Die Kopfläuse einfach wegfönen

von: Veronica Bonilla Gurzeler am: Mittwoch, 14.03.2012

Eine Marktlücke schliesst sich: In der neu eröffneten Antilaus-Praxis in Zürich geht es den krabbelnden Plagegeistern an den Kragen.

Auch ohne Kopfläuse ein «Luusmeitli». (Foto: Veronica Bonilla Gurzeler)

Die Laus, das muss zerknirscht eingestanden werden, hat das 21. Jahrhundert äusserst erfolgreich in Angriff genommen. War in meiner Schulzeit Lausbefall etwas, das wir nur vom Hörensagen kannten, sind Schweizer Schulen und Horte heutzutage teilweise flächendeckend und oftmals monatelang verlaust.

Mit  häufigerem Haarewaschen wird man das Ungeziefer nicht los, «es wird bloss sauberer», sagt Lausfachfrau Sibylle Hauser trocken. Bitter: Gegen die chemischen Shampoos gibts bereits Resistenzen. Wer den Kahlschlag der kindlichen Haarpracht nicht übers Herz bringt, muss Stunden mit einer Tätigkeit zubringen, die man früher vor allem von Bildern aus weniger zivilisierten Ländern kannte.

Das muss nicht mehr sein! Jetzt – endlich! – gibts in Zürich die erste professionelle Lauspraxis der Schweiz. Versprochen wird: Entfernung ohne Chemie, dafür mit Lausfrei-Garantie. Also nichts wie hin mit dem Lausmädchen! In der klinisch-nüchternen Praxis, die früher ein Coiffeursalon war, erwarten uns Sibylle Hauser und ihre Kollegin Claudia Crevenna in weissen Schürzen und Hauben; der Lousebuster, eine Mischung zwischen Staubsauger und Föhn, steht parat. 30 Minuten dauert Behandlungsschritt Nr. 1: Mit heisser Luft aus dem Lousebuster (knapp erträglich) werden Läuse und Nissen systematisch ausgetrocknet: Etwas länger, je nach Ausmass des Lausbefalls und Haarlänge, dauert Behandlungsschritt Nr. 2: Das Haar wird befeuchtet, die getoastetenTierchen mit Laus- und Nissenkamm minutiös entfernt.

Gründerin des Unternehmens, von dem wir uns schon mal Aktien sichern wollen, ist ETH-Lebensmitteltechnologin und Geschäftsfrau Sibylle Hauser. «Dass Läusen und auch alle anderen Insekten heisse Trockenheit schlecht bekommt, weiss ich aus einer Vorlesung Entomologie», sagt die Mutter einer Tochter, die mit Läusen selbst einschlägige Erfahrung gemacht hat. «Der Lousebuster hat mich aus wissenschaftlicher und praktischer Sicht überzeugt.» Das Gerät wurde von einem amerikanischen Wissenschaftler erfunden, seine Wirksamkeit wurde in klinischen Studien erprobt.

Von Sibylle Hausers Forschergeist zeugt ein Mikroskop, unter welchem ich sogar das Blut im Leib der eben gefunden Läuse sehe, das diese meiner Tochter gesaugt haben. Nach 1,5 Stunden ist das Wunder vollbracht – das Lausmädchen ist lausfrei! 

Weitere Infos
www.antilaus.ch
www.lousebuster.com

Schub für schüchterne Schüler

von: Rita Angelone am: Dienstag, 14.02.2012

Laute und freche Kinder bekommen in der Schule die volle Aufmerksamkeit. Schüchterne werden kaum wahrgenommen – und leiden still.

Oft sind sie in der Schule nur Statisten: Schüchterne Kinder. (Bild: iStockphoto)

Alle scheinen nur über «Zappelphilippe» zu reden. Gross ist die Sorge von uns Eltern, unsere unruhigen Kinder könnten unter ADHS leiden und in der Schule deswegen Probleme bekommen. Dass es auch Eltern gibt, die genau die gegenteiligen Ängste haben, vergisst man gerne: Kinder, die so still und angepasst und derart unauffällig sind, dass sie in der Schule Gefahr laufen, regelrecht links liegen gelassen zu werden.

«Einfache» Kinder, die weder auffallen noch anecken, bedürfen scheinbar keiner besonderen Aufmerksamkeit seitens Lehrerschaft. Diese ist ohnehin mit den vorlauten und frechen Kameraden beschäftigt. Dass es aber unter diesen unscheinbaren, einfachen Kindern auch solche hat, die dermassen schüchtern sind, dass sie schlichtweg nicht in der Lage sind, ihr Können zum Ausdruck zu bringen, vergisst man leider allzu oft. Bleibt dies unbemerkt, kann die übermässige Schüchternheit leicht mit Dummheit verwechselt werden. Mit schwerwiegenden Folgen.

Der Teufelskreis schüchterner Schüler

  • Wegen ihrer mündlichen Passivität im Unterricht erzielen sie schlechtere Noten.
  • Dies führt zu negativen Zuschreibungen, was sie wiederum schrittweise auf ihre Rolle als Aussenseiter festgenagelt.
  • Die Mitschüler übernehmen die negative Beurteilung der Lehrperson und finden ihre schüchternen Kollegen in der Folge auch nicht mehr «lässig».
  • Ein schüchternes Kind wendet sich Hobbys zu, bei denen es sich mit Objekten beschäftigen kann statt mit Menschen: Es bastelt oder zeichnet lieber, als mit Gleichaltrigen herumzutollen, treibt tendenziell auch weniger Sport.
  • Ihr Selbstwertgefühl und ihre Erfolgszuversicht schwinden. Schüchterne fühlen sich irgendwann unter Gleichaltrigen einsam. Sie ziehen sich mehr und mehr in sich selbst zurück  und isolieren sich weiter.

Sensibilisierte Lehrpersonen können am besten helfen

  • Lernt die Lehrperson das schüchterne Kind besser kennen und schätzen, weiss sie auch eher, wie es gefördert werden kann, ohne es zu überfordern.
  • Die Lehrperson kann dem schüchternen Kind zu einer eigenen «Bühne» verhelfen, auf der es seine Schüchternheit zumindest teilweise ablegen und schrittweise Erfolgserlebnisse verbuchen kann.
  • Ein positiveres Verhältnis der Lehrperson zum schüchternen Kind wiederum färbt sich auch auf die Mitschülerinnen und Mitschüler ab.

Schüchternheit muss ernst genommen werden!

Dieser bisher wohl etwas bagatellisierten Thematik hat sich Titularprofessor Georg Stöckli vom Pädagogischen Institut der Universität Zürich angenommen. Er empfiehlt, Eltern und Lehrern die Schüchternheit bei Kindern ernst zu nehmen und hat ein Trainingsprogramm entwickelt, mit dem schüchterne Schüler lernen können, sich in der Gruppe zu präsentieren und die eigenen Stärken zu zeigen: Der Kurs dürfte schon bald betroffenen Schülern offen stehen.

Es ist zu hoffen, dass in der Schule der Fokus nicht nur auf die Lauten und Agressiven gelegt wird, sondern dass auch stille und vermeintlich problemlose Schüler die nötige Unterstützung bekommen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit übermässiger Schüchternheit gemacht – sei es bei Ihnen selber oder bei Ihren Kindern?

Mädchen können's eben doch

von: Nathalie Sassine am: Montag, 19.12.2011
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Der alte Mythos wird über den Haufen geworfen. Mathematik ist keine Sache der Chromosome.

Mathe und Mädchen: Keine Frage der Chromosomen, sondern des Umfeldes.

Obwohl wir immer wieder welche lesen, bleiben wenige Studien so sehr haften, wie die von Harvard Präsident Lawrence Summers 2005. (Eine weitere war übrigens die, dass eine Frau über 30 eher von einem Tiger gebissen wird, als dass sie einen Mann findet. Dies wurde leider bis heute nicht widerlegt). Summers Studie besagte, dass Jungs einfach besser in Mathe sind, weil sie, eben, Jungs sind. Viele sahen dies damals zum Anlass, Frauen wieder an den Herd zu schicken oder an die Schreibmaschine, auf jeden Fall nicht in ein Studium der Wissenschaften. 

Die American Mathematical Society straft Summers heute Lügen mit einer neuen Studie, die besagt, dass Mädchen sehr wohl mathematisch begabt sind. Zumindest nicht weniger als Jungs. Sofern sie jedoch – und das besteht der grosse Unterschied zu Summers Untersuchung, die nämlich nur amerikanische Kinder berücksichtigte – sofern sie in einem Land aufwachsen, in dem Frauen gleichgestellt sind. Da wären wir ja nie darauf gekommen, nicht? 

Jane Mertz, Autorin dieser neuen Studie erklärt es sich mit der heutigen Gesellschaft. Sie nennt sie die «Barbie doll society», die Mädchen weismachen will, dass sie den Jungs zwar unterlegen sind, es aber eben o.k. ist, kein Algebra zu beherrschen. Dieser Glaube, unsere Töchter seien in Mathematik und Naturwissenschaften weniger begabt, hindert sie daran, solche Studienrichtungen überhaupt einzuschlagen. 

Oder ist es Zufall, dass Harvard erst nach 375 Jahren eine Professorin für Mathematische Forschung eingestellt hat?

Kinder wollen's wissen

von: Nathalie Sassine am: Donnerstag, 24.11.2011
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Sexualisierung der Schule, wo man hinblickt. Eltern habe ihre liebe Mühe damit. Und die Kinder?

"Sind auf dem Mutterkuchen Smarties drauf?"

Ob Sexboxen im Kindergarten (nicht am Sihlquai) oder Lehrer, die «pornographische» Literatur unterrichten, überall liest man, die Schule werde sexualisiert. Die Kinder würden zu früh mit dem Thema konfrontiert und überhaupt sei es Sache der Eltern, ihren Nachwuchs aufzuklären.

Nun haben die Franzosen beispielsweise keine Sexboxen im Kindergarten. Ob sie Lehrer haben, die anrüchige Texte lehren, kann ich nicht sagen, gehe aber davon aus, dass wenn wir Schweizer Kinder 37,2° le matin von Philippe Djian lesen mussten, es den kleinen Franzosen kaum vorenthalten wird.

Eine Studie ergab indes, dass die Anzahl Abtreibungen bei jungen Französinnen in den letzten Jahren in die Höhe geschnellt ist. «Die meisten hatte man vermeiden können, wenn die Mädchen besser aufgeklärt wären.», so Dr. Israël Nisand des Uni-Spitals in Strassburg.

Befragt man die Schüler anlässlich einer Infoveranstaltung an diversen französischen Schulen, so trauen sich die meisten schlicht nicht, mit ihren Eltern darüber zu reden. Sei das jetzt aus religiösen Gründen oder einfach weil das kein Thema ist, dass sie mit Mama und Papa besprechen wollen. An der Infoveranstaltung selber sind die Kinder nach anfänglicher Scheu hingegen sehr gesprächig. Die Mädchen erzählen, dass viele Jungs ihnen ewige Treue schwören und deshalb nicht unbedingt verhüten möchten. Den Jungs hingegen ist das Überstreifen eines Kondoms nur peinlich. Und die, die verhüten, wissen oft nicht ganz wie es geht und nehmen die Pille auch einmal ein paar Tage nicht.

Nun setzen sich französische Politiker von rechts bis links für einen frühen Sexualunterricht in der Schule ein. Und werden wohl bald über dieselben Hindernisse stolpern, wie wir in der Schweiz. Oder sie sind schlauer und fragen eben auch einmal die Kinder. Denn die sind neugierig und wollen wissen, wie es läuft. Auch die ganz jungen schon. Oder haben ihre Kinder noch nie gefragt, woher Babys kommen? Und wie das Baby bitteschön in Mamas Bauch gelangt ist?

Ein schönes Beispiel für die unerschöpfliche kindliche Neugier ist dieses Gespräch zwischen Frau Mutter und ihrem Fünfjährigen:

Wo die kleinen Babys herkommen

Irgendwann kommt sie, die unangenehme Unterhaltung über die Bienchen und die Blümchen mit Deinem 5jährigen Kind. Man sollte möglichst ehrlich und unverkrampft an die Sache gehen und die Bienen und Blumen beim Namen nennen.
Bei uns ist das vor Kurzem so abgelaufen:

«Mami, wie war das, als das Baby aus Deinem Bein rausgekommen ist?»
«Nein, also weisst Du, das Baby kam ZWISCHEN meinen Beinen raus!»

«Häääää?»

«Ja, also ein Baby kommt aus der Vagina der Mama raus, zwischen den Beinen sozusagen.»
«Das DARF das Baby nicht! Ausserdem hat Papa ja Deinen Bauchnabel aufgemacht und dann ist das Baby da reingesaust.»
«Mhh, also, ja, äh… Weisst Du, so ein Baby entsteht aus dem Ei der Mama und dem Samen des Papas. Beide kommen zusammen und dann ensteht ein Baby.»
«Wo wohnt der Samen?»
«Der wohnt ….im Pipimann. Also quasi da in der Nähe… rechts….äh… also hinter dem Pipimann im …Nebenhoden, glaube ich» (hier hatte ich zwischenzeitlich Wikipedia zu Rate gezogen).

«Wo wohnt das Ei?»

«Im Bauch von Mama.»

«Der Pipimann wohnt in der Unterhose, das weiss ich!»
«Richtig, da hat er es sich gemütlich eingerichtet!»
«Wie kommt der Samen aus der Unterhose in den Bauch von der Mama?»

«Äh, …also…., das schafft der schon, also… mhh…der bahnt sich schon seinen Weg…der ist sehr schlau.»

«Und dann isst das Baby im Bauch den Blutkuchen auf!»
«Den MUTTERkuchen!»
«Sind da Smarties drauf?»
«Nein, natürlich nicht!»
«Da war das Baby bestimmt traurig!»

Hier habe ich die Konversation abgebrochen, vielleicht kann ja der Kindergarten die Aufklärung übernehmen.


Das finde ich eben auch. Und Sie?

Frau Mutter
nennt sich "eine mütterliche Satirikerin und eine satirische Mutter". Sie findet, dass man der Lebensaufgabe der Kinderaufzucht am besten mit Humor begegnet und schreibt in ihrem Blog über den alltäglichen Wahnsinn. Frau Mutter wohnt im Berline Südwesten, ist verheiratet und hat zwei Kinder. 

Die Znüni-Plage

von: Monique Brunner am: Donnerstag, 10.11.2011

Kaum im Kindergarten wird meine Tochter zur Nahrungsmittel-Neurotikerin. Warum bloss teilt man Esswaren in rot, grün und gelb ein?

Es gibt Süssem Saures: Das Znüni-Monster.

«Ich will nie wieder was Süsses in meiner Znüni-Box haben», schimpfte meine Tochter, als sie nach Hause kam. «Nie wieder.» «Nie mehr.» Eigentlich hätte ich Halleluja rufen sollen, denn meine Tochter ist ein süsser Zahn. Aber genau deshalb war ich beunruhigt.

Was war geschehen? Ich hatte es gewagt, die Ernährungstipps des Bundesamtes für Gesundheit zu ignorieren und meinem Mädel anstatt eines gesunden Apfels ein muntzigkleines, ein Fünfliber-kleines Biberli (wohlgemerkt: neben Vollkornbrötchen und Gurkenschnitzen) als Snack in den Kindergarten mitzugeben.

Nichtsahnend hatte meine Tochter dieses um 10.05 Uhr hervorgekramt und zu essen begonnen, als das Geschrei ihrer Gspändli losging. «Sie hat was Süsses, sie isst was Süsses!!!!!!!!!»,trompeteten die Zweitkindergärtler, die in unmittelbarer Nähe meiner Tochter sassen. Die Kleine erstarrte vor Schreck und warf das angebissene Biberli sogleich wieder in ihre Box − so zumindest habe ich es in ihrer Znüni-Tasche vorgefunden.

Sie war beleidigt und wütend auf mich: Ich hatte sie ins Messer laufen lassen. Fortan fragte sie, was ich in ihre Znüni-Box gelegt hatte und ob es denn wirklich alles «grüne» Sachen seien. Grün heisst nämlich: gut, gesund und zahnschonend. Gelb ist schon nicht mehr so toll, davon gibt’s Löcher. Und Rot, da holt einen der Teufel.

Meine Tochter hatte bis anhin ein recht unverkrampftes Verhältnis zum Essen. Sie wusste, dass sie Salat und Gemüse nicht mochte. Dass sie davon aber mindestens ein, zwei Bissen essen musste. Sie wusste, dass es Süssigkeiten nur in Massen gab, und dass sie Früchte essen durfte, soviel sie wollte – mit einer Ausnahme: keine Banane unmittelbar vor dem Znacht.

Die Idee des gesunden Znünis im Kindergarten und in der Schule, um «eine Reduktion der Karies bei Kindern herbeizuführen und das Trink- und Essverhalten in eine gesunde Richtung zu lenken», finde ich löblich. Wieso aber eine frische Aprikose (grün) gesünder sein soll als eine getrocknete (gelb), begreife ich nicht. Auch nicht, dass eine Banane für ein Kindergartenkind schlechter sein soll als für ein Schulkind. Welche Logik auch immer dahinter steht: Ich stelle mit Bedauern fest, dass sich meine Tochter zur kleinen Neurotikerin mit Ampel-Essverhalten entwickelt, und das finde ich alles andere als gesund.

Konsequenztraining

von: Andrea Strahm am: Mittwoch, 26.10.2011

Wer blöd genug tut, kriegt alle Freiheiten.

Ausser Rand und Band: Teenager im Urlaub.

Wir wissen es: Jugendliche randalieren, trinken zu viel, schlagen zu. Zwar in letzter Zeit heftiger als auch schon, aber neu ist das Phänomen nicht. Auch nicht bei Gymnasiasten und Studierenden. Deswegen werden die Maturreisen hier in Basel seit ewig im letzten Schuljahr im Herbst durchgeführt und von Lehrern begleitet. Bis vor drei Jahren auch am Gymnasium unserer Töchter, dem ältesten der Stadt. Dann hatte diese Schule genug. Passiert war das folgende (wobei ich auf Gerüchte angewiesen bin, denn informiert wurden wir Eltern nicht): Eine Klasse hatte anno 2007 auf einer Reise nach Rom Autos demoliert.

Es wurde entschieden, die Maturreisen hätten inskünftig in den Schulferien stattzufinden, und Lehrer würden keine mehr mitkommen. Was in der Freizeit der Schüler passiert, geht die Schule nichts an. Mitgeteilt wurde dieser Entscheid uns Eltern nicht, wir wurden schlicht vor vollendete Tatsachen gestellt. Wir protestierten vollkommen vergeblich, bis auf Regierungsratsebene.

Denn Tatsache ist, dass über Jahre hinweg auf Initiative der Schule hin Geld gesammelt wird für ebendiese Maturreise, mittels Beiträge in die Klassenkasse, Theateraufführungen, Kuchenverkäufen und vielem mehr. Folglich stand die Klasse unserer älteren, unmündigen Tochter anno 2008 mit vollem Portemonnaie da. Die Klasse verreiste folglich frisch fröhlich nach Portugal. Eine homogene, ruhige Klasse, alles ging gut.

Irgendwann vernahmen wir, die Klassen würden nun doch wieder begleitet, wenn sie denn wollten, und in diesem Fall dürften sie die Maturreise zumindest teilweise während der Schulzeit absolvieren.  

Dieses Jahr nun war die Klasse unserer ebenfalls noch minderjährigen Jüngsten dran, 20 Jugendliche ab 17-jährig, vier Knaben, 16 Mädchen. Die Klasse versuchte vergeblich, einen Lehrer zum Mitkommen zu überzeugen. Also ging sie, ebenfalls mit gut bestücktem Portemonnaie, lehrerfrei nach Nizza. Und liess es dort – zumindest liessen es manche Mädchen – so richtig knallen. Sturz betrunkene Mädchen in Minikleidchen hingen bis in alle Nacht in Nizza in irgendwelchen Etablissements herum, zum Teil alleine, nahmen völlig unbekannte männliche Strandbekanntschaften ins Hotel, verunstalteten die Hotelzimmer. Gebechert wurden die härtesten Sachen in Mengen, die mich ins Spital befördern würden. Manche machten sich einen Spass daraus, Unerfahrene der Klasse abzufüllen.

Immerhin: Unsere Tochter kam lebendig nach Hause, aber sie hatte keinen Spass,  und sie hat gelitten. Ihr wurde die Maturreise gründlich verdorben, so wie andern auch. Denn diejenigen, die derart die Sau rausliessen, sind zwar in der Minderheit,  betroffen waren aber alle.

Ich habe eine unglaubliche, ohnmächtige Wut im Bauch. Was denkt sich diese Schule eigentlich? Hauptsache, sie haftet nicht und nach mir die Sintflut? Während der Reise hat uns ein Brief des Klassenlehrers erreicht, die Klasse sei auf der wohlverdienten Maturreise, das Geld habe gereicht, man solle aber bitte für die Wirtschaftswoche im November noch so und so viel Franken überweisen…

Bei allem Verständnis: Wenn es nicht mehr möglich ist, eine Maturklasse zu begleiten, weil alles ausser Rand und Band gerät, dann gehören Maturreisen verboten und das Geld den Schülern einzeln ausbezahlt. Dass diese Horden einfach so unkontrolliert, aber mit faktischer Unterstützung durch die Schule auf die Menschheit losgelassen werden, das geht nicht.

«Immer diese Hausaufgaben!»

von: In Zusammenarbeit mit Kathrin Buholzer am: Dienstag, 13.09.2011
Tags: HausaufgabenhelfenSchuleStress

Hausaufgaben belasten täglich die Eltern-(Schul)Kind-Beziehung. Wie Sie diesen Kampf friedlich überstehen, erfahren Sie im Video von elternplanet.ch.

Das neue Schuljahr ist bereits ein paar Wochen alt und die Sommerferien sind nur noch eine schöne Erinnerung. Schon ist er wieder da, der Stress mit den Hausaufgaben. Damit Sie die Nerven und Ihre Kinder ihre Tränen behalten, hier ein paar Anregungen von Kathrin Buholzer.

Sommerpause: Die besten Blog-Beiträge reloaded

Merde! Rien ne va plus!

von: Nicole Althaus am: Mittwoch, 10.08.2011
Tags:

Viel wird über Frühenglisch und Frühfranzösisch gestritten. Nur über die Nachteile für die Eltern redet niemand: Wie sollen sie sich nun all das sagen, was der Nachwuch nicht verstehen darf?

Nichts für Kinderohren: Und wie reden Mama und Papa über Dinge, die der Nachwuchs nicht hören soll?

Tochter II hat das Alter definitiv erreicht, in dem man aufpassen muss, was man sich so beiläufig sagt. Dass XY gestern in der Migros  XX angelacht hat, zum Beispiel. An sich eine total unverfängliche aber nichts desto trotz äusserst interessante Beobachtung, vorausgesetzt das Kind verlangt am nächsten Tag in der Bäckerei nicht nach einem Gipfeli und will von XX hinter dem Tresen wissen, warum sie nur den XY anlache und nicht auch die Mama. Klar könnte, ja müsste man nun solch interessanten Gesprächsstoff auf den Abend verschieben, wenn die Kinder im Bett sind. Manchmal aber kann man nicht warten. Manchmal ist es dringend. Nein, es ist sogar oft dringend, weil die meisten Eltern irgendwann gelernt haben, dass sich Informationen und seien sie noch so wichtig, zwischen Schule, Sport und Sitzungen gern in Luft auflösen, wenn man sie auf später verschiebt.

Früher haben wir in solchen Fällen die entscheidenden Wörter laut buchstabiert. Sollen wir an die CE-HA-I-EL-BI?, fragte mich mein Mann etwa beim dritten Latte am Sonntagmorgen. Und gab mir damit die Chance zu verneinen, ohne vor der Jungmannschaft, die selbstverständlich jederzeit für die Chilbi zu haben ist, zum Spielverderber zu werden. Das mit dem Buchstabieren geht schon lange nicht mehr. Tochter I hat darin aus gutem Grund sehr schnell einen ausgesprochenen Ehrgeiz entwickelt. Damit blieben uns die Fremdsprachen. Eine Fremdsprache, um genau zu sein. Denn unsere Töchter wachsen dank ihrem Amivater zweisprachig auf. Und im Italienischen oder Spanischen sind wir thematisch doch recht limitiert. Ehrlich gesagt würden sich unsere kommunikativen Bemühungen auf Sätze beschränken wie: «Ich komme aus der Schweiz, und Sie?» oder «Die Kuh gibt Milch». Und das wiederum kann man nun wirklich auch vor den Kindern auf Deutsch sagen.

Französisch aber ging bisher. Im Notfall jedenfalls. Und bei Themen, die kein spezielles Vokabular verlangten. Blöderweise deckt sich unser aktiver Wortschatz nun aber gerade frappant mit demjenigen, den Tochter I in der fünften Klasse im Frühfranzösisch büffelt. Jetzt haben wir das Geschenk: Fragte ich doch gestern meinen Mann: «t'a acheté la poupée pour l'anniversaire?» Und prompt will Tochter I wissen, welche Puppe ihre Schwester denn jetzt kriege.

Die Schwester hat das natürlich gehört. Kinder hören alles, was sie nicht hören sollen. Das ist so sicher, wie die Tatsache, dass ich die Puppenfrage vergessen hätte und am Geburtstag dann zwei oder oben gar keine auf dem Gabentisch gelegen wäre, hätte ich nicht gefragt. Ich freue mich ja schon über Töchterchens Fortschritte in Sachen Fremdsprachen. Aber wegen der schulischen  Frühförderung meiner Kinder Chinesisch lernen?

Sommerpause: Die besten Blog-Beiträge reloaded

Wenn die Schule drückt

von: Andrea Strahm am: Mittwoch, 03.08.2011
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Kinder und die Schule. Kaum ein Thema wird heftiger diskutiert. Dabei kämpfen vorab die Eltern mit Schulproblemen.

Kein Gehör: Die Mutter liegt der Tochter wegen der Schule in den Ohren. (Bild: ©iStockphoto)

Als Kind hatte ich in Sachen Schule völlige Narrenfreiheit. Ich würde ja dereinst heiraten, so die Ansicht meiner Eltern, ihre Energie investierten sie deshalb in meinen Bruder. Der hatte ja mal eine Familie zu ernähren. Und so trieben sie den armen Kerl jahrelang an. Die Folge: Es herrschte Dauerkrieg zwischen ihm und meiner Mutter und dicke Luft am Esstisch. Da ich wesentlich sorgenfreier durch die Schule kam — mit einer Ehrenrunde — schwor ich mir, dies meinen Kindern NIEMALS anzutun. Der Familienfriede und die Beziehung zu meinen Kindern sind mir wesentlich wichtiger als gute Noten.

Mit meiner ersten Tochter ging das gut. Ich erklärte ihr bei Schuleintritt, die Schule sei nun ihr Job, und den solle sie so gut als möglich erledigen. Sie machte zwar nur, was unbedingt notwendig war, aber das hat ausgereicht. Ahnungslos gab ich das gleiche Statement auch bei Tochter zwei ab, die voller Begeisterung in die Schule drängte. Die Begeisterung dauerte ein Jahr. Dann ging es bergab. Schliesslich musste sie eine Klasse überspringen, und war nach einem guten Jahr wieder gleich weit. Resultat: Irgendwann kündigte sie innerlich, Schule und Lehrer waren ihre Erzfeinde geworden. Den Krieg, den mein Bruder mit meiner Mutter führte, führte sie nun mit der Schule.

Ich war häufig ziemlich ratlos. Das Mädchen ist begabt, daran liegt es also nicht. Nur kann man so begabt sein, wie man will, automatisch kommt der Lehrstoff nicht ins Hirn. Wenigstens zuhören müsste man, was die jüngere Tochter oftmals nicht tat. Irgendwann liess also auch ich die Tabusätze fallen:

  • Hast du die Hausaufgaben schon gemacht?
  • Du solltest doch noch Wörtli /Geschichte/Chemie… lernen, wieso sitzt du jetzt am Compi?
  • Wenn du nicht draus kommst, frag doch …!
  • WIESO hast Du hier eine 2?!?!?

Es kribbelt überall, wenn man einen Teenager in aller Seelenruhe vor dem Laptop sitzen sieht, und weiss, er sollte lernen, hätte einen Vortrag vorzubereiten, einen Test, was auch immer. Es kam, wie es kommen musste: Auch bei uns entstand dicke Luft, die gemeinsamen Malzeiten endeten zuweilen mit ihrem Abgang — und das fand ich nun noch belastender als den ganzen Schulstress. Wir sprachen uns aus und vereinbarten, dass ich mich raushalte. Also machte ich tausend Knoten in meine Zunge — und sie musste repetieren. Immerhin: Die Ehrenrunde war, hoffe ich, lehrreich, jedenfalls scheint sie, wie sie sagt, etwas kapiert zu haben.

Ist das nun aber der richtige Weg? Ein Bekannter erklärte mir kürzlich, er habe verhindert, dass sein Junge fliegt, in dem er ihm den Laptop weggenommen hätte. Meinem Partner hatten die Eltern die Reitstunden gestrichen und ihn so zur erwarteten Leistung genötigt. Eine Nachbarin hat ihrem Sohn bis zur Matur den Schulsack gepackt, die Farbstifte gespitzt und alles und jedes vollkommen kontrolliert — er hatte einen durchorganisierten Tagesablauf und war ein guter Schüler. Allerdings kommt er heute mit seiner Mutter nicht mehr aus. Aber er studiert.

Vielleicht hätte ich doch mehr durchgreifen sollen? Ist es wirklich so, dass man die Beziehung zum Kind aufs Spiel setzt, wenn man ihm dauernd wegen der Schule in den Ohren liegt? Gibt es einen goldenen Mittelweg?

Die Karriere beginnt im Kinderzimmer

von: Nicole Althaus am: Montag, 04.07.2011
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Aus Spass wurde pädagogischer Ernst und der Spass blieb auf der Strecke.

Spielend lernen oder lernen beim Spielen?

Am Mittwochnachmittag besuchte ich mit meiner Kleinen und ihrer Freundin ein Kasperlitheater. Es war heiss im Saal und laut. Die gespannte Kinderschar hopste auf ihren Stühlen auf und ab, so aufgeregt  wie ein Rudel Welpen vor dem täglichen Spaziergang. Doch als es dunkel wurde, kehrte Ruhe ein und  auch der kleinste Besucher starrte  gebannt auf die Bühne. Es war immer noch heiss im Saal, aber mucksmäuschenstill jetzt. So still, dass man eine Stecknadel hätte auf den Boden fallen hören – oder, in diesem Fall, ein paar angespannte Eltern unruhig auf ihren Stühlen hin- und herrutschen,  um den Nachwuchs leise flüsternd auf ein Detail aufmerksam zu machen  und in regelmässigen Abständen zu kontrollieren, ob das Töchterchen oder der Sohn sich auch korrekt in die Puppenfiguren einfühlte:  «Weisst du, wer der Böse ist?», «Ahnst du schon, wie die Geschichte endet?», fragten sie, auf dass der Nachwuchs auch an seinem freien Nachmittag keine  Lerngelegenheit verpasse!

Generationen von Kindern hatte der Kasperli für eine Stunde in eine andere Welt entführt. An diesem Mittwoch des Jahres 2009 ist er zur bitterernsten Lektion in Sachen Empathie verkommen. Das Puppentheater ist beileibe nicht das einzige Kinderspiel, das zum Förderungssport mutiert ist. Die Kindheit wird heute seziert, pädagogisch überholt und didaktisch aufbereitet. Und droht eben deswegen immer mehr zu verschwinden. Denn einer ihrer wesentlichen Bestandteile – das wertfreie und ungeleitete Spiel – ist in Verdacht geraten, blosse Zeitverschwendung zu sein. Genügte dem Baby früher eine Krabbeldecke, wird es heute auf einer «Activity Playmat» mit verschiedenen Farben, Oberflächen und Hängekonstruktionen frühgefördert. Ging man einst mit den Kinder wandern, muss es neuerdings ein Lernpfad sein.

Die Karriere, so scheints,  beginnt im Kinderzimmer. Wer, wie die Mittelschicht, in der Krise die Erfahrung macht, dass der soziale Abstieg beständig hinter der nächsten Hausecke lauert, erhöht den Druck auf die Kinder. Sie sollen dereinst einen ökonomisch verwertbaren Lebenslauf vorweisen können, der mit der Krabbelgruppe beginnt und über den zweisprachigen Kindergarten zum MBA führt. Ein solches Designercurriculum bedarf jedoch der Steuerung, allein schaffen das Kinder und Jugendliche nicht.

Und so wird jedem Spass ein pädagogisches Mäntelchen umgehängt. Der Erziehungsmarkt macht aus der Unsicherheit einer ganzen Elterngeneration bare Münzen. Gärtnern mit Grosi? Ist von gestern und macht schmutzige Hände. Dafür kauft man heute den Gewächshaus-Experimentierkasten der «Galileo»-Redaktion. Damit kann das Kind dank sieben sauber verpackten Töpfchen und Torfplättchen im Kinderzimmer Tomaten ziehen und kriegt nebenher eine Einführung in den Prozess der Photosynthese. Seifenblasen? Generationen von Kindern haben daran ihre helle Freude gehabt. Jetzt hat der «Kosmos»-Verlag auch das zum Experiment Nummer 602′048 aufbereitet und mit Lerninhalten versehen. Meine Kleine kriegte den Kosmoskasten zu Weihnachten. Seither braucht sie zum Seifeblöterle Mama oder Papa. Der Spass blieb auf der Strecke.

Müssen unsere  Kinder bald dankbar sein, wenn sie im Winter noch einen Schneemann bauen dürfen, ohne vorher die Formeln der Aggregatszustände des Wassers auswendig zu lernen?

Leider ging während dieser Entwicklung das Wesentliche vergessen: Kinder spielen nicht, um etwas zu lernen, sie lernen, wenn sie spielen. Und gerade das selbstvergessene Spiel gehört zu den wenigen Dingen, die Eltern ihrem Nachwuchs nicht vorschreiben können. Oder haben Sie schon einmal Kinder getroffen, die sich auf Kommando in ein Spiel versenken? Oder Spass haben auf Befehl?

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Der Kindergarten führte vor zwei Jahren Hochdeutsch ein. Bis heute bereitet das Thema sowohl Eltern als auch Politikern Kopfschmerzen. Oder Kopfweh? 
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Schwangerschafts-Schau

Schwangere kranken an einer neuen Form des Exhibitionismus. Wächst der Bauch, fallen die Hüllen. Was sollen diese Reproduktions-Feierlichkeiten?
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Mutter Natur letztes Wort

Wie viele Kinder sind genug? Eigene, meine ich. Und was, wenn Mutter Natur anderer Meinung ist als ich? 
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Hausgeburt mit Kindern?

Kann die Anwesenheit der Kinder bei einer Geburt wirklich so romantisch sein?
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Väterfehler

Papa arbeitet viel. Damit die Familie sich etwas leisten kann, auch am Wochenende. Ein Fehler.
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Wenn die Kindheit schrumpft

Mädchen kommen immer früher in die Pubertät. Wissenschafter rätseln über die Gründe dafür. 
Sind die abwesenden Väter schuld?
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Die Schlacht um den Mutterbauch

Frauen die zuhause gebären denken mehr  an sich als an ihr Baby. Das behauptet das renommierte Medizin-Journal The Lancet. Kein Kompliment für Mütter.
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Runinieren Töchter die Ehe?

Sie wünschen Sich eine lange glückliche Ehe? Hoffentlich haben Sie  keine Töchter. Denn Mädchenmütter werden häufiger geschieden als Bubenmütter. Warum?
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Die Hobbykeller-Initiative

Spaghettitanz und Flaschenspiel: Gibt es das langsame Annähern ans andere Geschlecht im Zeitalter der Internet-Pornographie noch?
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Alles Mütter oder was?

Alle meine Freundinnen sind Mütter. Oder ist es andersrum? Sind Frauen ohne Nachwuchs einfach nicht mehr meine Freundinnen? Huhn oder Ei?
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Glücklich ist, wer eine Schwester hat

Menschen mit Schwestern sind optimistischer und ausgeglichener. Schlechter als Einzelkindern ergeht es nur noch Menschen mit Brüdern, besagt eine britische Studie.
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Stillen mit Publikum

Überall herrscht das Credo, Stillen sei das Beste für unser Baby. Damit kann man einverstanden sein oder nicht, jede soll nach ihrer Façon. Aber bitte ohne Brüste zu zeigen!
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Neun Monate lang alles richtig machen

Schwangere und Neo-Mütter stehen unter Dauerbeschuss. Ein strenger Kodex regelt, was sie essen und trinken dürfen, und wie sie zu gebären haben. Warum nur?
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Der Kompromiss-Marathon

Kinderlose Menschen glauben, ihr Leben bestünde aus lauter Kompromissen. Bis sie Kinder kriegen.
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