Was wir vermissen werden...

von: Nathalie Sassine-Hauptmann am: Donnerstag, 05.04.2012

Die Kleine wird gross und selbstständig. Toll. Doch vieles wird uns fehlen.

Es wird nie wieder wie beim ersten Mal.

Wer diesen Blog regelmässig liest, weiss, dass ich nicht zu den Müttern gehöre, die ihre Kinder an sich binden will und jeden Fortschritt mit einem lachenden und einem weinenden Auge feiert. Meine Augen lachten jeweils beide. Bis jetzt.

Denn im Leben eines dreijährigen Kleinkindes gibt es diesen Moment, in dem es vom Baby zum – eben – Kleinkind wechselt und man langsam aber sicher merkt, dass man gewisse Dinge vermissen wird. Vor allem, wenn man weiss, dass kein weiteres Kind kommen wird. (Zumindest kein geplantes.) Wenn ich meiner Tochter zuschaue, wie sie ihre Schuhe selber anzieht, ohne Windel auskommt und ihr Mandarinli selber schält, dann fehlen mir die Dinge, die mir noch vor einem Jahr so selbstverständlich vorkamen:

Der Babyspeck
Natürlich hat sie davon immer noch genug, doch es ist absehbar, dass die dicken Schenkel langsam schwinden und die Pausbacken immer kleiner werden. Nix mehr mit kneifen!

 

Die Sauerei
«Vermissen» ist vielleicht nicht das richtige Wort, doch mal ehrlich: Oft konnte man doch über die Sauerei lachen, die die Kleinen veranstaltet haben, oder nicht?

 

 

Das Tragen
Damit meine ich das Känguruhgefühl, das man anfangs hat, wenn das Baby ganz toll in die Trage passt und dort stundenlang schläft. Nicht, das Gefühl des Altwerdens, wenn das «Baby» bereits über zehn Kilo schwer ist.

 



Das «Giggelen»
Dieses unangekündigte Prusten kleiner Kinder, die weder versuchen, witzig zu sein, noch süss dabei zu wirken. Diese Unschuld geht nämlich leider schon sehr früh verloren.

 

Die Babyhaut
Gefühl und Geruch. Unvergleichlich. (Ausser natürlich, die Windel ist voll, aber Sie wissen schon, was ich meine.)

 

Den Badeanzug
Das hängt mit dem Babyspeck zusammen. Süss und zum Schiessen. Späterer Speck macht keinen Badeanzug mehr süss...

 

 Den Mittagsschlaf
Denn wann habe ich endlich Pause?

 

Die Neuentdeckungen
Hoppla, ein Schmetterling fliegt! Schnee ist kalt! Wasser ist nass! Es werden andere Überraschungen kommen, aber nie wieder solchen Ursprungs.

 

Was ich sicherlich NICHT vermissen werde?

- Das Packen von fünf Kilo Babyutensilien, bevor man das Haus verlässt, um dann unterwegs zu merken, dass man das Wichtigste vergessen hat.

- Trotzanfälle, bei denen besserwissende Mitbürger gute Ratschläge auf Lager haben. Ob man will oder nicht.

- Den Besuch von Kinderspielplätzen, Kinderpools, Kinderrestaurants und Krabbelgruppen.

- Dora, mit ihrem debilen Englischkurs, deren Stimme mich fast zum Wahnsinn treibt!

- Wickeln in der Öffentlichkeit, wenn kein Wickeltisch vorgesehen ist und nur kinderlose Menschen anwesend sind.

Habe ich noch etwas vergessen? Sagen Sie es mir.

«Nach em Räge schint d Sunne»

von: Rita Angelone am: Mittwoch, 22.02.2012

Auch wenn Sie es als werdende oder frische Mutter kaum glauben werden: Es wird die Zeit kommen, da Sie sich wieder frei bewegen können.

Wenn die körperlich anstrengende Baby- und Kleinkindphase ein Ende findet, werden Sie als Frau wie neugeboren. (Bild: iStockphoto)

Sie begann ganz schleichend, die Einschränkung meiner persönlichen Bewegungsfreiheit. Genau genommen begann sie vor sechs Jahren, mit meiner ersten Schwangerschaft. Mit  jedem Kilo, das ich zusätzlich auf die Waage brachte, reduzierte sich mein Bewegungsradius Meter für Meter. Bis zum Schluss war ich nur noch in der Lage, mich ein paar wenige Schritte weit bis zur nächsten Sitzgelegenheit zu schieben. Trotz grösstem Respekt freute ich mich auf die Geburt, auf die regelrechte Entbindung von dieser Last und auf die Rückeroberung eines grösseren Auslaufs. Was ich damals nicht wissen konnte: Die neunmonatige, schrittweise Kürzung der Leine war erst die Vorbereitung auf die eigentliche Zeit im goldenen Käfig, die mit der Geburt meines ersten Sohnes begann.

Mein Universum schrumpfte schlagartig auf ein paar wenige Quadratmeter zwischen Stubenwagen, Wickeltisch und Stillsessel. Wenns hoch kam, bekam ich Auslauf bis ins Badezimmer, wo ich ein paar Minuten in Ruhe duschen, oder gar bis ins Schlafzimmer, wo ich mich – natürlich neben dem Kleinen – einen Augenblick lang hinlegen konnte. Den täglichen Einkauf tätigte in den ersten Wochen der Kindsvater, an auswärts Kaffeetrinken und Zeitunglesen war nicht zu denken, und Shopping kam rein schon figurtechnisch nicht in Frage. Völlig im Babyblues versunken, sah ich kein Licht am Ende des Tunnels: Würde ich je wieder etwas Normales tun? Ganz alleine für mich?

In denselben, fast unbemerkbaren kleinen Schritten gewann mich die Welt aber wieder zurück: Das Türchen meines goldenen Käfigs öffnete sich, die Leine liess sich mehr und mehr dehnen, und mein Fuss wurde – im Nachhinein betrachtet und einschliesslich einer Wiederholung des ganzen Prozedere doch überraschend schnell – von der Gefängniskugel befreit! So bewege ich mich heute wieder als freier Mensch und fühle mich als Frau wie neugeboren! Ich verfüge über einen Körper, der seinen normalen Schwerpunkt wieder gefunden hat, und über zwei Hände, die nicht mit Babyhalten beschäftigt sind, sondern mit denen ich in aller Ruhe genüsslich einen Cappuccino trinken, eine Zeitung lesen oder bis zur Erschöpfung in Kleidern wühlen kann. Der unendlich lang erscheinende, dunkle Tunnel liegt weit zurück, und statt nach Babyblues ist mir heute wieder nach Rock’n’Roll: «I’m walking on Sunshine, uoh, uoh, uoh – and don’t it feel good?»

Und wie es sich gut anfühlt! Frühling, du kannst kommen – ich bin bereit!

Wenn Kinder Kinder kriegen

von: Andrea Strahm am: Mittwoch, 19.10.2011

Ein Baby ist kein Schnuggeltierchen zum Schmusen, sondern harte Arbeit. Bewahren Sie die Teenager-Tochter davor, dies aus erster Hand erfahren zu müssen.

Wie war das noch mal mit gesunder Ernährung während der Schwangerschaft? Filmausschnitt aus «Juno».

Eine Mitteilung in der Tagespresse. Unprätentiös werden Fälle beschrieben, hinter denen Schicksale stecken. Diesmal lautet die dürre Mitteilung in etwa so: Ein Mädchen, «auf sich alleine gestellt», wird mit 17 schwanger, wird irgendwo aufgenommen und irgendwie betreut, kriegt das Kind, kümmert sich «hingebungsvoll», wird deshalb etwas weniger betreut, nur noch zweimal täglich findet eine Kontrolle statt. Schliesslich schüttelt sie ihr Baby zu Tode, weil sie dessen Geschrei nicht mehr erträgt. Und steht mit 18 Jahren deswegen nun vor Gericht, «auf sich alleine gestellt».

Ich kriege die Sinnkrise. Leben wir eigentlich noch im Mittelalter? Warum in alles in der Welt müssen junge Mädchen ihre befruchteten Eizellen heranreifen lassen und ein Baby auf die Welt stellen? Zumindest in unserer Kultur sind 17-Jährige in aller Regel hinten und vorne noch nicht in der Lage, ein Baby aufzuziehen, unfertig, wie sie noch sind. Ein Baby ist kein Schnuggeltierchen zum Schmusen, sondern harte Arbeit. Vor allem, wenn man noch in Ausbildung ist, vielleicht ins Ausland möchte, erst mal erwachsen werden müsste.

Im Bekanntenkreis meiner Töchter waren es  in den letzten zwei Jahren zwei Mädchen, gleiche Alterskategorie, die Kinder austrugen.

Ich spreche in meiner Aufgewühltheit mit meiner Freundin, etwa zehn Jahre älter als ich. Sie wurde mit 17 schwanger, hatte ihr Kind die ersten Jahre bei ihren Eltern. Sie redet nichts schön: Ihr ganzes Leben sei durch dieses Kind beschwert gewesen. Jedes Kind habe das Recht, als Wunschkind geboren zu werden. Vielleicht ist es dies nicht anlässlich der Zeugung, aber spätestens drei, vier Wochen später sollte es dies sein, sonst wird das nichts. Sie hätte abtreiben sollen. Sagt sie, die es wissen muss. Und deren Tochter, in der gleichen Situation, 18 Jahre später, abtrieb.

Ein Kind ist lebenslänglich. Der Kollegenkreis bricht auseinander, keine Reise, kein Ausgang mehr, ohne dass das mit irgendjemandem abgesprochen werden muss. Mit wem eigentlich? Und damit wären wir bei den werdenden Grossmüttern. Entschuldigung, aber was fällt denen eigentlich ein, ihre Töchter zum Kinderkriegen zu ermuntern? Lassen die sich etwa von der Tochter einen neuen Lebensinhalt gebären? Ein Spielzeug tagsüber, wenn man mag, nachts ist dann die Tochter dran?

Ja, ich kenne da kein Pardon. Denn in einer gerade mal befruchteten Eizelle kann ich mit bestem Willen kein Kind sehen. Wenn eine Frau reif genug ist, dann ist es ein grosses Glück, Mutter zu werden. Gerade deshalb sollte jedes Mädchen die Chance haben, zuerst zu dieser Frau werden zu dürfen. Deshalb: Helfen Sie Ihrer Tochter, wenn sie in diese Situation kommen sollte. Kastrieren Sie nicht ihre Entwicklung, indem Sie Ihre grossmütterliche Hilfe bei der Kindsbetreuung anbieten. Diese Hilfe ist wertvoll, darf jedoch nicht zum Entscheid führen, eine Schwangerschaft auszutragen.

Sind Eltern humorlos?

von: Nathalie Sassine am: Montag, 26.09.2011
Tags: BabyhumorvollIdentifikationlachenProblemeschauenSerienSpassTVwitzig

Filme und TV-Shows über junge Eltern und Babies gibt es. Aber schaut sie auch jemand?

Wer will DARAN schon erinnert werden? (Szene aus «Up all night»)

Jedes Jahr warte ich gespannt darauf, was die neue TV-Saison bringt. Als Serien-Junkie interessieren mich vorwiegend amerikanische Shows, die bekanntlich in den letzten Jahren enorm an Popularität und Qualität gewonnen haben.

Aus beruflichem und privatem Interesse bin ich weniger erpicht darauf, die neusten Fälle weiss gekleideter Krimiwissenschaftler und Stirn runzelnder Gerichtsmediziner zu sehen, vielmehr interessieren mich Serien über den Alltag, das wahre Leben normaler Menschen. Der tägliche Wahnsinn von Männern, Frauen, Familien, Singles. Diesbezüglich haben uns die Amerikaner einiges zu bieten, wie auch die letzte Emmy-Verleihung gezeigt hat.

Shows wie «Modern Family» räumen bei solchen Awards unter anderem deshalb ab, weil sie zeigen, was heutige Familien beschäftigt, wie sie Alltagsstrapazen überleben, vom fehlenden Handy-Empfang im Notfall über den Bau eines rosa Puppenhauses für die kleine Tochter. Mit den gezeigten Situationen und deren Wiedererkennung würde jedoch keiner einen Blumentopf gewinnen. Natürlich lassen das extrem witzige, schwule Elternpaar und der brummelnde Schwiegervater mit seiner atemberaubenden Latinofrau von Anfang an die Einschaltquoten hochschnellen. Herrlich zu sehen sind natürlich vor allem die Reaktionen, die den Schauspielern auf den Leib geschrieben werden. Denn selber wäre man in derselben Situation wohl kaum so schlagfertig, sarkastisch oder humorvoll. Ein Millionenpublikum erkennt sich wieder und erhofft sich, etwas davon im eigenen Leben wiederzufinden.

Doch mir fällt auf, dass dieser Mechanismus erst funktioniert, wenn die TV-Kinder schon grösser sind. Es ist extrem witzig, die zickige Teenagerin im Krieg mit der Mutter zu beobachten. Auch ist es zum Totlachen, wenn der achtjährige Klugscheisser Lebensweisheiten von sich gibt, während alle anderen die Augen verdrehen. Kinder sind lustig, und man kann über sie und ihre Eltern lachen. Nicht so bei Säuglingen oder Kleinkindern und deren Eltern.

Filme und Serien, bei denen es um Babies und Kleinkinder geht, um ihre Eltern und deren Doppelbelastung, Alltagssorgen und volle Windeln, sind öde. Finde ich zumindest. Oder wer von Ihnen kennt den Film «Motherhood» mit Uma Thurman? «The other woman» mit Natalie Portman? «Little children» mit Kate Winslet? Das sind alles tolle Filme mit grossartigen Schauspielerinnen, die sich um  Mütter und ihre Sorgen, mit und ohne Kind, drehen. Keine Kassenschlager. Keine Monsterpromo. Ich habe sie zwar alle gesehen, einen Kino-Eintritt hätte ich dafür aber wahrscheinlich nicht bezahlen wollen. Denn irgendwie waren sie deprimierend, weil so realistisch.

Kann es sein, dass wir Mütter unser eigenes, vielleicht als langweilig empfundenes Leben, nicht auch noch auf der Kinoleinwand oder im TV sehen möchten?

Dies gilt meines Erachtens sogar für Comedy. In den USA startete diese Woche eine neue Serie «Up all night». Sie berufstätig, er «Wochentagspapi» (Stay-Home-Dad klingt schon sexier, nicht?), ein Baby, eine nervige Chefin, die 24/24-Präsenz verlangt. Was witzig klingt, könnte es sein, würde man sich nicht so sehr mit den Figuren identifizieren können. Und entsprechend zu sehr an das eigene «Leid» erinnert werden.

Natürlich sind Witze über Windel-Krisen und Eltern mit Hangover lustig. Es sind Clichés – und Clichés kommen nicht von ungefähr. Sie spiegeln die Realität wider. All diese Dinge, die frisch gebackene Eltern erleben, sind irgendwie süss.  Der Charme verblasst jedoch sowohl im Fernsehen, wie auch im wahren Leben, wenn es zu viel des Guten gibt. Wenn Sie noch nie ein Baby gesehen oder gerochen haben, wenn Sie noch nie jungen Eltern begegnet sind und sich stundenlang Geschichten über den Nachwuchs anhören mussten, mag das alles noch witzig, neu und interessant sein. Doch ich würde behaupten, DIESE Zielgruppe ist nicht gross.

Woran liegt dieses Desinteresse? Sind wir Eltern von Kleinkindern alle humorlos geworden, oder mögen wir uns einfach nicht mit unseren Defiziten auseinandersetzen, auch wenn sie noch so humorvoll interpretiert und wiedergegeben werden?

Die 10 kleinen Unterschiede

von: Redaktion wir eltern am: Montag, 19.09.2011
Tags: allesandersBabyDetailElternLeben

Einkaufslisten, Abfallberge, Stromrechnung, Grippe-Tage... Wenn ein Kind kommt, wird alles anders.

Mit Kind ist Mama dauernd auf Standby.

Kinder brauchen Zeit, Nerven und Geld. Darüber wird überall und jederzeit geredet und geschrieben. Und es stimmt: Kinder stellen das Leben der Eltern auf den Kopf – aber eben auch die Blumenvase im Wohnzimmer. Nur werden die kleinen Unterschiede zum kinderlosen Haushalt meist unter den Tisch gewischt. Durchaus auch wörtlich. Und darum sitzt im Familienleben wie überall der Teufel im Detail:

  1. Rotwein, Ruccola und Rindsmedaillon? Mit Kindern ändern sich die Prioritäten auf der Einkaufsliste Richtung Ketchup, Klopapier, und Knackerli!

  2. Die Stromrechnung verdoppelt sich, denn seit Edison die Glühbirne erfunden hat, wurde noch nie ein Kind geboren, das nur einmal den Lichtschalter betätigt.

  3. Eltern müssen ständig Fragen beantworten. Auch frühmorgens schon und meistens solche, die sie erst gerade beantwortet haben.

  4. Im Badezimmerspiegel erkennt sich Mama bloss, weil sie ihr Baby im Arm hält. In Sachen Pflege gewinnt die Brut. Die ersten Jahre immer.

  5. Gebührenpflichtige Abfallsäcke werden zum gewichtigen Posten im Haushaltsbudget. Sie ersetzen die einstige Rücklage für Sport und Spass.

  6. Mutter verbringt so viel Zeit auf Toiletten wie früher im Ausgang. Meist um etwas abzuwischen. Und stets in Begleitung. Auch wenn sie mal selber muss.

  7. Niemand bereitet Eltern darauf vor, dass eine Kleinkindernase immer läuft, der Ärmel das Nastuch ersetzt und sie somit selber auch öfter krank sind, als das Arbeitsgesetz erlaubt.

  8. Das Wochenende erkennt man daran, dass am Sonntag die Milch ausgeht.

  9. Der mütterlichen Akku ist schneller leer, als der des iPhones. Im Unterschied zu letzterem wird mit dem Kind kein Ladegerät geliefert.

  10. Der Standby-Modus ist überhaupt das neue Lebensgefühl. Er gilt für Mama wie für Eimer und Wischmopp.Weitere Punkte bitte ergänzen...

Weitere Punkte bitte ergänzen...

Keine Windel-Geschichten, bitte!

von: Désirée Seuret am: Mittwoch, 07.09.2011

Für Mütter gibt es oft nur ein Thema: ihr Kind. Vor allem Kinderlose wollen aber nicht alles über den Nachwuchs erfahren.

Sauber sind sie am schönsten: Babywindeln.

Sie hat ein Baby bekommen. Das erzählt mir eine Bekannte, die ich zufällig im Zug treffe. Das Erstaunen meinerseits ist gross, das Mitteilungsbedürfnis ihrerseits auch. «Heute Mittag hat er dreiiihundert Gramm Apfelmus gegessen!», erzählt sie. Dabei strotzt sie vor Stolz, als hätte ihr Sprössling als erstes Baby den Mount-Everest bestiegen. Damit mir Kinderlosen das Ausmass dieser Menge Mus bewusst wird, ergänzt sie: «Das sind zwei ganze Gläsli.» Ja, ich merke mir: Dreihundert Gramm Apfelmus sind viel für einen viermonatigen Knirps. Ich will das – sehr einseitig geführte – Gespräch über ihren kleinen Nimmersatt nicht fortsetzen. Deshalb nicke ich stumm und lächle gezwungen. Bevor ich aber das Gesprächsthema von ihrer Musvertilgungs-Maschine weglenken kann, doppelt sie nach: «Und dann hat der ein Geschäft erledigt, sag ich dir!» Nein, sag‘s mir nicht! Das wollen Kinderlose nicht hören! Sie referiert über die Ausscheidungen ihres Sohnemannes als wäre es eine Wissenschaft. Menge, Konsistenz, Farbe… Überflüssige Informationen, die zu einem hässlichen Kopf-Kino führen. Gerne hätte ich erfahren, wie es ihr und ihrem Lebenspartner geht, wie sie die Jungfamilie managt – alles andere als die Farbe des verdauten Apfelmus.

Das Mutterglück gönne ich jeder Frau. Trotzdem will ich nicht alles über ihr Baby wissen. Gewisse Tatsachen sollen unter Ausschluss der Öffentlichkeit streng geheim in der Windel bleiben. So lange ich nicht selbst ran muss, will ich vom Windelnwechseln – akustisch wie visuell! – verschont bleiben.

Autorin
Désirée Seuret arbeitet zurzeit als Praktikantin bei wir eltern. Sie studiert Journalismus und Organisationskommunikation an der ZHAW in Winterthur und ist kinderlos – wenn man «das Kind in der Frau» nicht beachtet.

 

Durch Mark und Bein

von: Andrea Strahm am: Mittwoch, 31.08.2011
Tags: BabysFasnachtKinderKreischenPiccoloSchreien

Muss man Kinder schreien lassen?

Vor vielen Jahren hatten meine Eltern die umwerfende Idee, als Basler Kinder müssten auch mein Bruder und ich Fasnacht machen. Wir erhielten also Piccolos, kleine Querflöten, und mussten zum Unterricht, mit meinem Bruder verband mich, dass wir das beide eine Bieridee fanden. Wir spielten Klavier und gingen gerne an die Fasnacht, was uns völlig reichte. Das Schlimmste aber: der schrille Klang des Piccolos brachte mich fast um den Verstand. Ohne Watte in den Ohren hielt ich es schlicht nicht aus, und dann verstand ich den Instruktor nicht. Unschwer zu erraten, dass ich nie auch nur den einfachsten Marsch lernte. Draussen, an der Fasnacht, tönt ein Piccolo ja gut, jedenfalls für Basler. Aber in einem Zimmer überschlugen sich für meine Ohren die Töne derart, dass ich einmal fluchtartig das Zimmer verlassen musste, als uns Freunde etwas vorspielten. Was die Freundschaft beendete. Wie auch immer: Wir Kinder traten in Streik und so ging die Familie halt Skifahren.

Diese Geschichte kam mir kürzlich in den Sinn, als ich die neuen Nachbarn hörte. Ich kenne sie nicht, sie wohnen einige Gärten weiter und scheinen eine muntere Kinderschar zu haben. Den Stimmchen nach wohl zwischen Spielgruppe und Primarschule. «Stimmchen» ist allerdings für das Organ eines der Kinder eine masslose Beschönigung, denn das Mädchen kreischt zum Davonlaufen. Mit einer Ausdauer sondergleichen, stundenlang, täglich. Kürzlich hatten die Leute wohl Besuch, jedenfalls sassen sie bis etwa 23 Uhr im Garten und Klein-Nervensäge kreischte bis dann, immer wieder, unermüdlich.

Damit klar wird, wovon ich hier schreibe: es geht nicht um Weinen, Zwängen, Däubelen, Heulen, Quängeln, also all die Laute, die Kinder von sich geben, wenn sie Schmerzen haben, hungrig sind, müde oder mit einem Verbot nicht zurechtkommen. Ich meine die schrillen Schreie, die sie ausstossen, wenn sie etwa beim Fangenspielen erwischt oder gekitzelt werden, oder einfach so, aus purer Freude am Schreien.

Auch meine Kinder kreischten natürlich ab und zu. Was bei mir gleich wirkte, wie ein Piccolo im Zimmer: Messerstiche ins Ohr, Schmerzen. Und entsprechend gewöhnte ich ihnen das auch ab, respektive verbot das Gekreische schlicht und einfach, hielt mir die Ohren zu. Heute finden sie es selber doof, wenn weibliche Teenager an Konzerten oder auf der Achterbahn so kreischen, dass der Vordermann einen Tinnitus erleidet.

Muss Kreischen sein, was meinen Sie? Bin nur ich so empfindlich? Und wie halten das eigentlich die Eltern aus – die sind ja noch viel näher, als ich? Vielleicht denken sie, das Mädchen brauche das Gekreische zur persönlichen Entwicklung. Wäre ich dort Gast gewesen, an diesem Abend, ich hätte wohl Ohrstöpsel benötigt. Bewundernswert immerhin, was diese Stimme aushält. Stundenlang so zu kreischen – das schleisst doch eigentlich jedes normale Stimmband. Vielleicht sollte ich Klein-Nervensäge mein Piccolo schenken, das habe ich nämlich noch irgendwo. Zur Schonung der Stimmbänder, wenn sie es schon so schrill braucht.

Invasion der Kinderwagen

von: Désirée Seuret am: Donnerstag, 25.08.2011
Tags: BabyEventimKindKinderwagenKleinkindKonzertPlagePlatzproblemWeg

Eltern und Kinder sind an Stadtfesten willkommen, Kinderwagen nicht.

Finde zwei Dinge, die hier nicht hingehören.

Luzerner Fest 2011, Tausende tummeln sich wie ein wilder Ameisenhaufen am Stadtfest rund um das Luzerner Seebecken. Schulter an Schulter schwappen die Menschen durch die Stadt. Ich mitten drin. Marc Sway auf der Bühne. Die Stimmung bombastisch. Aber es ist eng, wenn sich hunderttausend Schaulustige zwischen Crêpe- und Räucherstäbchen-Ständen zu einer Bühne und Cocktail-Bars drängen. Da wirkt ein Kinderwagen wie ein Ratrac im Amazonas-Regenwald – total fehl am Platz.

Und dann komme ich unter die Räder: ein dumpfer Schmerz in meiner Achillessehne. Autsch! Der Übeltäter: ein Kinderwagen, angestossen von einem Mittdreissiger-Adonis. Der Nachwuchs im Buggy sieht alles andere als zufrieden aus. Wie auch? Alle paar Meter strauchelt jemand über den Wagen oder flucht, weil man «angefahren» wurde. Ich kann nicht verstehen, wie das Eltern ihrem Kind antun können. Die Aussicht aus einem Kinderwagen inmitten einer Menschenmenge ist so toll wie der Blick auf den Aletschgletscher im dicksten Nebel – man hat gar nichts davon. Stundenlang nur Beine in Jeans, Beine auf High-Heels, und ab und zu einen Leidensgenossen zu sehen, ist nicht spannend.

Ob am Blue Balls in Luzern oder am Albani in Winterthur, die Hightech-Schubkarren von MacLaren, Chicco und Co. treiben an jedem Stadtfest ihr Unwesen. Hie und da hat es ein Elternteil begriffen, dass Sohnemann mehr davon hat, wenn man ihn aus dem Buggy nimmt, er die Menschenmenge von Papas Schulter aus überblicken kann. Aber der Kinderwagen bleibt in einer grossen Menschenmasse – auch leer – ein Unruhestifter.

Was treibt Eltern dazu, sich – in einer Zeit von Tragtüchern und Baby-Björns! – mit einem sperrigen Kinderwagen in ein Menschengewühl zu stürzen?

Auch als Nicht-Mutter weiss ich, dass es anstrengend ist, stundenlang 10 Kilo am Rücken oder wie ein Känguru am Bauch herumzuschleppen. Aber der Adonis-Papa, der mich angefahren hat, konnte im Militär die 25 Kilo schwere Vollpackung auch nicht im Leiterwagen hinter sich herziehen! Deshalb existiert für Kinder, die in kein Traggefäss mehr passen, nebst dem Kinderwagen die Option Grosseltern und Babysitter. Kleinkinder haben, abgesehen von einem Hörschaden und einem klaustrophobischen Trauma, sowieso nicht viel von einem Mega-Event.

Ich verstehe, dass Eltern trotz Kindern nicht auf spassige Anlässe, wie es Stadtfeste nun mal sind, verzichten wollen. Doch den Kinderwagen – mit oder ohne Inhalt – sollen sie zuhause lassen.

Autorin
Désirée Seuret arbeitet zurzeit als Praktikantin bei wir eltern. Sie studiert Journalismus und Organisationskommunikation an der ZHAW in Winterthur und ist kinderlos – wenn man «das Kind in der Frau» nicht beachtet.

Sommerpause: Die besten Blog-Beiträge reloaded

Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht

von: Monique Brunner am: Mittwoch, 17.08.2011

Kaiserschnittmütter sind Mütter zweiter Klasse. Warum eigentlich?

Wenn ich das Wort Kaiserschnitt höre, fallen mir spontan die Begriffe Schmerz, Übelkeit, hilflos, schwach, gebrechlich ein: Fragebogen Userin 11.

Meine Tochter und ihr sechsjähriger Cousin führten jüngst ein Gespräch, wie Kinder auf die Welt kommen. «Mein Baby kommt bald hier raus», erklärte meine Kleine und zeigte auf den Bauch, den sie mit einem Kopfkissen gestopft hatte. «Iwo!», erwiderte ihr Cousin. «Die Babys kommen da raus, wo der Bisi rauskommt. Ganz da unten. Hier!» Meine Tochter schaute verdutzt drein. «Nein, das Baby ist doch kein Gaggi!», lachte sie und zog das Kissen unter ihrem Pulli hervor.

Für meine Tochter ist klar, dass Babys direkt aus der aufgeschnittenen Bauchdecke geholt werden. Sie und ihr Bruder wurden via Kaiserschnitt entbunden – eine grosse Narbe zeugt im wahrsten Sinn des Wortes von den grossen Einschnitten in meinem Leben. Die Kleine hat die Vernarbung hautnah mitverfolgt, das grosse Pflaster, die Naht gesehen, die Narbe miteingesalbt. Für sie hat der Kaiserschnitt ein Gesicht.

Bei meiner Tochter war der Kaiserschnitt geplant, sie lag in Beckenend- oder Steisslage. Bei meinem Sohn wollte ich eine Vaginalgeburt versuchen. Da sein grosser Kopf aber steckenblieb und die Wehen während zweier Tage keinen Fortschritt brachten, nahm er denselben Weg wie die Schwester. Beide Kaiserschnitt-Geburten waren für mich in keiner Weise traumatisch, dies sicherlich auch, weil ich mich mit dem Thema Kaiserschnitt vor der ersten Geburt ausgiebig auseinandersetzen konnte.

Manche der 162 Frauen im Alter von 20 bis 77 Jahren, die an dem Buchprojekt «Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht» teilgenommen haben, empfanden den Eingriff anders als ich. Viele von ihnen haben negative Erfahrungen mit der (ungeplanten) Schnittgeburt gemacht, fühlten sich ausgeliefert und laut Aussagen als «Versagerinnen». 44 Prozent sagten, der operative Eingriff habe die Mutter-Kind-Bindung gestört. 42 Prozent erlebten den Kaiserschnitt als Trauma.

Mein «Trauma» rührte eher daher, dass ich beim Rückbildungsturnen und in Gesprächen mit Vaginalgebärenden als Mama zweiter Klasse behandelt wurde. Gepriesen wurden diejenigen Mütter, die eine PDA verweigert hatten und die Geburtsschmerzen durchlitten hatten. Natur pur. Echtheit versus Künstlichkeit. Ich war das Weichei, eine, die das Schonprogramm gewählt, die ihr Kind ohne Vorwarnung aus dem Bauch herausgeschnitten hatte und welcher der sogenannte Love Channel wichtiger als das Kind war.

Da stand und turnte ich also, im Minenfeld Mutterschaft, und fragte mich: Ist es nicht einerlei, wie das Kind zur Welt kommt? Geht es nicht in erster Linie um das Wohl von Mutter und Kind? Warum sind Mütter automatisch Versagerinnen, wenn sie ihre Kinder nicht vaginal gebären? Ist es Ausdruck von Verunsicherung, weil in der Schweiz bereits jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt kommt?

Sommerpause: Die besten Blog-Beiträge reloaded

Die Schlacht um den Mutterbauch

von: Nicole Althaus am: Dienstag, 02.08.2011

Frauen die zuhause gebären denken mehr an sich als an ihr Baby. Das behauptet das renommierte Medizin-Journal The Lancet. Kein Kompliment für Mütter.

Gefährden Frauen, die zuhause gebären, ihr Baby?

Es war ein einziger Satz. Doch der löste eine Lawine des Protestes aus. In den Medien, unter den Hebammen und vereinzelt auch Ärzten dies- und jenseits des grossen Teiches. Und natürlich unter Müttern und schwangeren Frauen. Denn der Satz zementiert eine Tendenz, die sich seit Jahren abzeichnet: Dass der Bauch einer Frau, ist sie einmal schwanger, allen gehört, nur nicht ihr selbst. Der Satz erschien im weltweit renommierten Medizin-Journal The Lancet und lautete:

Frauen haben das Recht zu entscheiden wo und wie sie gebären, aber sie haben nicht das Recht, ihr Baby damit zu gefährden.

Nun ist das ja durchaus ein Satz, den man unterschreiben könnte. Wenn er a) nicht in Zusammenhang mit  Hausgeburten gefallen wäre und b) damit schwangeren Frauen unterstellt würde, dass sie vorsätzlich ihr Baby gefährden.

Der Satz ist nämlich das Fazit, dass der Lancet aus einer vergleichenden Studie des Maine Medical Centres in Portland, USA, zieht, die zum Schluss kommt, dass Hausgeburten dreimal häufiger mit einer Todgeburt enden als Spitalentbindungen. In dieser Studie wurden rund 342'000 Hausgeburten und 207'000 Klinikentbindungen in den USA und Europa analysiert und miteinander verglichen. Das Problem: Der Datensatz ist klein und es wurde offenbar nicht zwischen den geplanten Hausgeburten und den Notentbindungen zu Hause unterschieden.

Prompt begehrte der britische Hebammenverband auf und nannte die Autoren des Lancet tendenziös und frauenfeindlich. Das ganze sei nichts als ein geplanter Schritt in Richtung Medizinisierung von Schwangerschaft und Geburt.

Dieser Grabenkampf zwischen Medizinern und Hebammen ist nicht neu. Neu ist aber, mit welcher Heftigkeit er ausgetragen wird. Und neu ist auch, in welchem Mass man heute Schwangeren glaubt vorschreiben zu müssen, was sich gehört und was nicht. Der Amerikanische Verband der Gynäkologen versteigerte sich gar in den Kommentar:

Frauen die Zuhause gebären, beweisen, dass sie das Geburtserlebnis der Gesundheit des Babys vorziehen.

Das nun ist, mit Verlaub, keine qualifizierte medizinische Einschätzung, das ist eine verbale Ohrfeige. An alle Mütter, die eine Geburt als natürlichen Prozess und nicht als medizinische Intervention betrachten. Und an sämtliche Hebammen obendrein. Ich selber habe beide Töchter in Kliniken zur Welt gebracht. Ich bin deswegen weder eine bessere Mutter, noch käme es mir in den Sinn, meine Freundin, die eine Hausgeburt vorzog, zu verurteilen. Genau so wenig, wie ich mich daran störe, dass eine andere Freundin einen geplanten Kaiserschnitt wählte. Ich bin noch immer davon überzeugt, dass Frauen selber wissen und auch selber entscheiden sollen, was für sie das beste ist. Und ich bin mir sicher, dass Frauen dabei immer und zu allererst das Wohl des Babys im Auge haben. Und Sie?

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In Hollywood wimmelt es auf einmal von Väter mit Kindern. Sind sie deshalb Superdaddies?
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Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht

Kaiserschnittmütter sind Mütter zweiter Klasse. Warum eigentlich?
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Überzeugt überzogen

Der Kindergarten führte vor zwei Jahren Hochdeutsch ein. Bis heute bereitet das Thema sowohl Eltern als auch Politikern Kopfschmerzen. Oder Kopfweh? 
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Schwangerschafts-Schau

Schwangere kranken an einer neuen Form des Exhibitionismus. Wächst der Bauch, fallen die Hüllen. Was sollen diese Reproduktions-Feierlichkeiten?
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Mutter Natur letztes Wort

Wie viele Kinder sind genug? Eigene, meine ich. Und was, wenn Mutter Natur anderer Meinung ist als ich? 
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Hausgeburt mit Kindern?

Kann die Anwesenheit der Kinder bei einer Geburt wirklich so romantisch sein?
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Väterfehler

Papa arbeitet viel. Damit die Familie sich etwas leisten kann, auch am Wochenende. Ein Fehler.
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Wenn die Kindheit schrumpft

Mädchen kommen immer früher in die Pubertät. Wissenschafter rätseln über die Gründe dafür. 
Sind die abwesenden Väter schuld?
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Die Schlacht um den Mutterbauch

Frauen die zuhause gebären denken mehr  an sich als an ihr Baby. Das behauptet das renommierte Medizin-Journal The Lancet. Kein Kompliment für Mütter.
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Runinieren Töchter die Ehe?

Sie wünschen Sich eine lange glückliche Ehe? Hoffentlich haben Sie  keine Töchter. Denn Mädchenmütter werden häufiger geschieden als Bubenmütter. Warum?
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Die Hobbykeller-Initiative

Spaghettitanz und Flaschenspiel: Gibt es das langsame Annähern ans andere Geschlecht im Zeitalter der Internet-Pornographie noch?
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Alles Mütter oder was?

Alle meine Freundinnen sind Mütter. Oder ist es andersrum? Sind Frauen ohne Nachwuchs einfach nicht mehr meine Freundinnen? Huhn oder Ei?
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Glücklich ist, wer eine Schwester hat

Menschen mit Schwestern sind optimistischer und ausgeglichener. Schlechter als Einzelkindern ergeht es nur noch Menschen mit Brüdern, besagt eine britische Studie.
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Stillen mit Publikum

Überall herrscht das Credo, Stillen sei das Beste für unser Baby. Damit kann man einverstanden sein oder nicht, jede soll nach ihrer Façon. Aber bitte ohne Brüste zu zeigen!
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Neun Monate lang alles richtig machen

Schwangere und Neo-Mütter stehen unter Dauerbeschuss. Ein strenger Kodex regelt, was sie essen und trinken dürfen, und wie sie zu gebären haben. Warum nur?
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Der Kompromiss-Marathon

Kinderlose Menschen glauben, ihr Leben bestünde aus lauter Kompromissen. Bis sie Kinder kriegen.
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