Sind Sie reif für Campingferien?

von: Rita Angelone am: Dienstag, 17.04.2012
Tags: CampingFamilieFerienZelt

Es geht in grossen Schritten Richtung Sommerferien und die Frage nach familienfreundlichen Möglichkeiten, diese zu verbringen, stellt sich jedes Jahr aufs Neue. Warum nicht einmal Zeltferien planen?

Volles Kinderprogramm: Lilibiggs-Familiencamping. (Bild: Dieter Weber, kinderkonzerte.ch)

Zeltferien sind in der Regel günstiger als Ferien im Hotel oder in einer Ferienwohnung. Zelten ist auch sehr naturnah und vor allem bei Kindern sehr beliebt. Die Frage ist nur: Wollen und können Sie überhaupt zelten?

  • Ist es Ihnen egal, mitten in der Nacht aufstehen zu müssen, um in der Dunkelheit mit den Kindern zum WC-Häuschen zu tappen?
  • Macht es Ihnen nichts aus, in Flip-Flops im WC-Häuschen herumzuwaten und sich die Waden mit gelblichem Nass voll zu spritzen?
  • Womit putzen Sie den Hintern Ihrer Kinder, wenn Sie in der Eile und in der Schlaftrunkenheit die WC-Papierrolle im Zelt vergessen haben und sich im WC-Häuschen – wen wunderts – keins finden lässt? Zumindest kein trockenes.
  • Was unternehmen Sie, wenn die Kinder wegen des nächtlichen Intermezzos völlig überdreht nicht mehr einschlafen können?
  • Können Sie überhaupt neben einer Strasse oder Zuglinie schlafen? Denn meist liegen Zeltplätze in der Nähe von Strassen oder Zuglinien.
  • Und wie lichtempfindlich sind Sie? Stört es Sie nicht, wenn die Zeltplatzbeleuchtung auch die dunkelste Nacht zum Tag werden lässt und sich Ihr zugewiesener Zeltplatz – ein weitere Gesetzmässigkeit des Zeltens – genau unter einer solchen befindet?
  • Kehrt sich Ihnen der Magen nicht, wenn es morgens im Familienzelt müffelt und Ihnen der Geruch das nächtliche Intermezzo auf dem WC-Häuschen in Erinnerung ruft?
  • Können Sie überhaupt überleben, ohne einen richtigen Kaffee am Morgen? Und wenn nicht: Wie wollen Sie auf Ihrem Gaskocher überhaupt einen richtigen Kaffee machen?
  • Und wie angenehm finden Sie es, infolge Dauerregen in feuchten Kleidern zusammengekauert unter dem Vorzelt zu sitzen und auf bessere Zeiten zu warten, während die Kinder im Zelt drin das Bitzeli Dach über dem Kopf auch noch zu zerstören drohen?

Wenn Ihnen diese Fragen keine Angst gemacht haben, dann gehören Sie zur Sorte Zeltprofi und Zeltliebhaber. Gratuliere, dem Zelten mit Ihrer Familie steht nichts im Wege!

Haben Sie hingegen bei einer oder mehreren Fragen doch einen kurzen Augenblick lang gezweifelt, dann müssen Sie das Zelten mit Familie zwar nicht definitiv von Ihrem Repertoire streichen, aber zumindest einmal einüben, bevor Sie sich entscheiden, diese Ferienform für einen längeren Zeitraum in Betracht zu ziehen.

Waren Sie auch schon mit der Familie zelten? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Kinderkonzerte mit Familiencamping
Die diesjährigen Lilibiggs-Kinderkonzerte bieten eine gute Gelegenheit dazu: Nebst einem vielfältigen Musikprogramm, mit welchem sie durch die ganze Schweiz touren, bieten die Kinderkonzerte an fünf speziellen Standorten auch tolle Familiencampings an! Selbst für ganz anspruchsvolle Camper stehen mit dem Easy-Familien-Campings bestens ausgerüstete Zelte, fertig aufgestellt und mit weichen Matratzen ausgelegt zur Verfügung – reichhaltiges Frühstück inklusive!
www.lilibiggs-kinderkonzerte.ch

Das Netzwerken von Müttern

von: Rita Angelone am: Dienstag, 20.03.2012
Tags: ArbeitFamilieInternetMüttermomnetOnline-Businessworking

Wenn Mütter Job, Familie und sich selber vernetzen.

Life-Net-Work-Balance: Mütter auf dem Spielplatz beim Networking. (Bild: iStockphoto)

Seit kurzem bin ich Mitglied einer Facebook-Gruppe namens (net)working moms. Diese Gruppe ist nicht nur eine Netzwerk-Gruppe für Mütter, die ein Online-Business betreiben, sondern sie ist auch so etwas wie eine Selbsthilfegruppe für Mütter, die sozusagen nur noch am Netz hängen.

Teilzeitarbeitende Mütter, die von zu Hause aus ein Online-Business betreiben, erhalten Bestellungen, Anfragen und Anrufe just dann, wenn sie eigentlich die Wäsche machen oder hurtig die Fischstäbli für das Mittagessen wenden wollten. Ihre Notebooks laufen deshalb ständig, sie sind immer online – nötigenfalls auf dem Smartphone. Und alle Business Aktivitäten, die nicht gerade brennen, werden «en passant» zwischen dem Wäsche zusammen legen, Geschirrspülmaschine ausräumen und Staub saugen erledigt.

«Wie trennen Net Working Moms Job und Familie?» tauschten wir kürzlich untereinander aus. «Gar nicht!» klang es unisono.

  •  Wenn unsere Kinder (oder Partner) anwesend und wach sind, verzichten wir aufs Arbeiten, klappen unsere Notebooks zu und widmen uns der Familie (Mails und Facebook können auf dem Smartphone klammheimlich gelesen werden).
  • Glücklicherweise schlafen Kinder bis zum Kindergartenalter ihre Siesta – diese können wir dann scham- und schuldgefühllos fürs Net Worken einsetzen. Sind die Kinder erst im Kindergarten und halten keinen Mittagsschlaf mehr, haben wir dafür sonst mehr Freiraum.
  • Abends profitieren wir davon, dass unsere Männer regelmässig vor dem Fernseher einschlafen. So interessiert es niemanden, ob wir schon wieder am Netz sind und arbeiten.
  • Ohnehin ist es unserer Partnern lieber, wenn wir net worken statt rum zicken. Hauptsache, es ist trotzdem alles erledigt und sie ihre saubere Wäsche und warme Mahlzeiten bekommen.
  • Am glücklichsten schätzen wir uns, wenn wir über eine bessere Hälfte verfügen, die selber extrem viel und extrem lange arbeitet. Am besten grad auch noch am Wochenende. Was für herrliche Rahmenbedingungen für unser Schaffen!
  • Ebenfalls ganz schön zufrieden sind wir, wenn wir mehr als ein Kind haben. So können diese ganz toll zusammen spielen, während wir via Facebook mit unseren Kunden interagieren.
  • An Sonn- und Feiertagen versuchen wir zwar immer wieder den Entzug und stellen unsere Notebooks ab. Erfolglos, denn dafür hängen wir umso mehr an unseren Smartphones, was aber wiederum halb so schlimm ist, da man dies ja im Versteckten tun kann.
  • Für unsere Ferien nehmen wir uns ebenfalls vor, weder Notebook mitzunehmen, noch das Smartphone einzuschalten, ertappen uns aber bereits bei der Ferienplanung, dass wir nur nach Feriendestinationen inklusive Wi-Fi surfen. Natürlich nur, weil wir damit unseren ach so beschäftigten Männern einen Gefallen machen wollen.
  • Die Kür schaffen wir dann, wenn wir abends unsere Partner einspannen können: diese bespassen die Kinder, bereiten das Nachtessen vor und bringen sie schliesslich ins Bett. Manchmal übernehmen sie diese Dienste sogar am Wochenende! Das nennen wir dann das Paradies auf Erden!

Fazit
Net Working Moms wollen Job und Familie gar nicht trennen! Spinnenähnlich vernetzen wir gekonnt unsere geschäftlichen und familiären Tätigkeiten miteinander, ohne dass unsere Familie etwas von unserer schon fast krankhaften Leidenschaft für unser berufliches Lebens- und Netzwerk bemerkt, geschweige denn darunter leiden muss. Und clever wie wir sind, net worken wir auch untereinander – und das macht uns nicht nur stark, sondern auch glücklich!

Adoptivkinder: Problemhaufen oder Glückspilze?

von: Rita Angelone am: Donnerstag, 15.03.2012

Eine Studie, die das Wohlbefinden von Adoptivkindern in der Schweiz untersuchte, belegt, dass adoptierte Kinder sich nicht von anderen Kindern unterscheiden.

Geborgenheit und Zuwendung sind besonders wichtig: Katherine Heigl mit Ehemann Josh Kelley und Adoptivtochter Naleigh (2010).

All die Geschichten rund um zwei adoptierte Kinder in unserer Verwandtschaft haben mein Bild von Adoptivkindern geprägt: Problemhaufen, Blackboxen, tickende Zeitbomben. Niemand weiss, was darin steckt uns was dereinst heraus kommt. Nur eins ist sicher: Irgendwann knallt es.

Viele Studien beschreiben die Adoption als Leidensgeschichte: Adoptivkinder litten häufiger an psychischen Beschwerden, fielen auf durch Hyperaktivität, hätten öfter Schulschwierigkeiten und entwickelten häufiger Bindungsstörungen. Vor allem Adoptivkinder aus anderen Ländern hätten ein  höheres Risiko, an psychischen Krankheiten zu leiden oder drogensüchtig zu werden.

Doch es gibt Erziehungswissenschaftler, die diesen Resultaten misstrauen und ins Feld führen, dass Adoptivkinder oft deshalb häufiger wegen psychischer Probleme in Behandlung seien, weil ihre Eltern – wohl selber geprägt durch ein problembehaftetes Bild der Adoption – schneller professionelle Hilfe suchten.

Eine aktuelle Studie hat nun das Wohlbefinden von Adoptivkindern in der Schweiz erforscht und kommt zu einem überraschenden Resultat:

  • Adoptivkinder unterscheiden sich in ihrem emotionalen und sozialen Befinden praktisch nicht von anderen Schweizer Kindern.
  • In einigen Aspekten geht es Adoptivkindern sogar besser: So haben die bis 5-jährigen Kinder im Durchschnitt weniger Ängste und auch weniger körperliche Beschwerden.
  • Adoptivkinder im Alter zwischen 5 und 18 Jahren zeigen sich weniger emotional abweisend.
  • Sie leiden gleich oft an Schlafproblemen und sind auch bezüglich «aggressivem Verhalten» nicht auffällig.
  • Einzig die älteren Adoptivkinder weisen öfter Aufmerksamkeitsdefizite auf. Jedoch ist diese Abweichung auf wenige Kinder beschränkt.

Adoptivkinder unterscheiden sich also nicht von anderen Kindern – in einigen Bereichen geht es ihnen sogar besser!

Aber auch diese Resultate sind mit Vorsicht zu geniessen. Die untersuchten Adoptivkinder waren erst maximal sechs Jahre in ihren neuen Familien, nur wenige waren bereits in der Pubertät. Da in der ersten Phase ein ‹Honeymoon›-Effekt die Wahrnehmung beeinflusst, wird die Erhebung 2014 wiederholt bzw. darüber hinaus verlängert, um die Kinder bis über die Pubertät hinaus begleiten zu können.

Kein Kind, auch kein leibliches, ist ein unbeschriebenes Blatt

Damit eine Adoption (so wie auch eine biologische Elternschaft) möglichst erfolgreich verläuft, sollten wir in erster Linie von einem überhöhten Familienideal abkommen. Biologische Eltern fragen sich, was eine perfekte Familie ausmacht, Adoptiveltern müssen eine solche gar vor der Adoption gegenüber den Behörden garantieren. Dass ein solcher Druck sich negativ auf  Adoptivkinder und auf deren Wohlbefinden auswirkt, liegt auf der Hand. Des Weiteren können transparente und nachvollziehbare Bewilligungsverfahren und klare Kriterien für den Sozialbericht die Grundlage bilden für eine Bestätigung dieser erfreulichen Erkenntnisse, wenn die Studie in den nächsten Jahren wiederholt wird.

Quelle:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Sind-Adoptivkinder-gluecklicher/story/26164589

Dreamteam

von: Eva Assignon am: Donnerstag, 03.11.2011
Tags: AlltagFamiliePartnerwahlProjektSex

Was zählt bei der Partnerwahl mehr: Hormone oder Hirn? Kommt auf das Projekt an.

«Gegensätze ziehen sich an» oder «gleich und gleich gesellt sich gern»?

«Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.» Marlene Dietrich
 
Meist beginnt es damit, dass man sich verliebt. Wolke sieben, rosarote Brille, Flugzeuge im Bauch, Sie wissen schon. Man möchte dauernd in der Nähe des andern sein, nonstop Sex haben und die restliche Welt rausfiltern, weil uninteressant. Gut. Wir alle wissen, dass dieser erste Teil irgendwann abflaut, manchmal schneller, manchmal langsamer. Dass auf fette magere Jahre folgen. Das alles hat seine biologische Rechtmässigkeit. Wie sonst würde unsere Wirtschaft weiterfunktionieren, hätten wir alle hauptzeitlich mehr Blutzirkulation unterhalb des Halses als darüber?
 
Ich vermute, die Natur hat es daher extra so eingerichtet: Man verliebt sich, man vergisst die Weltwirtschaft und alles, man vögelt, und voilà schneit’s einem sozusagen als Quittung ein Kind rein (Ich weiss, es gibt Pille und Kondom, aber ich rede jetzt von der ungeschönten Biologie, im Fall.), und die Weltwirtschaft gewinnt subito wieder an Wichtigkeit.
 
Schlagartig verwandelt sich das verliebte Pärchen in ein Projektleitungs-Team. Aus Händchenhalten wird Hand-in-Hand-Arbeit. Jetzt zählen nicht mehr: schöne blaue Augen, sehnsüchtige Blicke, neckischer Po, romantisches Kerzenlicht, charmante Gespräche. Es zählen: soziale Kompetenz, Zuverlässigkeit, Fleiss, Stressresistenz, gegenseitige Unterstützung, Durchhaltevermögen, Krisenmanagement, Effizienz.
Nicht mehr das sexuelle Steh-, sondern das nächtliche Aufsteh-Vermögen ist gefragt.
 
Es sind zwei Paar Schuhe: verliebt sein, sich angezogen fühlen vom Anderssein des Gegenübers. Oder: ähnlich ticken, sich ergänzen, am gleichen Strick ziehen. Merke: Die Macken des anderen sind nicht mehr süss, wenn es um die Wurst geht.
 
All das verändert die Perspektive des Partnersuchenden markant. Lasse ich mich blind von einem instinktiven, hormongesteuerten Beuteschema leiten, oder suche ich bewusst nach einem Projekt-Gspänli? Sind Projekt-Gspänli sexy? Oder ist gar dieser Aspekt der Sexyness unwichtig auf Jahre hinaus gesehen? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sich in den perfekten Teampartner verliebt? 1:100'000?
 
Weil jetzt mal rein mathematisch gesehen: von der Zeit, die man ab Elternschaft gemeinsam verbringt, gehen schätzungsweise 90% auf das Konto «Arbeit, Alltag, Erziehung», und bloss ein verschwindender Rest auf «Liebelei». Auf den Punkt gebracht heisst das: Wie lange kann guter Sex ein Paar durch einen disharmonischen Alltag rudern? Wie lange habe ich Lust auf Sex mit einem Partner, mit dem im Familienalltag rein gar nichts flutscht? Oder umgekehrt: Kann ein harmonischer Alltag langfristig den spannungsgeladenen Sex ersetzen?
 
Gegensätze ziehen sich an, aber langfristig haltbar ist wohl eher «gleich und gleich gesellt sich gern». Also: Hormone aus- und Hirn einschalten bei der Partnerwahl? Das klingt jetzt etwas trocken (sic!), und ist möglicherweise nur für einen geringen Prozentsatz der Menschheit umsetzbar. Für alle anderen habe ich ein Zitat von Cher: «Eine Frau kann auf den richtigen Mann warten, aber das heisst nicht, dass sie sich in der Zwischenzeit nicht mit all den falschen vergnügen könnte». Nur: Passen Sie bloss auf, dass kein Projekt daraus entsteht!

Autorin
Eva Assignon ist Initiantin und Betreiberin von www.bestefreundin.ch, wo sie seit 2008 auch den Business-Mama-Blog schreibt. Sie ist ausgebildete Naturheilpraktikerin/Homöopathin und arbeitet heute als Betreuerin in einer Tagesschule. Zusammen mit ihrem vierjährigen Sohn lebt sie in Langenthal/BE.

Loben Sie häufiger!

von: In Zusammenarbeit mit Kathrin Buholzer am: Dienstag, 20.09.2011
Tags: ermutigenFamilieLobenMeckernNörgelnSchimpfen

Meckern und Nörgeln sind oft fester Bestandteil des Familienalltags. Das muss nicht sein. Das Video von elternplanet.ch erinnert daran, wie wichtig ermutigende Worte sind.

Ständiges Schimpfen, Ermahnen und Moralisieren kann dazu führen, dass die Beziehung zu Kindern leidet und ein freundlicher Umgangston nicht mehr möglich ist. Wer Kinder ermutigt und lobt, schafft eine gute Basis für ein harmonisches Familienleben. Im Alltag vergisst man das leider immer wieder. Kathrin Buholzer gibt Anregungen, wie man Kinder motivieren kann, und zeigt wie wichtig positive Bestärkung und Lob sind – nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene.

Sommerpause: Die besten Blog-Beiträge reloaded

Familien-Dating

von: Nicole Althaus am: Donnerstag, 21.07.2011

Sie finden Dating anstrengend? Dann versuchen Sie das ganze mal mit Mann und Kind.

Familien-Dates haben nicht immer ein Happy End wie im Film: One fine day

Ich habe jemanden kennengelernt. Wir haben uns blendend verstanden, haben bis in die frühen Morgenstunden an der Bar gesessen und diskutiert, gelacht, gebeichtet. Es war eine dieser mit zunehmendem Alter immer seltener werdenden Bekanntschaften, die in Herz und Hirn Spuren hinterlässt und «Beste Freundin»-Potenzial hat. Bald treffen wir uns nun zum ersten Date. Mit Anhang. Ich bin total nervös.

Denn ich weiss aus Erfahrung, dass eine Freundschaft viel einfacher zu pflegen ist mit zwei Schulkindern, zwei Stundenplänen, Mann und Job auf beiden Seiten, wenn sie familienkompatibel ist. Wenn also die Männer und Kinder auch miteinander können und man sich mal an einem Samstag zum Znacht oder einem Sonntag zum Brunch treffen, ja vielleicht dereinst gar zusammen Ferienpläne schmieden kann.

Leider ist das nicht so einfach wie es klingt. Zwar kann der Sex die Affäre für einmal nicht komplizieren, dafür kommen bei Rendez-vous  mit Anhang drei bis viermal so viele Menschen zusammen, bei denen die Chemie stimmen muss. Familiendating ist deshalb stets ein explosives Experiment.

Erinnern Sie sich noch an meine Bekannten, die ihre Kinder permanent in einen warmen Mantel elterlicher Bewunderung einhüllen? Mit denen war nach ein paar Tagen im Schnee Schluss. In gegenseitigem Einvernehmen. Wir hatten das Heu einfach nicht auf der selben Bühne. Erziehungsmässig. Hätte mir jemand vor 10 Jahren gesagt, dass Aufzuchts-Grundsätze eine Freundschaft gefährden können, ich hätte mir bloss an die Stirn getippt. Heute weiss ich: Man kann zwar durchaus darüber hinwegsehen, wenn die Kinder der Freunde viel mehr dürfen als die eigenen. Zum Beispiel von der Vorspeise (Tortilla-Chips) direkt zum Dessert (Brownies) übergehen. Oder gar nicht am Tisch erscheinen und nachher von Mama ein Sandwich verlangen. Oder aufbleiben, bis sie umkippen. Man kann auch mal ein paar Ausnahmen machen und danach zu Hause zwei Wochen lang predigen, wir sind nicht bei x und y, hier gibts kein A-la-carte-Menu mit Mama als Chefkoch und Serviertochter in Personalunion. Aber das fühlt sich ein bisschen an, wie wenn man dem Liebhaber den eigenen Musikgeschmack verheimlichen muss. Darum treffen sich die Männer fortan alleine zum Bier.

Noch schlimmer ist es, wenn die Kinder sich ins Herz geschlossen haben und man selber sofort weiss, dass da ein unüberbrückbarer Grand Canyon liegt zwischen der Mutter der Kindsfreundin und einem selbst. Ist mir vor Jahren einmal passiert. Als Tochter I noch zu klein war, um ihr Sozialleben alleine zu organisieren. Nachmittagelang sass ich dann bei einem Kaffee auf dem Spielplatz, sah der Mutter beim Stricken zu und suchte vergebens nach  Gesprächsstoff, der ausreichend Gemeinsamkeit herzustellen vermochte, um zwei  Nadeln rechts und zwei Nadeln links zu konversieren. Als ich einmal um drei Uhr nachmittags bei uns zu Hause mit einer Flasche Weisswein die krampfhafte  Verstrickung etwas lockern wollte, packte sie kurz darauf Kind und Knäuel zusammen und verschwand. Mir tat das ehrlich leid. Für meine Tochter.

Vorzugsweise bei einem One-Night-Stand bleibt das Ganze, wenn die Kinder sich nicht riechen können. Denn jeder Versuch, die Affäre in eine ernsthafte Familien-Beziehung umzuleiten, ist etwa so erfolgsversprechend, wie wenn man etwas Verbindliches zu einem verheirateten Mann aufbauen will, der bei jedem Date erklärt, warum er sich gerade jetzt noch nicht von seiner Frau trennen will. Kinder sitzen einfach am längeren Hebel. Zumindest solange man sie nicht allein zu Hause lassen kann. Sie verwandeln ein Date im Nu zum Drama, können immer damit rechnen, dass man im Ernstfall zu ihnen hält und torpedieren jede leise Zukunftshoffnung wie eine eifersüchtige Ehefrau.

Einzig wenn sich die Männer nicht auf Anhieb heiss lieben, lohnt sich die Liebesmüh der Beziehungsarbeit. Männer sind in Freundschaftsdingen viel pragmatischer als Frauen. Viele verbuchen ein Familiendate schon als Erfolg, wenn die Kinder sich gegenseitig beschäftigen, die Frauen ihr Mitteilungsbedürfnis aneinander abarbeiten und sie in Ruhe hängen und Bier trinken können. Beim Biertrinken stossen Männer oft auf Gemeinsamkeiten und nicht mal so selten auf Kameradschaft. Ohne die männliche Kompromissbereitschaft müsste man das Familiendating wohl abschaffen.

Denn dass die grosse Liebe bei allen einschlägt, ist sehr, sehr selten. Wenn das passiert, gelten dieselben Regeln wie in Liebesdingen. Gefragt ist gegenseitiger Respekt, eine gute Balance zwischen Nähe und Distanz, die nötige Toleranz, ab und an ein Liebesbeweis. Und das Versprechen, bei einer Scheidung die anderen Familienmitglieder nicht als Druckmittel zu missbrauchen.

Aber soweit muss es erst mal kommen. Ich hoffe, dass die Tochter meiner Bekannten auch Lady Gaga hört und ihr Mann ein paar Filme kennt und Bier trinkt. Das gäbe eine gute Flirtatmosphäre. So fürs erste Mal. Oder haben Sie andere einschlägige Familien-Dating-Erfahrungen gesammelt?

Karriere und Berufstätigkeit sind zweierlei

von: Andrea Strahm am: Donnerstag, 28.04.2011

Karrieremütter sind die Ausnahme. Weshalb?

Die Arbeit ruft: Karrieremütter müssen die Erziehung ihrer Kinder an Drittpersonen delegieren.

Wir hatten es ja hier schon davon: Kinder und Job lassen sich vereinbaren. Es ist sogar gut für die Kinder, wenn sie mitkriegen, woher das Geld kommt und was Zuhause so alles an Arbeit anfällt. Denn wenn beide Eltern arbeiten, müssen Kinder mit anpacken.

Und es ist auch gut für all die Elternteile, die ihre berufliche Erfüllung nicht im Haushalt sehen. Denn so wenig wie jeder gerne als Bürogummi oder Verkäuferin arbeitet oder vor Gericht den Clown spielt, sowenig hat jeder am Haushalten den Plausch. Es gibt halt aller Gattig Leut’, pflegte meine Oma zu sagen.

Wer Karriere machen will, muss aber nicht nur jobben, sondern sich steigern. Er oder sie muss gegen Konkurrenz bestehen, Überstunden machen, reisen, abrufbereit sein, einstecken und nicht dergleichen tun, wenn die Grippe ihn oder sie lahm legt. Darunter leidet das Privatleben, es leiden die Hobbys, die Freizeitaktivitäten und der Freundeskreis. Wer Karriere macht, möchte irgendwo hinkommen, und gibt dafür so manches auf.

Tatsache ist: Es machen wesentlich weniger Frauen Karriere als Männer. Und noch viel weniger Mütter als Väter. Es gibt sie natürlich, die Karrierekletterinnen, die von ihrem Beruf begeistert sind, in der Forschung Grosses vollbringen und in der Welt herumjagen – und Zuhause sogar mehrere Kinder haben. Auch die Erziehung lässt sich delegieren, nicht nur die Hausarbeit, nicht nur an den Ehemann, sondern auch an Drittpersonen. Und es ist durchaus möglich, dass dabei alle glücklich sind.

Aber Karrieremütter sind die Ausnahme. Wenn, dann sind es die Männer, die Karriere machen. Und zwar auch dann, wenn beide Partner hervorragende Berufsabschlüsse vorweisen können. Weshalb? Sind wir Weibspersonen einfach stinkfaul? Gehen den bequemeren Weg und lassen uns aushalten?

Tatsache ist: Eine Karriere fordert von jedem und jeder Opfer. Damit jemand die erbringt, braucht es eine Motivation. Bei all den Karrierefrauen, die ich kenne, stehen der Beruf und die Begeisterung dafür im Zentrum. Sie haben Spass. Sie lieben ihre Kinder so wie alle andern Eltern auch, aber sie sind bereit, nur wenig Zeit mit ihnen zu verbringen. Es geht bei Karrierefrauen in der Regel weder um Geld noch um Macht, sondern um die Faszination ihres Berufes.

Diese Motivation haben manche Männer ebenfalls. Aber Männer haben noch andere Gründe, Karriere zu machen: Sie steigert ihr Ansehen, Männer werden bewundert, und mit dem Salär steigt ihr Sexappeal bei den Frauen, Glatze oder Bauch hin oder her. Mit einem 30 Jahre jüngeren Model im Arm gehört der Mann dazu, und die andern Männer fallen neidvoll und bewundernd zurück.

Eine Frau, die sich hochstrampelt, steigt nicht in der weiblichen Hierarchiewelt, und das andere Geschlecht findet sie deswegen nicht begehrenswerter. Kommt sie mit einem 30 Jahre jüngeren Schönling daher, wird sie eher schief angesehen denn an den wichtigsten Tisch platziert. Frauen zahlen für die Karriere also zwar den gleichen Preis wie Männer, haben aber nicht den gleichen Gewinn.

Das wird sich mit keinen Förderungsmassnahmen dieser Welt ändern. Aber vielleicht merken irgendwann auch die Männer, dass der Preis, den sie für den sozialen Höhenflug bezahlen, zu hoch ist, wenn nicht wirklich die Freude an der Sache der Grund für die Karriere ist. Und dagegen ist nichts einzuwenden.

Die perfekte Familie

von: Monique Brunner am: Mittwoch, 20.04.2011

«Hauptsache gesund», sagen angehende Eltern vor der Geburt. Dennoch hegen sie spezifische Wünsche betreffend Geschlecht und Geschwister-Kombination.

Ist die Geschwister-Kombination Wurst?

Ein Junge und ein Mädchen, die perfekte Familie. Dazu ein grosser Hund, der Haus und Garten bewacht. So stellte sich meine Mutter ihre ideale Familie vor. Um ihr Ziel zu erreichen, folgte sie 1971 dem Studienaufruf der deutschen ELTERN-Zeitschrift und wandte die sogenannte Zeitpunkt-Theorie an. Und siehe da: Auf den Sohn folgte drei Jahre später, wie geplant, die Tochter. Die Familie war komplett, aber nicht perfekt und längst nicht harmonisch – aber das ist eine andere Geschichte.

Eine aktuelle Umfrage der britischen Elternwebsite bounty zeigt, dass sich die Vorstellung von der besten Geschwister-Kombination über die Jahre verändert hat. 2116 Eltern mit zwei und mehr Kindern waren dazu aufgefordert, ihre Kids nach den Kriterien Lärm, Fürsorge, Vertrauen, Erziehung, Sozialkompetenz etc. zu beurteilen. Das Resultat: Zwei Mädchen sind die perfekte Geschwister-Kombination und garantieren Familienfrieden, denn «zwei Mädchen sorgen für ein harmonisches Zusammenleben, da sie wenig streiten, nett miteinander spielen und sich gut zu benehmen wissen.»

Und so sieht die bounty-Liste im Detail aus:

  1. Zwei Mädchen
  2. Ein Knabe und ein Mädchen
  3. Zwei Knaben
  4. Drei Mädchen
  5. Drei Knaben
  6. Vier Knaben
  7. Zwei Mädchen und ein Knabe
  8. Zwei Knaben und ein Mädchen
  9. Drei Knaben und ein Mädchen
  10. Drei Mädchen und ein Knabe
  11. Zwei Knaben und zwei Mädchen
  12. Vier Mädchen

Stimmen Sie der Rangliste zu? Welche Erfahrungen haben Sie mit welcher Geschwister-Kombination gemacht?

«Öpper sött»

von: Corine Turrini Flury am: Freitag, 01.04.2011

«Mer» oder «öpper» sollte noch ... Das ist eine der Lieblingsaussagen in unserem Haus.

Shit happens...

Genau genommen ist «mer» und «öpper» nur eine Person, und die hat unbeliebte Dinge zu erledigen.

Bestimmt ahnen Sie auch schon, wer das bei uns zu Hause vorzugsweise ist. Der Wäschekorb ist voll, dann heissts: «Mer sött mal wider...» Die Beeren im Garten sind reif: «Öpper sött no...». Schon wird die Königin zur Dienerin. Meine Liebsten wissen genau, wie sie sich vor unbequemen Tätigkeiten drücken können. Bei uns sind immer zwei Zahnpastatuben gleichzeitig im Einsatz. Geschmacklich identisch, einziger Unterschied: Mehr oder weniger Inhalt. Neigt sich eine dem Ende zu,
schnappt sich der König eine neue Tube. Ist doch unter seiner Würde, sich mit dem Ausquetschen einer Zahnpastatube abzumühen.

Das macht dann «öpper».

Gleiches gilt für Shampoo, Duschgel oder Geschirrspülmittel. Mit wasserverdünnten Resten wasche ich Haare, Körper und Geschirr. Aber «mer» wird verschwenderisch
geschimpft, nur weil ich mir den Luxus von Antifalten-Crème leiste. «Dummes Zeug. Du fällst auf jede Werbung rein», meint der König nur kopfschüttelnd. Von «unnützem Zeug» zu reden, traut er sich dann doch nicht. Er weiss, dass sich unweigerlich zusätzlich hässliche Zornesfalten auf meiner Stirn bilden würden, was weitere Kosten für Kosmetikprodukte mit sich bringen würde. Und wenn ich meine teuren Crèmes bis auf den allerletzten kläglichen Rest aufbrauche und ausputze, lacht mich der Hausherr auch noch aus.

«Mer» kann machen, was sie will, es ist selten recht.

Es ist garantiert auch kein Zufall, dass gerade mal ein läppisches Blatt Toilettenpapier da ist, wenn «öpper» das WC benutzt. Manchmal steht mir auch nur eine leere Toilettenpapierrolle zur Verfügung. Fairerweise muss ich aber sagen, dass das nicht nur zu Hause passiert, sondern auch auswärts. Auch in der Firma, gäll, liebe Kolleginnen.

«Mer» oder «öpper» sollte eben...

Zu Hause kann die Königin auf dem Thron laut um Hilfe rufen, damit sie vielleicht irgendwann jemand erhört, sich erbarmt und sie aus der misslichen Lage befreit. Auswärts ist das schwierig. Da kann nur entsprechender Handtascheninhalt helfen.
Beim Klopapier zu Hause gibt es noch eine Steigerungsvariante: Weder Papier noch Rolle ist in der Halterung, und die leere Kartonrolle liegt dekorativ neben dem Lavabo!!! Da streikt sogar «öpper» und lässt sie dort. Tagelang. Das kann der Übeltäter selber tun. Und wer ist es? Niemand! «Öpper» kapituliert, wirft sie in den Müll, kurz bevor die nächste leere Rolle dort steht ...

Autorin
Corine Turrini Flury ist Journalistin und hat als Kolumnistin im «Zürcher Unterländer» über alltägliche Turbulenzen aus ihrem «Königreich» mit Ehemann und vier Kindern geschrieben. Sie wohnt mit ihrer Familie im Zürcher Unterland.

Ein Sonntag im Frühling

von: Eva Assignon am: Mittwoch, 09.03.2011

Niemand verklärt das Bild der harmonischen Familie so sehr wie derjenige, der sie nicht hat. Dabei ist im richtigen Leben alles ganz anders.

Verklärtes Idyll: Familie.

Sonntagnachmittag, Frühling, Sonne, ein Spielplatz in Zürich. Kinderlachen, gerötete Wangen, Streit um den Bagger im Sandkasten. Ein Dreikäsehoch dreht mit seinem Fahrrad holprige Kreise auf dem feuchten Gras. Es ist schön. Mein Mann turnt mit unserem Sohn am Klettergerüst herum. Ich sitze auf einer Bank, lasse mich von der Sonne bescheinen, neben mir im Kinderwagen das schlafende Baby. Mit Wonne beobachte ich die verschiedenen Szenerien.

Und ich geniesse es, als Familie aufzutreten. So zu tun, als ob. Sie wissen schon: glückliche Familie mit zwei Kindern, Schweizer Standard, wenn auch mit dunkelhäutigem Papa, aber alles durchaus in der Norm. Kraftstrotzender Sohn, stolzer Papa, besonnen lächelnde Mama, selig schlafendes Baby. Man könnte neidisch werden auf sich selbst.

Ich kam ins Sinnieren. Liess mich verführen vom allzu verlockenden Traum einer intakten Familie. Liess mich inspirieren von den vermeintlich neidischen Blicke der vermeintlich Alleinerziehenden. So entspannt hatte ich mich seit Jahren nicht auf einem Spielplatz gelümmelt. Sondern: rennend, schaukelnd, rutschend, schwitzend, rettend, intervenierend. Ich befand es als hochgradig biologisch rechtmässig, dass Frau sonntags mal kurz die Beine hochlegt und lächelnd dem Treiben ihrer Familie zusieht, während der Ehemann mit der Brut um die Wette spurtet.

Genauso wie es hochgradig biologisch rechtmässig ist, dass es zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts dazu braucht, ein Kind zu zeugen, ist es hochgradig biologisch rechtmässig, dass sich diejenigen beiden die Aufgabe der Aufzucht (welch Unwort!) teilen. Und es ist nicht dasselbe, sich diese Aufgabe 50:50 aufzuteilen, wie GEMEINSAM für das Kind da zu sein. Wie herrlich, wenn sich der Kinderfokus auf zwei Personen verteilen kann! Wenn sich das Maaaaaaaama! Maaaaaaama! Maaaaaama! mit Paaaaapa! Paaaaaapa! Paaaaapa! abwechselt, und man zwischendurch Luft holen kann, ohne das Kind «abschieben» oder jemandem «andrehen» zu müssen, was auf Dauer biologisch hochgradig ungerechtfertigterweise mit schlechtem Muttergewissen einhergeht.

Dafür hat Gott die Sonntage erschaffen, auf dass Mann und Frau sich einen Tag in der Woche die Zeit nehmen, gemeinsam luxuriös viel Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und sich alle anfallenden Aufgaben rechtmässig aufzuteilen.

So sass ich da und träumte. Bis das Baby neben mir plötzlich und dringendst nach der Brust meiner Schwester schrie; unser Sohn einen Wutanfall bekam, weil er den Spielplatz verlassen musste; sich eine üble, dicke Wolke vor die Sonne schob; und mein Mann sich wieder in meinen Ex-Mann verwandelte.

Wir verliessen den Spielplatz im Laufschritt. Doch wir werden wiederkommen.

Autorin
Eva Assignon ist Initiantin und Betreiberin von www.bestefreundin.ch. Sie ist ausgebildete Naturheilpraktikerin/Homöopathin und arbeitet heute als Betreuerin in einer Tagesschule. Zusammen mit ihrem Sohn lebt sie in Langenthal.

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Der Esstisch gleicht mancherorts einer Kampfzone. Ernährungspsychologe Thomas Ellrott gibt Tipps für einen Waffenstillstand.
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Mütterliches Burnout

Manchmal ist der Babyblues erst der Anfang.
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Teilzeitarbeit – das spricht dagegen

Teilzeitarbeit gilt als Königsweg, um Berufs- und Familienarbeit miteinander zu vereinen. Bei näherer Betrachtung erweist sie sich jedoch als Sackgasse.
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Der Rabenmutter-Komplex

Warum nur quält berufstätige Mütter ständig ein schlechtes Gewissen? Neue Antworten auf ein altbekanntes Gefühl.
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Frühstücks(g)rollen

Ein kleines Weekend-Theater. Völlig frei erfunden. Aber mitten aus dem Leben gegriffen.
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Kinder an die Leine?

Kleinkinder wollen die Welt entdecken – und vergessen dabei alles um sich herum, auch den Strassenverkehr. Muss man sie deswegen anleihnen?
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Deutsche Sprach', schwere Sprach'

Mit der Einschulung verkommt die deutsche Aussprache. Warum nur?
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Vom Nervensägen

Kinder sind Nervensägen. Schonen Sie Ihre Nerven, denn sie werden nicht reissfester mit dem Alter. Ein paar Tipps.
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Papas unter Verdacht

Der amerikanische Blogger Adam Smith wurde von Müttern vom Spielplatz gemobbt. Daurauf wollte er wissen, ob andere Väter ähnliches erlebt haben. Die Antworten sind erschütternd.
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So peinlich!

Nicht nur Mütter sind peinlich, auch Teenager können ganz schön peinlich sein.
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Tigermütter vs. Kuschelmamis

Stehen wir westlichen Mütter unseren Kindern im Weg? Eine chinesische Mutter ist davon überzeugt.
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Daddy spielt die Hauptrolle

In Hollywood wimmelt es auf einmal von Väter mit Kindern. Sind sie deshalb Superdaddies?
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Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht

Kaiserschnittmütter sind Mütter zweiter Klasse. Warum eigentlich?
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Überzeugt überzogen

Der Kindergarten führte vor zwei Jahren Hochdeutsch ein. Bis heute bereitet das Thema sowohl Eltern als auch Politikern Kopfschmerzen. Oder Kopfweh? 
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Schwangerschafts-Schau

Schwangere kranken an einer neuen Form des Exhibitionismus. Wächst der Bauch, fallen die Hüllen. Was sollen diese Reproduktions-Feierlichkeiten?
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Mutter Natur letztes Wort

Wie viele Kinder sind genug? Eigene, meine ich. Und was, wenn Mutter Natur anderer Meinung ist als ich? 
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Hausgeburt mit Kindern?

Kann die Anwesenheit der Kinder bei einer Geburt wirklich so romantisch sein?
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Väterfehler

Papa arbeitet viel. Damit die Familie sich etwas leisten kann, auch am Wochenende. Ein Fehler.
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Wenn die Kindheit schrumpft

Mädchen kommen immer früher in die Pubertät. Wissenschafter rätseln über die Gründe dafür. 
Sind die abwesenden Väter schuld?
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Die Schlacht um den Mutterbauch

Frauen die zuhause gebären denken mehr  an sich als an ihr Baby. Das behauptet das renommierte Medizin-Journal The Lancet. Kein Kompliment für Mütter.
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Runinieren Töchter die Ehe?

Sie wünschen Sich eine lange glückliche Ehe? Hoffentlich haben Sie  keine Töchter. Denn Mädchenmütter werden häufiger geschieden als Bubenmütter. Warum?
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Die Hobbykeller-Initiative

Spaghettitanz und Flaschenspiel: Gibt es das langsame Annähern ans andere Geschlecht im Zeitalter der Internet-Pornographie noch?
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Alles Mütter oder was?

Alle meine Freundinnen sind Mütter. Oder ist es andersrum? Sind Frauen ohne Nachwuchs einfach nicht mehr meine Freundinnen? Huhn oder Ei?
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Glücklich ist, wer eine Schwester hat

Menschen mit Schwestern sind optimistischer und ausgeglichener. Schlechter als Einzelkindern ergeht es nur noch Menschen mit Brüdern, besagt eine britische Studie.
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Stillen mit Publikum

Überall herrscht das Credo, Stillen sei das Beste für unser Baby. Damit kann man einverstanden sein oder nicht, jede soll nach ihrer Façon. Aber bitte ohne Brüste zu zeigen!
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Neun Monate lang alles richtig machen

Schwangere und Neo-Mütter stehen unter Dauerbeschuss. Ein strenger Kodex regelt, was sie essen und trinken dürfen, und wie sie zu gebären haben. Warum nur?
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Der Kompromiss-Marathon

Kinderlose Menschen glauben, ihr Leben bestünde aus lauter Kompromissen. Bis sie Kinder kriegen.
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