Die Inkonsequenz der Mütter

von: Rita Angelone am: Dienstag, 10.04.2012

Wie viele Dinge gibt es, die wir als Mütter tun, die uns aber gleichzeitig in den Wahnsinn treiben, wenn es unsere Kinder machen?

«Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus»: Mutter schreit ihre Kinder an. (Bild: iStockphoto)

So schreien wir zum Beispiel unsere Kinder an, sie sollen endlich mit dem ewigen Schreien aufhören. Oder wir ermahnen unsere Kinder konstant, nicht zu lügen, greifen aber selber immer wieder zurück auf Notlügen.

Erkennen Sie sich in einer dieser Situationen wieder?

  • Hassen Sie es auch derart, wenn Ihre Kinder ständig jammern? Machen wir unserem Ärger aber nicht auch ständig Luft und klagen die ganze Zeit?
  • Wie viele Male bitten wir unsere Kinder, endlich mit dem Weinen aufzuhören? Und kaum siehts niemand, schliessen wir uns auf der Toilette ein und weinen uns die Augen aus.
  • Wir verbieten unseren Kindern, weitere Süssigkeiten zu essen, aber sobald sie nicht schauen, stibitzen wir eine handvoll Leckerbissen.
  • Wir ärgern uns, dass die Kinder abends nicht ins Bett und morgens nicht aufstehen wollen, bleiben aber selber bis in alle Nacht auf und wälzen uns morgens halbtot aus dem Bett.
  • Dem exzessiven Spiel mit dem iPad wollen wir ein Ende setzen, sitzen aber selber ständig vor der Kiste oder schielen mit einem Auge aufs iPhone.
  • Kinder hassen es, ihre Hausaufgaben zu erledigen, wir den Haushalt. 
  • Wir zwingen unsere Kinder, Dinge zu essen, die sie nicht mögen, rühren selber aber gewisse Dinge nicht an. Ist doch so, oder?
  • Die herumliegenden Kleider und Schuhe unserer Kinder ärgern uns grün und blau. Doch wehe, unsere Kinder sähen unsere über einen Haufen geworfenen Kleider in unserem Schlafzimmer...
  • Kinder lieben es «meins!» zu schreien. Klauen sie unser Notebook oder iPhone schreien wir genau gleich zurück «meins!».

(Quelle: babble.com)

Ach, was für kindische Heuchlerinnen wir doch sind, oder? Welche Heuchelei haben Sie schon von sich gegeben? Womit könnten Sie die Liste weiter ergänzen?

Wir sind super!

von: Romy Griebel am: Donnerstag, 16.02.2012
Tags: ElternLob

Eltern versagen manchmal. Aber die meiste Zeit machen sie einen guten Job. Das muss jetzt auch mal gesagt werden.

Wir Eltern sind so gut wie sie: Die Unglaublichen.

Immer wieder bekommt man in den Medien vermittelt, dass Eltern heutzutage zum grössten Teil in Erziehungsfragen versagt haben. Die Kinder seien konsumgesteuert, unangepasst, vorlaut, sie hätten keine echte Kindheit mehr, keine Freizeit, seien dem Leistungsstress voll ausgeliefert, dabei wahlweise  überbehütet oder emotional verwahrlost. Und immer sind daran die Eltern schuld. Diese würden die Kinder zu sehr drillen oder aus lauter Bequemlichkeit verwöhnen, sie seien entweder zu streng oder zu lasch. Wie wäre es denn mal mit einem Artikel darüber, was die allermeisten Eltern gut machen? Hier ist er:

  • Wir schaffen es, uns in einer völlig neue Situation (das erste Baby) zurechtzufinden, wollen sogar perfekt in unserer neuen Aufgabe aufgehen, ohne echte Vorbilder, ohne Grossfamilie, dafür mit vielen gut gemeinten Ratschlägen und unter ständiger Beobachtung.
  • Wir sind unseren Kindern gute Vorbilder für die Werte, die uns wichtig sind.
  • Wir geben unseren Kindern Nähe, Geborgenheit und Sicherheit und finden dafür sogar noch das richtige Mass.
  • Wir ernähren unsere Kinder gesund und abwechslungsreich und dazu gehören auch manchmal Süssigkeiten und Pommes.
  • Wir werden mit zunehmender Kinderanzahl eher gelassener, obwohl der Stress und die finanziellen Einbussen steigen.
  • Wir fördern unsere Kinder, bieten ihnen verschiedene Aktivitäten an, auch wenn das heisst, an mehreren Tagen in der Woche den Chauffeur zu spielen. Trotzdem haben die Kinder noch genug Zeit zum Spielen, Toben und Entdecken und sich mit Freunden zu verabreden.
  • Wir lesen verschiedene Erziehungsratgeber, die sich gern widersprechen und picken uns die Tipps heraus, die zu unserer Familiensituation passen.
  • Wir schaffen es, sowohl in unserem Job als auch zu Hause zu glänzen, auch wenn wir manchmal selbst nicht wissen, wie wir das anstellen.
  • Wir pflegen sogar unsere Beziehung und unsere Freunde und das, um nicht völlig durchzudrehen.
  • Wir setzen uns mit der Auswahl pädagogisch wertvollen Spielzeugs auseinander und lehren den Kindern ein gemässigtes Konsumverhalten in einer von spezieller Kinderwerbung geprägten Zeit.
  • Wir haben die Gabe, ein ordentliches Mittelmass zu finden zwischen allen Optionen, aus denen wir auswählen können.
  • Wir reflektieren regelmässig unsere eigenen Erziehungsmethoden, indem wir uns mit anderen Eltern vergleichen, aber ohne uns gegenseitig in Grabenkämpfen zu bekriegen.
  • Wir schaffen es, auch wenn wir uns manchmal tagelang nicht im Spiegel sehen können, eine gepflegte Erscheinung zu sein.
  • Wir können uns trotz einer der fiesesten Foltermethoden, dem Schlafentzug, an die Namen unserer Kinder und vielleicht auch noch an deren Alter erinnern.


Wenn Sie sich wenigstens bei der Hälfte der genannten Punkte wiedererkannt haben, sind Sie eine gute Mutter / ein guter Vater. Wir Eltern müssten viel mehr gelobt und gestärkt werden, denn die meisten von uns schaffen es, ihre Erziehungsaufgaben zu meistern. Wir Eltern sollten uns nicht so unter Druck setzen lassen. Aus unseren Kindern werden wohl keine psychisch kranken Erwachsenen, wir vernachlässigen unsere Kinder nicht, auch wenn wir nicht in allem perfekt sind. Wir sind auch nur Menschen und diese Einsicht werden uns unsere Kinder danken. Wir Eltern müssen zusammenhalten, schliesslich gibt es genug Kämpfe auszutragen. Und wir lassen uns nicht als hilflos und überfordert darstellen, nur weil es manchmal den Anschein hat. Wir kriegen das hin, und wir sind gut darin.

Die Autorin
Romy Griebel, Diplom-Kauffrau, lebt mit ihrem Mann, ihrem fünfjährigen Sohn und ihrer zweijährigen Tochter in einem Vorort südlich von Berlin und hat im Oktober 2011 den Elternblog als Facebookseite gegründet. Hier schreibt sie all ihre Gedanken für ein entspanntes Elternsein auf sowie all die alltäglichen Freuden und Sorgen, die Eltern in unseren Breitengraden heutzutage haben.

Das Schicksal der Erstgeborenen

von: Leila Girschweiler am: Montag, 21.11.2011

In Streitsituationen zwischen Geschwistern sind die Eltern meist auf der Seite des jüngeren Kindes. Wieso eigentlich?

Erziehen Eltern ihre Kinder gleichermassen? Geschwister. (Bild: iStockphoto)

Es ist Samstagabend. Die ganze Familie will sich einen Film ansehen. Meine Schwester und ich dürfen den Streifen bestimmen. Ich wähle «Love Vegas», sie «Der Junge im gestreiften Pyjama». Wie immer finden wir den Vorschlag der anderen doof. Ihre Vorschläge sind immer deprimierende Filme, die mich zum Weinen bringen. Ich habe keine Lust zu weinen. Der Zwist ist vorprogrammiert. Ich zeige ihr auf, warum mein Film viel spannender und interessanter ist. Sie hält dagegen. Wir streiten. Dem Frieden zuliebe versucht meine Mutter, mich zu überzeugen, nachzugeben. Aber das mag ich nicht. Darum spricht meine Mutter ein Machtwort. Sie entscheidet, welchen Film wir schauen werden. Am Ende sitzen wir vor dem Fernseher und sehen uns – richtig geraten – den Streifen meiner Schwester an.

Ich als ältere Schwester finde, dass es völlig falsch von den Eltern ist, immer der Jüngeren zu helfen. Aber ich wette, meine Schwester wäre ganz anderer Meinung und würde abstreiten, dass ihr immer geholfen würde. Tatsache bleibt aber: Wenn ich mit meiner Schwester streite, ergreifen meine Eltern immer Partei für meine Schwester. Warum nur? Denken meine Eltern, weil sie jünger und unerfahrener ist, braucht sie diese Unterstützung? Ich weiss, dass sie sie NICHT braucht. Ich habe sie auch nicht gebraucht, als ich so alt war. Ich habe es immer ohne  geschafft.

Unsere Familie ist nicht die einzige. Wissenschaftlich ist belegt, dass Eltern ihre Kinder nicht gleich behandeln. Sie bevorzugen meist das jüngste Kind, besonders die Mütter. Die wenigsten wollen dies jedoch eingestehen oder ändern. Darum frage ich Sie: Gibt es denn keine Eltern, die es schaffen, faire «Schiedsrichter» zu sein?

Autorin
Leila Girschweiler (15) ist Schülerin der Atelierschule Zürich und zurzeit Praktikantin bei wir eltern.

Die bröckelnde Front

von: Andrea Strahm am: Mittwoch, 16.11.2011

Kinder nutzen es aus, wenn sich Eltern in punkto Erziehung nicht einig sind. Ist das wirklich ein Problem?

Sind sich meist nicht einig: Lynnette und Tom Scavo in «Desperate Houswives».

Nesthäkchen war sauer. STINKESAUER. Ich hatte sie verdächtigt, die herrschende Regelung, dass sie spätestens mit dem letzten Tram nach Hause zu kommen hat, mit einer Übernachtung bei der Freundin umgangen zu haben. Zwei, drei Dinge gingen nicht auf, die Schwester hatte sich verplaudert (und sofort alles wieder zurückgenommen), und Mütter haben eh einen siebten Sinn. Das hatte ich ja auch bei meiner damals leidvoll erfahren. Röntgenblicke hatte die.

Also war Nesthäkchen nun zu Tode beleidigt und trug das auch zur Schau. Entweder zu Unrecht verdächtigt oder durchschaut, wer weiss das schon. Denn ich verzichtete auf Folter und Lügendetektoren und sagte bloss, dass ich das nicht in Ordnung fände. Wenn es so gewesen sein sollte.

Beim Abendessen fiel das todunglückliche Schweigen der Kleinen natürlich auf und umgehend bildete sich eine Front gegen mich. Dass die Schwestern zusammenhalten wie Pech und Schwefel, das bin ich gewohnt, und dass der Freund der Grossen sie nicht im Regen stehen lässt, ist ebenfalls klar. Aber dass sich auch der letzte im Bunde, der Vater der Verdächtigen, gegen mich verschwor, das war dann doch hart. Er zerschmolz vor Mitleid mit dem armen Mädchen, und besagtes armes Mädchen zog natürlich alle Register.

Nun ist das nicht neu. Schon als die Kinder klein waren, hat er meine Erziehungsversuche regelmässig torpediert, und das nützen Kinder natürlich schamlos aus. Und fühlen sich dabei unwohl, denn eigentlich wissen sie ja ganz genau, dass das Mami nicht ganz Unrecht hat. Zudem führte das zu Streit zwischen meinem Mann und mir, und das ist erst recht nicht gut für die Kinder, die sich dann schuldig am Streit fühlen.

Ich sprach also unter vier Augen mit ihm. Sein Argument: Seine Eltern seien sich immer absolut einig gewesen, eine starre Wand, kein Durchkommen. Und er habe sich als Kind derart klein, nichtig und hilflos gefühlt, das sei schrecklich gewesen. Das wolle er seinen Kindern nicht antun, deshalb stelle er sich zuweilen gegen mich. Als Anwalt der Kinder, sozusagen. Aber dass das nicht gut ausgeht, war auch ihm klar.

Wir stellten dann die Regel auf, dass der Elternteil, der Zuhause ist, das Sagen hat, oder, wenn beide Zuhause sind, derjenige, der als Erster etwas gefragt wird oder etwas anordnet. Das klappte. Er hielt sich zurück, wenn ich «Mais» mit den Kindern hatte, und umgekehrt sagte ich nichts, wenn er am Diskutieren war.

Bis eben kürzlich: Ich stand da und focht gegen Nesthäkchen mit drei Bodyguards – ein völlig sinnloses Unterfangen. Kommt dazu, dass die Letzte-Tram-Regel eh nur bis zur Volljährigkeit gilt, und sie wird im nächsten Januar 18 Jahre alt. Lächerlich also, im Oktober noch Rambazamba zu machen. Also sagte ich dem Feindeslager, ich würde mich ab sofort raushalten. Nesthäkchen solle in Zukunft nur noch mit dem Papi abmachen, wann und wie sie nach Hause komme. Von mir aus könne man den Geburtstag auch vorverschieben, ich hätte keine Lust, gegen Windmühlen zu kämpfen.

Das hat sich als sehr gute Idee erwiesen. Als die Kleine nämlich kürzlich im  Ausgang war, ging ich sorglos früh schlafen. Und als der Papi des unterdrückten Kindes auch ins Bett kommen wollte, wies ich ihn nur kurz und freundlich darauf hin, dass ja er nun zuständig sei und sicher abgemacht habe, wann und wie Nesthäkchen heimkomme. Was er natürlich völlig vergessen hatte. Ziemlich sauer tippte er erfolglos SMS an SMS in sein Handy und verschwand schliesslich vor den Fernseher. Ich schlief ausgezeichnet. Sie  kam im Übrigen mit dem letzten Tram nach Hause.

Kleine Sauger

von: Andrea Strahm am: Mittwoch, 28.09.2011
Tags: aussaugenBrustElternkaufenKindKontoleerenPortemonnaieShoppingteuer

Zuerst melken die Kinder die Brüste – und wenn diese versiegt sind, dann schröpfen sie Mutters Konto.

Wer würde da Nein sagen? Jessica aus der HBO-Serie «True Blood».

Mami ist eine Milchkuh, wobei die Kinder eigentlich nicht (mehr) mich melken, sondern mein Portemonnaie. Das gibt zwar keine Brustwarzen-Entzündungen, tut aber sonst weh. Dann nämlich, wenn ich tolle Schuhe sehe, und es beim Sehen bleibt, weil von meinem Konto nichts als gähnende Leere grüsst.

Eigentlich haben wir glasklare Abmachungen, die, wie in der Politik, dauernd wieder über den Haufen geworfen werden. Unsere Wundertöchter kriegen Taschengeld, und es ist klar, was sie damit zu bezahlen haben, und was an uns hängen bleibt. Etwa die Kleider müssen sie selber bezahlen. Was eine schlechte Idee ist, wenn Sie eine Mutter sind, die, wie ich, Freude an schönen Kleidern hat und Wert darauf legt, dass die Kinder nicht nur zwei, drei Tischmanieren haben, sondern sich auch einigermassen gepflegt anziehen.

Der Trick ist einfach: Die Damen geben das Geld für DVDs, Kino, Geschenke, Schnickschnack und so weiter aus, nicht jedoch für Kleider. Und dann macht man es so wie meine jüngere Tochter kürzlich: Zuerst lief sie in einer Jeans rum, die sie mit einer Sicherheitsnadel auf der einen Seite enger gemacht hatte. Die Naht am Po verlief seitlich über die eine Pobacke, wie bei einem Clochard. Dann brachte sie mir mit dramatischem Augenaufschlag über dunklen Riesenaugen eine schwarze  Hose und bat mich höflichst, die Löcher am Po zu stopfen. In der Hose war sie vermutlich eine Rampe heruntergerutscht, jedenfalls hatte es zwei Löcher auf der Sitzfläche. Sie brauche für eine Schulhausführung eine schwarze Hose und eine andere als die habe sie nicht. Das war eine offizielle Führung, die die Schülerinnen und Schüler ihrer Schule auf dem Münsterplatz anlässlich des Denkmaltages für das Publikum machten. Folglich stopfte ich einen Nachmittag lang grimmig Löcher. Sie sollte mich nicht drankriegen, nicht mich, Denkmaltag hin oder her. Denkmale sind ja auch häufig geflickt. Oder haben Sie das Basler Münster mal ohne Gerüst gesehen? Eben.

Dachte ich, und stand zwei Tage später mit dem Lockenschopf im Laden und kaufte mit ihr fünf Paar neue Hosen, sie bezahlte zwei, ich drei. Wie sie mich doch noch dran gekriegt hat? Ganz einfach, sie bat mich, sie zu begleiten und ihr zu sagen, was ihr steht. Ihre Schwester beriet mit und wir hatten eine Menge Spass. Und dann fiel die Entscheidung schwer, und da ihr alle Modelle gut standen, zückte ich halt den Geldbeutel. Und redete mir ein, dass ihr Wachstumsschub mit gleichzeitigem Baby-Speck-Verlust eine Ausnahmeregelung rechtfertigte.
Sie kriegen mich immer wieder rum. Immerhin: Sie sind bescheiden und nicht dem Label-Wahn verfallen. Ich bin ja schliesslich auch keine Turbo-Milchkuh.

Sind Eltern humorlos?

von: Nathalie Sassine am: Montag, 26.09.2011
Tags: BabyhumorvollIdentifikationlachenProblemeschauenSerienSpassTVwitzig

Filme und TV-Shows über junge Eltern und Babies gibt es. Aber schaut sie auch jemand?

Wer will DARAN schon erinnert werden? (Szene aus «Up all night»)

Jedes Jahr warte ich gespannt darauf, was die neue TV-Saison bringt. Als Serien-Junkie interessieren mich vorwiegend amerikanische Shows, die bekanntlich in den letzten Jahren enorm an Popularität und Qualität gewonnen haben.

Aus beruflichem und privatem Interesse bin ich weniger erpicht darauf, die neusten Fälle weiss gekleideter Krimiwissenschaftler und Stirn runzelnder Gerichtsmediziner zu sehen, vielmehr interessieren mich Serien über den Alltag, das wahre Leben normaler Menschen. Der tägliche Wahnsinn von Männern, Frauen, Familien, Singles. Diesbezüglich haben uns die Amerikaner einiges zu bieten, wie auch die letzte Emmy-Verleihung gezeigt hat.

Shows wie «Modern Family» räumen bei solchen Awards unter anderem deshalb ab, weil sie zeigen, was heutige Familien beschäftigt, wie sie Alltagsstrapazen überleben, vom fehlenden Handy-Empfang im Notfall über den Bau eines rosa Puppenhauses für die kleine Tochter. Mit den gezeigten Situationen und deren Wiedererkennung würde jedoch keiner einen Blumentopf gewinnen. Natürlich lassen das extrem witzige, schwule Elternpaar und der brummelnde Schwiegervater mit seiner atemberaubenden Latinofrau von Anfang an die Einschaltquoten hochschnellen. Herrlich zu sehen sind natürlich vor allem die Reaktionen, die den Schauspielern auf den Leib geschrieben werden. Denn selber wäre man in derselben Situation wohl kaum so schlagfertig, sarkastisch oder humorvoll. Ein Millionenpublikum erkennt sich wieder und erhofft sich, etwas davon im eigenen Leben wiederzufinden.

Doch mir fällt auf, dass dieser Mechanismus erst funktioniert, wenn die TV-Kinder schon grösser sind. Es ist extrem witzig, die zickige Teenagerin im Krieg mit der Mutter zu beobachten. Auch ist es zum Totlachen, wenn der achtjährige Klugscheisser Lebensweisheiten von sich gibt, während alle anderen die Augen verdrehen. Kinder sind lustig, und man kann über sie und ihre Eltern lachen. Nicht so bei Säuglingen oder Kleinkindern und deren Eltern.

Filme und Serien, bei denen es um Babies und Kleinkinder geht, um ihre Eltern und deren Doppelbelastung, Alltagssorgen und volle Windeln, sind öde. Finde ich zumindest. Oder wer von Ihnen kennt den Film «Motherhood» mit Uma Thurman? «The other woman» mit Natalie Portman? «Little children» mit Kate Winslet? Das sind alles tolle Filme mit grossartigen Schauspielerinnen, die sich um  Mütter und ihre Sorgen, mit und ohne Kind, drehen. Keine Kassenschlager. Keine Monsterpromo. Ich habe sie zwar alle gesehen, einen Kino-Eintritt hätte ich dafür aber wahrscheinlich nicht bezahlen wollen. Denn irgendwie waren sie deprimierend, weil so realistisch.

Kann es sein, dass wir Mütter unser eigenes, vielleicht als langweilig empfundenes Leben, nicht auch noch auf der Kinoleinwand oder im TV sehen möchten?

Dies gilt meines Erachtens sogar für Comedy. In den USA startete diese Woche eine neue Serie «Up all night». Sie berufstätig, er «Wochentagspapi» (Stay-Home-Dad klingt schon sexier, nicht?), ein Baby, eine nervige Chefin, die 24/24-Präsenz verlangt. Was witzig klingt, könnte es sein, würde man sich nicht so sehr mit den Figuren identifizieren können. Und entsprechend zu sehr an das eigene «Leid» erinnert werden.

Natürlich sind Witze über Windel-Krisen und Eltern mit Hangover lustig. Es sind Clichés – und Clichés kommen nicht von ungefähr. Sie spiegeln die Realität wider. All diese Dinge, die frisch gebackene Eltern erleben, sind irgendwie süss.  Der Charme verblasst jedoch sowohl im Fernsehen, wie auch im wahren Leben, wenn es zu viel des Guten gibt. Wenn Sie noch nie ein Baby gesehen oder gerochen haben, wenn Sie noch nie jungen Eltern begegnet sind und sich stundenlang Geschichten über den Nachwuchs anhören mussten, mag das alles noch witzig, neu und interessant sein. Doch ich würde behaupten, DIESE Zielgruppe ist nicht gross.

Woran liegt dieses Desinteresse? Sind wir Eltern von Kleinkindern alle humorlos geworden, oder mögen wir uns einfach nicht mit unseren Defiziten auseinandersetzen, auch wenn sie noch so humorvoll interpretiert und wiedergegeben werden?

Die 10 kleinen Unterschiede

von: Redaktion wir eltern am: Montag, 19.09.2011
Tags: allesandersBabyDetailElternLeben

Einkaufslisten, Abfallberge, Stromrechnung, Grippe-Tage... Wenn ein Kind kommt, wird alles anders.

Mit Kind ist Mama dauernd auf Standby.

Kinder brauchen Zeit, Nerven und Geld. Darüber wird überall und jederzeit geredet und geschrieben. Und es stimmt: Kinder stellen das Leben der Eltern auf den Kopf – aber eben auch die Blumenvase im Wohnzimmer. Nur werden die kleinen Unterschiede zum kinderlosen Haushalt meist unter den Tisch gewischt. Durchaus auch wörtlich. Und darum sitzt im Familienleben wie überall der Teufel im Detail:

  1. Rotwein, Ruccola und Rindsmedaillon? Mit Kindern ändern sich die Prioritäten auf der Einkaufsliste Richtung Ketchup, Klopapier, und Knackerli!

  2. Die Stromrechnung verdoppelt sich, denn seit Edison die Glühbirne erfunden hat, wurde noch nie ein Kind geboren, das nur einmal den Lichtschalter betätigt.

  3. Eltern müssen ständig Fragen beantworten. Auch frühmorgens schon und meistens solche, die sie erst gerade beantwortet haben.

  4. Im Badezimmerspiegel erkennt sich Mama bloss, weil sie ihr Baby im Arm hält. In Sachen Pflege gewinnt die Brut. Die ersten Jahre immer.

  5. Gebührenpflichtige Abfallsäcke werden zum gewichtigen Posten im Haushaltsbudget. Sie ersetzen die einstige Rücklage für Sport und Spass.

  6. Mutter verbringt so viel Zeit auf Toiletten wie früher im Ausgang. Meist um etwas abzuwischen. Und stets in Begleitung. Auch wenn sie mal selber muss.

  7. Niemand bereitet Eltern darauf vor, dass eine Kleinkindernase immer läuft, der Ärmel das Nastuch ersetzt und sie somit selber auch öfter krank sind, als das Arbeitsgesetz erlaubt.

  8. Das Wochenende erkennt man daran, dass am Sonntag die Milch ausgeht.

  9. Der mütterlichen Akku ist schneller leer, als der des iPhones. Im Unterschied zu letzterem wird mit dem Kind kein Ladegerät geliefert.

  10. Der Standby-Modus ist überhaupt das neue Lebensgefühl. Er gilt für Mama wie für Eimer und Wischmopp.Weitere Punkte bitte ergänzen...

Weitere Punkte bitte ergänzen...

Keine Windel-Geschichten, bitte!

von: Désirée Seuret am: Mittwoch, 07.09.2011

Für Mütter gibt es oft nur ein Thema: ihr Kind. Vor allem Kinderlose wollen aber nicht alles über den Nachwuchs erfahren.

Sauber sind sie am schönsten: Babywindeln.

Sie hat ein Baby bekommen. Das erzählt mir eine Bekannte, die ich zufällig im Zug treffe. Das Erstaunen meinerseits ist gross, das Mitteilungsbedürfnis ihrerseits auch. «Heute Mittag hat er dreiiihundert Gramm Apfelmus gegessen!», erzählt sie. Dabei strotzt sie vor Stolz, als hätte ihr Sprössling als erstes Baby den Mount-Everest bestiegen. Damit mir Kinderlosen das Ausmass dieser Menge Mus bewusst wird, ergänzt sie: «Das sind zwei ganze Gläsli.» Ja, ich merke mir: Dreihundert Gramm Apfelmus sind viel für einen viermonatigen Knirps. Ich will das – sehr einseitig geführte – Gespräch über ihren kleinen Nimmersatt nicht fortsetzen. Deshalb nicke ich stumm und lächle gezwungen. Bevor ich aber das Gesprächsthema von ihrer Musvertilgungs-Maschine weglenken kann, doppelt sie nach: «Und dann hat der ein Geschäft erledigt, sag ich dir!» Nein, sag‘s mir nicht! Das wollen Kinderlose nicht hören! Sie referiert über die Ausscheidungen ihres Sohnemannes als wäre es eine Wissenschaft. Menge, Konsistenz, Farbe… Überflüssige Informationen, die zu einem hässlichen Kopf-Kino führen. Gerne hätte ich erfahren, wie es ihr und ihrem Lebenspartner geht, wie sie die Jungfamilie managt – alles andere als die Farbe des verdauten Apfelmus.

Das Mutterglück gönne ich jeder Frau. Trotzdem will ich nicht alles über ihr Baby wissen. Gewisse Tatsachen sollen unter Ausschluss der Öffentlichkeit streng geheim in der Windel bleiben. So lange ich nicht selbst ran muss, will ich vom Windelnwechseln – akustisch wie visuell! – verschont bleiben.

Autorin
Désirée Seuret arbeitet zurzeit als Praktikantin bei wir eltern. Sie studiert Journalismus und Organisationskommunikation an der ZHAW in Winterthur und ist kinderlos – wenn man «das Kind in der Frau» nicht beachtet.

 

Die Sehnsucht nach dem Zuhause

von: Andrea Strahm am: Mittwoch, 13.07.2011
Tags: fremdfremderKinderLagerLeiterOrtTippsUmgebungVerhaltenZuhause

Sommer ist Ferienzeit. Manches Kind, das in ein Lager verreist, hat alsbald Heimweh. Wie sollen sich Eltern verhalten?

«Will nach Hause telefonieren»: heimwehkranker E.T.

Mein geliebtes Kind schluchzte am Telefon, und mir zerriss es das Herz. Ich wollte umgehend ins Auto hechten, nach Giswil am See oder ähnlich rasen und meine damals Elfjährige in die Arme schliessen und nie, aber gar nie mehr weggeben. Sie war im Schullager, erste OS, wie die Schulstufen 5 – 7 in Basel heissen. Offiziell steht dies für «Orientierungsschule». Inoffiziell für «Orientierungslose Schule». Aber ich bin ja schon still, sie sind am Reformieren, und unser Thema heute ist das Heimweh.

Ich hätte meine Kleine also am Liebste sofort geholt, aber das wäre ihr peinlich gewesen. Einerseits wollte sie heim, andererseits schämte sie sich auch ihrer Tränen, hatte Angst, ausgelacht zu werden. Sie war auch schon in Lager gewesen, hatte nie Probleme gehabt, aber da war immer die grosse Schwester dabei gewesen. Die neue Klasse, in der sie nach der Primarschule nun war, war ihr fremd und als Jüngste hatte sie einen schweren Stand, keine Freundin. Ich ermutigte sie, noch eine Nacht durchzuhalten. Damit war sie einverstanden, denn das war absehbar. Dann telefonierten wir wieder, sie weinte wieder, wollte aber doch noch eine Nacht zuwarten. Dann rief sie am Morgen an, weil es ihr morgens heimwehtechnisch besser ging. Endlich war dann die Woche ausgestanden und unser beider Leiden hatte ein Ende, ohne dass ich sie geholt hatte.

War das richtig? Wie verhält man sich richtig, wenn ein Kind Heimweh hat? Meine Töchter sind nun Leiterinnen in diversen Lagern und sie erzählen mir beides: Eltern, die umgehend auf der Matte stehen, wenn das Kind nur ein wenig unglücklich ist, und andere, die sogar kranke Kinder ins Lager schicken und einfach nur froh sind, das Kind vom Hals zu haben, egal, wie viel Heimweh dieses hat und wie schlecht es ihm geht. Und dann die Norm: Das eine oder andere Kind hat mal einen kurzen Heimwehanfall, den die Eltern gar nicht mitkriegen.

Ich habe gefragt, wie sie es machen, wenn ein Kind Heimweh hat. Meistens, so scheint es, kommt das Heimweh abends und wenn ein Kind vielleicht gerade gescholten wurde oder Streit hatte. Die Leiterinnen kümmern sich dann um das Kind, lenken es ab und schlagen vor, mal zu schlafen und am folgenden Morgen zu schauen, ob es immer noch heim wolle. In aller Regel ist das Thema damit vom Tisch. Wichtig sei übrigens, dass Kinder ihr Schlaftierlein mitnehmen dürften, auch in ein Zeltlager, auch wenn es schmutzig wird, denn dies spendet Trost. Da Heimwehkinder die andern zuweilen anstecken, sind die Leiterinnen sofort tröstend da. Meistens dauert so ein Heimwehanfall denn auch nicht sehr lange. In den Pfadilagern meiner Töchter, wie üblich an abgelegenem Ort und im Zelt, ist es allerdings kaum möglich, mit dem Handy nach Hause zu telefonieren, und darüber sind sie froh. Denn hört ein Kind erst die Stimme vom Mami, dann wird es schlimmer. Vor allem, wenn die Mami dann auch leidet, und das Kind dies merkt. Siehe oben.

Die Oma dieser meiner Töchter hat fürchterlich unter Heimweh gelitten, aber damals musste man parieren und ein Lager war nicht Unterhaltung und Spass, sondern Zucht und Ordnung. Das Lager musste um jeden Preis durchgestanden werden. Und so heulte sie sich durch die Wochen.

Die Mutter dieses Mädchens war allerdings zeitlebens schwer krank und vielleicht hatte das kleine Mädchen auch deshalb so Heimweh, denn sie hatte Angst um ihre Mutter. Kinder, bei denen zu Hause Probleme bestehen, ein Elternteil krank ist oder die Eltern gerade in Scheidung sind, reagieren häufig mit sehr starken Heimwehanfällen. Sie fühlen sich schuldig, wenn sie sich mit andern Kindern amüsieren, respektive haben gar keinen Spass, weil sie immer an Zuhause denken müssen. Finden die Lagerleiter dies heraus – was meistens der Fall ist –, wird die Übung abgeblasen und die Eltern werden gebeten, das Kind abzuholen. Obwohl es gerade in einer derartigen Situation für die Eltern eine grosse Erleichterung wäre, das Kind gut aufgehoben zu wissen – es geht nicht.

Wahrscheinlich hätte ich also damals, als meine Jüngere im orientierungslosen Lager war, nicht mit ihr telefonieren sollen. Das Schlaftierlein mitnehmen, das Handy Zuhause lassen, und kein Kind in ein Lager schicken, wenn Zuhause der Teufel los ist. Dann geht es gut.

Das Breimonster

von: Désirée Seuret am: Montag, 20.06.2011
Tags: BabysElternessenFerkelhaltensauber

Babys essen wie Ferkel. Wieso überlassen Eltern dabei ihre Sprösslinge sich selbst?

Mein Name ist «Babe», Ferkel Babe.

Mit blauen Kulleraugen strahlt mich das wenige Monate alte Mädchen aus dem Zugabteil gegenüber an. Seine schwarzen Locken hat die Mama mit bunten Haargummis zu kleinen Schwänzchen gebunden. Zufrieden sitzt das Mädchen auf dem Schoss seiner Mutter. «Jöö», ein richtig süsses Bébé!

Aber dann! Mama holt ein Glas Babybrei und einen pinkfarbenen Plastiklöffel aus der Tasche. Mir als Kinderlose läuft ein kalter Schauer über den Rücken: Fütterungszeit! Jawohl. Anders kann man das, was sich vor meinen Augen abspielt, nicht nennen. Die Prozedur ist animalisch. Im Nu sieht die Tochter wie Schweinchen Babe am Futtertrog aus. Das ist nicht mehr «Jöö».

«Ein Löffelchen für Papa!» Und bevor richtig geschluckt ist, kommt auch schon «das Löffelchen für Oma!» Die Hälfte Brei im Mund, die andere Hälfte draussen. Ein breispeiender Vulkan – kein schöner Anblick! Die Mutter macht jedoch keine Anstalten ihre Tochter «sauber» zu halten! Sie überlässt das Sabbermonster seiner – durchaus altersgemässen – Unfähigkeit sich selbst den Mund zu putzen und lässt es vor sich hin geifern.

Erwachsene genieren sich, wenn man sie auf einen kleinen Sauceflecken am Mundwinkel aufmerksam macht. Wenn sich jedoch Babys Brei vom einen bis zum anderen Ohr zieht, das Gesichtchen unter dem Geschmier kaum noch zu erkennen ist, überlassen Eltern ihren Nachwuchs sich selbst. Hätte das Kind in diesem Alter schon Schamgefühle – es wäre ihm peinlich, so vollgeschmiert der Öffentlichkeit präsentiert zu werden.

Nein, mein Sinn für Sauberkeit ist nicht übermässig ausgeprägt. Ich will das Gesicht des Kindes beim Essen auch nicht wundschrubben. Doch ein bisschen Ästhetik beim «Füttern» fordere ich ein. Und ich schwöre, meinem eigenen Nachwuchs werde ich dereinst im schmierigen Kampf mit dem Brei beistehen. Schliesslich soll sich vor meinem Bébé niemand ekeln!

 

Autorin
Désirée Seuret arbeitet zurzeit als Praktikantin bei wir eltern. Sie studiert Journalismus und Organisationskommunikation an der ZHAW in Winterthur und ist kinderlos – wenn man «das Kind in der Frau» nicht beachtet.

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Papas unter Verdacht

Der amerikanische Blogger Adam Smith wurde von Müttern vom Spielplatz gemobbt. Daurauf wollte er wissen, ob andere Väter ähnliches erlebt haben. Die Antworten sind erschütternd.
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So peinlich!

Nicht nur Mütter sind peinlich, auch Teenager können ganz schön peinlich sein.
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Tigermütter vs. Kuschelmamis

Stehen wir westlichen Mütter unseren Kindern im Weg? Eine chinesische Mutter ist davon überzeugt.
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Daddy spielt die Hauptrolle

In Hollywood wimmelt es auf einmal von Väter mit Kindern. Sind sie deshalb Superdaddies?
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Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht

Kaiserschnittmütter sind Mütter zweiter Klasse. Warum eigentlich?
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Überzeugt überzogen

Der Kindergarten führte vor zwei Jahren Hochdeutsch ein. Bis heute bereitet das Thema sowohl Eltern als auch Politikern Kopfschmerzen. Oder Kopfweh? 
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Schwangerschafts-Schau

Schwangere kranken an einer neuen Form des Exhibitionismus. Wächst der Bauch, fallen die Hüllen. Was sollen diese Reproduktions-Feierlichkeiten?
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Mutter Natur letztes Wort

Wie viele Kinder sind genug? Eigene, meine ich. Und was, wenn Mutter Natur anderer Meinung ist als ich? 
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Hausgeburt mit Kindern?

Kann die Anwesenheit der Kinder bei einer Geburt wirklich so romantisch sein?
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Väterfehler

Papa arbeitet viel. Damit die Familie sich etwas leisten kann, auch am Wochenende. Ein Fehler.
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Wenn die Kindheit schrumpft

Mädchen kommen immer früher in die Pubertät. Wissenschafter rätseln über die Gründe dafür. 
Sind die abwesenden Väter schuld?
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Die Schlacht um den Mutterbauch

Frauen die zuhause gebären denken mehr  an sich als an ihr Baby. Das behauptet das renommierte Medizin-Journal The Lancet. Kein Kompliment für Mütter.
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Runinieren Töchter die Ehe?

Sie wünschen Sich eine lange glückliche Ehe? Hoffentlich haben Sie  keine Töchter. Denn Mädchenmütter werden häufiger geschieden als Bubenmütter. Warum?
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Die Hobbykeller-Initiative

Spaghettitanz und Flaschenspiel: Gibt es das langsame Annähern ans andere Geschlecht im Zeitalter der Internet-Pornographie noch?
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Alles Mütter oder was?

Alle meine Freundinnen sind Mütter. Oder ist es andersrum? Sind Frauen ohne Nachwuchs einfach nicht mehr meine Freundinnen? Huhn oder Ei?
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Glücklich ist, wer eine Schwester hat

Menschen mit Schwestern sind optimistischer und ausgeglichener. Schlechter als Einzelkindern ergeht es nur noch Menschen mit Brüdern, besagt eine britische Studie.
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Stillen mit Publikum

Überall herrscht das Credo, Stillen sei das Beste für unser Baby. Damit kann man einverstanden sein oder nicht, jede soll nach ihrer Façon. Aber bitte ohne Brüste zu zeigen!
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Neun Monate lang alles richtig machen

Schwangere und Neo-Mütter stehen unter Dauerbeschuss. Ein strenger Kodex regelt, was sie essen und trinken dürfen, und wie sie zu gebären haben. Warum nur?
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Der Kompromiss-Marathon

Kinderlose Menschen glauben, ihr Leben bestünde aus lauter Kompromissen. Bis sie Kinder kriegen.
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