkommt, liebt seine Kinder offensichtlich, deshalb geht er ja arbeiten (meistens). Aber eine Mutter, die die Brötchen verdient? Ist eben eine Rabenmutter.
Doch wir von der Generation X wuchsen nun mal mit dem Gedanken auf, alles zu können und zu dürfen, was Männer auch können und dürfen. Studieren, abstimmen, «männliche» Jobs übernehmen und das in High Heels. Dass diese Laufbahn nach dem Gang in den Gebärsaal ein jähes Ende nehmen würde, hatte uns niemand gesagt. Und das Erwachen auf der anderen Seite der Spital-Tür ist eben hart. Frau verliert viel, wenn sie Mutter wird, keine mir bekannte Frau würde das je abstreiten.
Deshalb sind Fragen, wie sie die Journalistin in der Weltwoche stellt, wie «Aber hat man nicht auch etwas Wunderbares gewonnen?» ähnlich deplatziert, wie die zahlreichen (männlichen) Kommentare, die uns Müttern nahelegen, einfach ein paar Jahre zu verzichten, das ginge nun mal nicht anders. Natürlich hat man viel gewonnen, das sagen übrigens auch die Macho Mamas selber. Kinder zu haben, ist das Grösste. Nur, darum geht es bei der Lektüre schlicht und einfach nicht. Und verzichten klingt erst einmal einfach und einigen vielleicht sogar plausibel, nur ist es nicht realistisch. Denn ein solcher Verzicht bedeutet schlicht und einfach, dass Mami in der Arbeitswelt weg vom Fenster ist. Die Folgen davon kennen viele von uns: Das Selbstverwertgefühl sinkt, man ist finanziell abhängig und das erneute «Reinwurschteln» in den Job ist eben genau das: ein Basteln, Probieren, ein Bitten und Betteln.
Auch Hinweise wie «Es gibt Mütter, die sind gerne bei ihren Kindern» sind schlicht und ergreifend dumm. Natürlich sind die meisten Mütter gern bei ihren Kindern! Aber immer? 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche? Schön! Die brauchen das Buch ja auch nicht zu lesen.
Für die anderen, die mit demselben schlechten Gewissen, wie es Frau Althaus und Frau Binswanger (und ich) manchmal haben, denen möchte ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Denn die Autorinnen beschreiben wunderbar, wie es sich anfühlt, in der Arbeitswelt trotz vielversprechender Karriere nicht mehr wahrgenommen zu werden, sobald ein Kind da ist. Und nein, die Kinder kommen nicht oft vor beim Lesen. (Aber auch: «Mein Kind. Dies war der erste meines neuen Lebens als Mutter. Ich habe ihn nie bereut.» M. Binswanger) Doch nicht, wie Daniela Niederberger glaubt, weil es die schreibenden Mütter nicht interessiert, «wie Kinder es finden, drei oder vier Tage in der Krippe oder im Hort zu sein. Ob ihnen das Mami fehlt...» sondern einfach, weil sie nicht das Thema sind. Die Mütter sind das Thema. Und die sollten das Buch lesen. Wenn sie wollen.
Macho Mamas – Warum Mütter im Job mehr wollen sollen. Von Nicole Althaus, Michèle Binswanger, erschienen bei Nagel & Kimche, CHF 26.00
Die Buchvernissage findet am 3. Mai im Kaufleuten in Zürich statt. Tickets gibt es hier.
von: Rita Angelone am: Dienstag, 17.04.2012
Es geht in grossen Schritten Richtung Sommerferien und die Frage nach familienfreundlichen Möglichkeiten, diese zu verbringen, stellt sich jedes Jahr aufs Neue. Warum nicht einmal Zeltferien planen?

Volles Kinderprogramm: Lilibiggs-Familiencamping. (Bild: Dieter Weber, kinderkonzerte.ch)
Zeltferien sind in der Regel günstiger als Ferien im Hotel oder in einer Ferienwohnung. Zelten ist auch sehr naturnah und vor allem bei Kindern sehr beliebt. Die Frage ist nur: Wollen und können Sie überhaupt zelten?
- Ist es Ihnen egal, mitten in der Nacht aufstehen zu müssen, um in der Dunkelheit mit den Kindern zum WC-Häuschen zu tappen?
- Macht es Ihnen nichts aus, in Flip-Flops im WC-Häuschen herumzuwaten und sich die Waden mit gelblichem Nass voll zu spritzen?
- Womit putzen Sie den Hintern Ihrer Kinder, wenn Sie in der Eile und in der Schlaftrunkenheit die WC-Papierrolle im Zelt vergessen haben und sich im WC-Häuschen – wen wunderts – keins finden lässt? Zumindest kein trockenes.
- Was unternehmen Sie, wenn die Kinder wegen des nächtlichen Intermezzos völlig überdreht nicht mehr einschlafen können?
- Können Sie überhaupt neben einer Strasse oder Zuglinie schlafen? Denn meist liegen Zeltplätze in der Nähe von Strassen oder Zuglinien.
- Und wie lichtempfindlich sind Sie? Stört es Sie nicht, wenn die Zeltplatzbeleuchtung auch die dunkelste Nacht zum Tag werden lässt und sich Ihr zugewiesener Zeltplatz – ein weitere Gesetzmässigkeit des Zeltens – genau unter einer solchen befindet?
- Kehrt sich Ihnen der Magen nicht, wenn es morgens im Familienzelt müffelt und Ihnen der Geruch das nächtliche Intermezzo auf dem WC-Häuschen in Erinnerung ruft?
- Können Sie überhaupt überleben, ohne einen richtigen Kaffee am Morgen? Und wenn nicht: Wie wollen Sie auf Ihrem Gaskocher überhaupt einen richtigen Kaffee machen?
- Und wie angenehm finden Sie es, infolge Dauerregen in feuchten Kleidern zusammengekauert unter dem Vorzelt zu sitzen und auf bessere Zeiten zu warten, während die Kinder im Zelt drin das Bitzeli Dach über dem Kopf auch noch zu zerstören drohen?
Wenn Ihnen diese Fragen keine Angst gemacht haben, dann gehören Sie zur Sorte Zeltprofi und Zeltliebhaber. Gratuliere, dem Zelten mit Ihrer Familie steht nichts im Wege!
Haben Sie hingegen bei einer oder mehreren Fragen doch einen kurzen Augenblick lang gezweifelt, dann müssen Sie das Zelten mit Familie zwar nicht definitiv von Ihrem Repertoire streichen, aber zumindest einmal einüben, bevor Sie sich entscheiden, diese Ferienform für einen längeren Zeitraum in Betracht zu ziehen.
Waren Sie auch schon mit der Familie zelten? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Kinderkonzerte mit Familiencamping
Die diesjährigen Lilibiggs-Kinderkonzerte bieten eine gute Gelegenheit dazu: Nebst einem vielfältigen Musikprogramm, mit welchem sie durch die ganze Schweiz touren, bieten die Kinderkonzerte an fünf speziellen Standorten auch tolle Familiencampings an! Selbst für ganz anspruchsvolle Camper stehen mit dem Easy-Familien-Campings bestens ausgerüstete Zelte, fertig aufgestellt und mit weichen Matratzen ausgelegt zur Verfügung – reichhaltiges Frühstück inklusive!
www.lilibiggs-kinderkonzerte.ch
von: Rita Angelone am: Dienstag, 10.04.2012
Wie viele Dinge gibt es, die wir als Mütter tun, die uns aber gleichzeitig in den Wahnsinn treiben, wenn es unsere Kinder machen?

«Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus»: Mutter schreit ihre Kinder an. (Bild: iStockphoto)
So schreien wir zum Beispiel unsere Kinder an, sie sollen endlich mit dem ewigen Schreien aufhören. Oder wir ermahnen unsere Kinder konstant, nicht zu lügen, greifen aber selber immer wieder zurück auf Notlügen.
Erkennen Sie sich in einer dieser Situationen wieder?
- Hassen Sie es auch derart, wenn Ihre Kinder ständig jammern? Machen wir unserem Ärger aber nicht auch ständig Luft und klagen die ganze Zeit?
- Wie viele Male bitten wir unsere Kinder, endlich mit dem Weinen aufzuhören? Und kaum siehts niemand, schliessen wir uns auf der Toilette ein und weinen uns die Augen aus.
- Wir verbieten unseren Kindern, weitere Süssigkeiten zu essen, aber sobald sie nicht schauen, stibitzen wir eine handvoll Leckerbissen.
- Wir ärgern uns, dass die Kinder abends nicht ins Bett und morgens nicht aufstehen wollen, bleiben aber selber bis in alle Nacht auf und wälzen uns morgens halbtot aus dem Bett.
- Dem exzessiven Spiel mit dem iPad wollen wir ein Ende setzen, sitzen aber selber ständig vor der Kiste oder schielen mit einem Auge aufs iPhone.
- Kinder hassen es, ihre Hausaufgaben zu erledigen, wir den Haushalt.
- Wir zwingen unsere Kinder, Dinge zu essen, die sie nicht mögen, rühren selber aber gewisse Dinge nicht an. Ist doch so, oder?
- Die herumliegenden Kleider und Schuhe unserer Kinder ärgern uns grün und blau. Doch wehe, unsere Kinder sähen unsere über einen Haufen geworfenen Kleider in unserem Schlafzimmer...
- Kinder lieben es «meins!» zu schreien. Klauen sie unser Notebook oder iPhone schreien wir genau gleich zurück «meins!».
(Quelle: babble.com)
Ach, was für kindische Heuchlerinnen wir doch sind, oder? Welche Heuchelei haben Sie schon von sich gegeben? Womit könnten Sie die Liste weiter ergänzen?
von: Rita Angelone am: Dienstag, 03.04.2012
Sue Tollefsen, die älteste Mutter Grossbritanniens, hatte geglaubt, als 57-Jährige genug fit und gesund zu sein, um ein Kind aufziehen zu können. Ein Irrtum, wie sich herausstellte.

Grosses Glück und doch ein Fehlentscheid: Sue Tollefsen mit ihrer Tochter.
Die derzeit älteste Mutter der Schweiz ist 66 Jahre alt. Sie hat kürzlich zwei Knaben zur Welt gebracht. Die Frau war extra in die Ukraine gereist, um sich ihren späten Kinderwunsch erfüllen zu können. Vermutlich schwebt sie heute noch im 7. Himmel und geniesst jeden einzelnen Augenblick mit ihren beiden Babys.
Die Freude könnte allerdings von kurzer Dauer sein, wenn sie ein ähnliches Schicksal ereilen sollte wie Sue Tollefsen, die älteste Mutter Grossbritanniens. Diese löste im 2008 eine Kontroverse aus, als sie mit 57 Jahren eine Tochter bekam, nachdem sie sich künstlich befruchten liess, und zwar in Russland, weil sie von britischen Kliniken wegen ihres zu hohen Alters abgewiesen wurde.
Kritiker warfen Sue vor, sie sei viel zu alt, um Mutter zu werden. Doch Sue hatte zu jenem Zeitpunkt keinerlei Bedenken. Schliesslich ging sie mit dem Kopf durch die Wand, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Gar über ein weiteres Baby dachte sie damals noch nach.
Und nun der Sinneswandel, die bittere Reue! Ihre Tochter bekommen zu haben, sei zwar das Beste, was ihr in ihrem ganzen Leben widerfahren sei, aber dennoch ein Fehler gewesen, gesteht sie den Medien. Als die Tochter zur Welt gekommen sei, hätte sie sich noch voller Energie gefühlt und gedacht, sie würde sich für immer fit und gesund fühlen. Aber in ihrem Alter ermüde sie nun doch sehr schnell – insbesondere jetzt, nach ihrer schweren Krankheit. Als frischgebackene Mutter wurde Sue nämlich von einer lebensbedrohlichen Krankheit getroffen, die sie realisieren liess, dass sie wohl nicht mehr so lange leben würde, um ihre Tochter aufwachsen zu sehen.
Diese Erfahrung hat Sue zum Schluss kommen lassen, dass das Höchstalter, um Kinder zu bekommen, bei maximal 50 Jahren liegen sollte. Aber solange man keine eigenen Kinder habe, könne man dies nicht begreifen und akzeptieren. Es sei leider wahr, aus Fehlern lerne man, und ihr Fehler sei gewesen, nicht früher Kinder bekommen zu haben.
Was sollen wir dazu sagen? Wir können nur hoffen, dass Sue und alle ihre Pendants in der Schweiz und der Welt noch lange gesund mit ihren Kindern leben dürfen. Andererseits hoffen wir auch, dass diese so traurige Reue in die Entscheidungsfindung älterer Frauen mit Kinderwunsch einfliesst. Denn auch wenn wir jeden noch so späten Kinderwunsch gefühlsmässig nachvollziehen können, es gibt leider Grenzen und Sue hat sie mit einem Fusse schon übertreten.
Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie von dieser Reue lesen?
von: Rita Angelone am: Donnerstag, 29.03.2012
Zur Veröffentlichung der neuen Kasperli-CD wollte Rita Angelone vom Kasperli höchstpersönlich wissen, wie er sich während seiner langen Auszeit weiter entwickelt hat und ob er heute – trotz Promi-Bonus, Glanz und Gloria und riesigem Medienrummel – immer noch ein Kasperli für jedes Kind sei.
Bist du immer noch derselbe Kasperli? Der aus Züri Wollishofen?
Ja, grüezi zersch emal. Schribet Sie jetz das alles uuf? Chunnt das dänn I de Zytig? Oder im Radio? Dörf ich no mis Groseli grüesse? Hoi Grooseli!
Wie meinet Sie jetz das? Also, ich ha immer no e roti Zipfelchappe a. Und sälbschtverschtäubli bin ich immer no so en braave, lieebe, aaständige wie ich scho immer gsy bin. Au wänn mis Mameli da amigs nöd ganz iiverstande isch. Wohne tue ich e chly überall, I de Chöpf vo de Chind, wo mir zuelosed.
Hast du dir also sozusagen eine 16-jährige Auszeit genommen und bist jetzt wieder voller Tatendrang zurück auf dem Parkett? Oder wie ist diese lange Abwesenheit zu erklären? Gestorben? Wiedergeburt?
Potz Bluemechranz und Sargnägeli, Sie jaget mir ja en Schreck i! Bim Kasperli biisst doch niemer is Gras, höchschtens inen suure Öpfel oder en feine Hambi. Ich bin doch immer da gsy, grad vor ihrem Zingge! Oder händ Sie dänn nie meh es Abentüür mit mir erläbt?
Im Prinzip kann man dich als Wiedereinsteiger betrachten - hast du keine Angst, den Anschluss verpasst zu haben? Wie hast du dich über all die Jahre à jour gehalten betreffend den Anliegen der Kinder?
Ui, Sie gstelled aber komplizierti Frage. A Jour? Boschur! Tuschur! Aso die Chind, wo ich känne, sind immer no di glyche luschtige Chnöpf. Mir lached viel zäme und mängisch händs au e chly de Zitteri, wänn ich wieder einisch mues sonen fiese Chnuschti ume Egge bringe.
Wie hast du dich persönlich weiter entwickelt? Worin bist du heute anders als der Kasperli, den wir kannten?
Also, momänt emal! Ich wird im Fall scho lang nüm gwicklet, gället Sie! Höchschtens um de Finger, mängmal, vomene herzige Prinzässli. Si müend halt mini Gschichtli lose! Oder fröget si mal min Papeli. Dä seit au immer, ich sig e chly andersch gwicklet als anderi.
Hast du dein Chnebelschiitli immer noch? Setzt du es auch noch ein? Darfst du das? Bekommst du nicht Probleme mit dem Jugendschutz? Sagst Du dunklen Menschen immer noch Negerli? Wieso nicht?
Wüsset Sie, wänn’s gföhrlich wird, und iirgend sonen gruuusige Hagel Öpperem öppis wott zleid wärche, dänn mues de Kasper iigriife! Aagriife! Meischtens mach ich das mit minere fräche Schnurre, das funktionubled am beschte. Keis Tönli bringets amigs me use, die Glünggis! Und wänn’s glych nöd wänd lose, dänn luegi halt, was ume isch! Die meischte Unghüür sind ja nöd grad Schlaumeier – ich find fasch immer use, wie me si chan bodige!
Jugendschutz weis I nöd, was es isch. Um so Züüg kümmeret sich die, wo mini Gschichtli uufschriebed. Das sind so Sträberli und so, die wänd ja nie öppis faltsch mache.
Wie modern und zeitgemäss sind deine neuen Geschichten «De Seegeischt im Fürwehrweiher» und «S verzauberete Flugzüüg»? Integrationsfragen, Medienkompetenz, sexuelle Aufklärung, Suchtprobleme u.v.m - all diese Themen beschäftigen heute Kinder viel früher als noch vor 16 Jahren. Spielen diese neuen Themen für dich eine Rolle? Wie?
Ui, I mim Oberstübli git’s grad Spaghetti Bolonaise, wänn Sie mit so viel komplifizierte Wörtli chömed! Aso einisch han ich es Bärli kenneglehrt, wo kei Bäredütsch gredt hät, wells vo wit wäg isch cho – meined Sie so öppis? Aber die Gschicht verzell ich de ebe erscht im Herbscht uf de 2. CD, wüsset Sie. Aber ich bi im Fall kein Lehrer – ich bin de Kasperli! Bi mir gaht me nöd I d Schuel, mit mir hätt mes eifach glatt. Cheibe glatt. So glatt wie binere Seegfrörni. Sauglatt, eifach.
Uns dünkt, dass du jetzt plötzlich nicht mehr ein Kasperli für jedermann bist, sondern eher ein Kasperli mit Promi-Effekt. Du suchst das Rampenlicht, trittst bei Glanz und Gloria auf und die ganze Cervelat-Prominenz kennt dich plötzlich und ist dein Fan. Wie gehst du um mit diesem neuen Image?
Cervelat han ich schüüürli gärn! Händ Sie eini mitbracht? Ich gange die amigs go bröötle, am Spiessli, aber nöd im Rampeliecht, sondern ufere Liechtig im Wald. Mängisch chömed au de Glanz und sini Frau d Gloria, das sind zwei Wichteli, wo dete wohned, känned Sie die au? Mached Sie mit dene au emal es Interviu? Die wüssed au, wo’s di beschte Promibeeri hätt, im ganze Wald! Und s’Mameli macht Comfi druus. Für Jedermann. Und jedi Frau und jedes Chind und mängisch dörf au jedi Chatz no chly abschläcke.
Hast du nicht Angst, dass "Prolo-Eltern" ihren Kindern weiterhin die alten, konventionellen Kasperli-Geschichten erzählen werden und dass du in die Promi-Ecke abdriftest und vielleicht sogar "nur" bei erwachsenen, zeitgenössischen, urbanen Leute ankommst? Schliesslich entsprichst du dem aktuellen Retro-Zeitgeist, wenn man zum Beispiel sieht, dass der Chasperli in der Chinderstube im Hive-Club in Zürich rockt, was ja definitiv nur Erwachsene anspricht.
Hä? Isch urban öppis ähnlichs wie en Turban? Dä händ d Lüüt a, det wo’s heiss isch. Damit sie sich de Näggel nöd verbränned. Mis Mameli macht amigs au eine, wänn si us de Duschi chunnt. Aber ou, das dörf I nöd verzelle, hätt si gseit. Isch dänn de Promi-Egge so öppis wie en Spiel-Egge imene Chindsgi? Oder me so en Schämi-Egge, wo me mues inestah, we me ein Seich gmacht hät? Ich han gar nöd so gern Egge. Isch immer so äng dete. Ich bin lieber I de Mitti! Det, wo öppis lauft!
Und zum Schluss: Kasperli, wovor hast du heutzutage wirklich Angst?
Ich hane kei Angscht. Isch doch alles wurzelbar und bäumig und früehlig und freudig! Mich dunkt’s, Sie sind e chly e Ärnschti. Sie müend me lache, das isch gsund! Simmer jetz fertig? Bi dem ganze Promibeerizügs und Cervelat hätt’s i mim Buuch afaange tööne wie im Bareggtunnel. Und de isch au nie läär. Also! Vinke talmal und uf Widergüx!
Was halten Sie persönlich von dieser «Wiedergeburt» des Kasperlis?
von: Nathalie Sassine-Hauptmann am: Montag, 26.03.2012
Wie weiterleben, wenn das Kind gestorben ist?
Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, aber seit ich selber Kinder habe, sind Nachrichten über Unfälle und Verbrechen, bei denen Kinder involviert sind, unerträglich. Das Busunglück im Wallis, bei dem 22 Kinder starben und die kaltblütigen Hinrichtigungen dreier Kinder in Toulouse warfen auch in den Medien letzte Woche viele Fragen auf. Einige handelten davon, wie wir unseren Kindern solche Tragödien erklären können, ohne sie zu traumatisieren.
So wichtig das natürlich ist, so viel mehr beschäftigt mich zurzeit die Frage, wie die betroffenen Eltern den Schmerz und die Trauer überhaupt aushalten. Wie lebt man weiter, wenn man ein Kind verloren hat? Wie kümmert man sich weiterhin um ein weiteres Kind, dass ebenfalls einen Verlust – nämlich den des Geschwisters – zu beklagen hat? Wie geht man damit um, immer wieder an den verstorbenen Sohn, an die verstorbene Tochter erinnert zu werden?
Ich stelle mir vor, dass Eltern beim Verlust des einzigen Kindes schlicht und einfach selber nicht mehr leben wollen. Wofür auch? Doch ich habe zwei Kinder. Wie würde ich weitermachen, wenn ich eines davon verlieren würde? Und schon bei dem blossen Gedanken kommen mir die Tränen.
Nehmen wir das Busunglück der belgischen Schüler: Die Eltern dieser verstorbenen Kinder freuten sich auf ein Wiedersehen und darauf, von den 12-Jährigen alles über ihr Skilager zu erfahren. Stattdessen kriegen sie einen Anruf, es habe einen Unfall gegeben. Einen ganzen Tag lang wussten sie nicht einmal, ob ihr Kind noch lebt oder zu den Toten gehört. Erholt man sich von solch einem Trauma?
Oder dieser Verrückte, der in Toulouse Kinder vor der Schule hinrichtet, im Namen Allahs, dessen Religion einen solchen Akt genauso wie alle anderen verurteilt (damit das auch wiedermal gesagt ist). Schickt man sein anderes Kind jemals wieder mit ruhigem Gewissen in die Schule?
Solche Tragödien wie letzte Woche zeigen uns wieder einmal auf, wie kostbar das Leben ist. Und dass wir es geniessen sollen. Ich sollte vielleicht auch weniger streng zu meinen Kindern sein und mich öfter fragen, wie wichtig es wirklich ist, mit ihnen zu schimpfen, weil sie sich die Hände schon wieder nicht gewaschen haben. Und ihnen noch öfter sagen, dass ich sie liebe. Das gilt übrigens nicht nur für unsere Kinder, sondern für alle, die uns nahe stehen.
Denn sobald die Tragödien aus den Schlagzeilen verschwunden sind, geht unser Leben weiter. Wir werden diese Schicksale nach und nach vergessen. Die Eltern der getöteten Kinder nicht. Nie.
von: Rita Angelone am: Donnerstag, 22.03.2012
Sollten Sie eine Hockey Mom sein, wird Ihnen hier geholfen.

Herumchauffiert zu werden, ist cool.
Haben Sie manchmal auch solche Sorgen?
- Ihre Kinder möchten ihre Freunde besuchen, aber Sie haben keine Zeit, sie hinzufahren?
- Sie haben keine Zeit, um bei Ihren Kindern zu verweilen, während sie auf einem Spielplatz spielen oder einer sportlichen Aktivität nachgehen?
- Sie sind so gestresst und besorgt und leiden sehr unter Zeitdruck? So sehr, dass Sie sich nur noch als nervliches Wrack vorkommen? Und Sie sind darum nicht mehr in der Lage, Ihre Kinder zur Schule zu fahren oder zu den verschiedenen Freizeitaktivitäten zu bringen?
In all diesen Fällen ist Fleurette Kids Taxi für Sie da! Also, nur falls Sie im kanadischen Ottawa wohnen... Fleurette Kids Taxi springt in der kanadischen Hauptstadt immer und überall ein und bietet einen schnellen, effizienten, sicheren, freundlichen und professionellen Fahrdienst für Kinder an. Das Kindertaxi koordiniert die Kinderaktivitäten, bringt und holt die Kinder ohne Verzug und ohne Besorgnis und Bedenken überall da hin, wo Sie wollen, und übernimmt für Sie das langweilige Warten währen der Freizeitaktivitäten der Kinder.
Und selbst, wenn Sie nicht wissen sollten, wohin Sie Ihre Kinder abladen können, auch dann hilft Fleurette Kids Taxi weiter und empfiehlt Ihnen gar geeignete Kinderaktivitäten.
Ja, Fleurette Kids Taxi hilft Eltern in Ottawa wirklich weiter und ist längst nicht nur ein Kindertaxi, sondern ein richtiger Babysitter!
Glück oder Pech, dass es ein solches Kindertaxi bei uns (noch) nicht gibt? Wird das DIE neue Marktlücke auch in der Schweiz? Was halten Sie davon? Wären Sie auch schon froh gewesen, eine Fleurette herbeirufen zu können?
von: Nathalie Sassine-Hauptmann am: Mittwoch, 21.03.2012
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Humorvolle Zitate über Mütter zu finden, erweist sich als sehr viel schwerer als bei den Vätern. Wieso nur?

Auch Mütter sind nicht immer nur liebend. (Tilda Swinton in «Let's talk about Kevin»)
Letzte Woche hatte ich Ihnen versprochen, hier ein «Best of Mütter» zu servieren. Doch fast wäre es nicht dazu gekommen. Denn wenn man Zitate über Mütter recherchiert, findet man nur schnulzige, triefende Sätze, die irgendwelche Herren vor Urzeiten einmal gesagt oder geschrieben haben sollen. Beispiel: «Eine Mutter tut mehr für ihren Sohn, als sie für ihr eigenes Leben tun würde.» Die Tochter muss halt selber schauen, oder wie? Das meinte zumindest der Herr Gotthold Ephraim Lessing. So und ähnlich klingen die meisten Zitate mit dem Suchwort «Mutter».
Da fragt man sich doch gleich wieder, wieso die Mutter so heilig sein soll? Weil sie so viel falsch machen und einem Kind das Leben vermiesen kann? Oder weil die alten Herren eine solche Ehrfurcht vor ihren eigenen Müttern hatten, dass sie sich nie getraut hätten, etwas Humorvolles oder gar Sarkastisches über sie zu sagen?
Es gibt nur wenige Persönlichkeiten, die – sagen wir – etwas realistischer mit dem Thema Mutter und ihrer Beziehung zu ihr umgehen. (Ehrlich gesagt findet man sie vor allem im Ausland.) Ihre Zitate klingen vielleicht wie Graffitis, an die Wand hängen würde ich sie mir allemal:
„Der Muttertrieb ist gefährlicher als die Atombombe.“
Loriot
«Es ist nicht einfach eine Mutter zu sein. Wenn es einfach wäre, würden Väter es tun.»
Sophia aus den «Golden Girls»
«Die Rolle einer Vorstadtmutter ist die, das Kind abzuliefern: Einmal geburtstechnisch und danach täglich mit dem Auto.»
Peter De Vries, Autor
«Der Ausdruck «Working Mother» ist redundant.»
Jane Sellman, Autorin
«Ein freudscher Versprecher ist, wenn du etwas sagst, aber eigentlich deine Mutter meinst»
Unbekannt
«Ein Pullover ist ein Kleidungsstück, das von einem Kind getragen werden muss, wenn die Mutter friert.»
Ambrose Bierce, Schriftsteller und Journalist
«Alle Frauen werden wie ihre Mütter. Das ist ihre Tragödie. Kein Mann tut es. Das ist die seine.»
Oscar Wilde in «The Importance of Being Earnest»
«Die Frauenbewegung ist eine reine Torheit. Es sind die Männer, die diskriminiert werden. Sie können keine Kinder bekommen. Und niemand wird je etwas dagegen tun.»
Golda Meir, vierte Premier-Ministerin des Staates Israel
Übrigens scheinen Juden den gewagtesten Humor gegenüber ihren Müttern zu haben. Es gibt ein jüdisches Sprichwort, das besagt, dass Gott nicht überall sein konnte, weshalb er die Mutter erschuf.
Da leider nicht jedes Kind mütterliche Liebe kennt, hier noch ein Zitat der langjährigen Mutter aller amerikanischen Talk-Show-Zuschauer Oprah Winfrey: «Die Biologie ist das Geringste, was aus jemandem eine Mutter macht.»
Nachdenklich macht dieses Zitat, dessen Autor leider unbekannt ist: «Ein schlechter Ehemann ist zuweilen ein guter Vater, aber eine schlechte Gattin ist nie eine gute Mutter.» Nun stellt sich die Frage, was eine «gute Gattin» ist... Aber dazu ein andermal.
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